Ex-Minister in Kindesmißbrauchsvideo, das 1982 vom Zoll in Dover beschlagnahmt wurde

Keir Mudie und Mark Conrad über Kinderfilmliebhaber in Kreisen (politisch) und Ringen (pädophil).
Ex-Tory minister 'pictured in child sex abuse video' confiscated by customs at Dover in 1982

29. März 2014 — Eine Untersuchung von SUNDAY PEOPLE und der Internetseite EXARO deckte auf, daß das Band unter einer Charge von beschlagnahmten und dem MI5 übergebenen Filmen sein soll

Es ist behauptet worden, daß ein ehemaliger Tory-Minister in einem Video dargestellt wurde, das angeblich Kindesmissbrauch zeigt.

Das Band soll unter einer Charge von Filmen sein, die von Zollbeamten beschlagnahmt und dem MI5 übergeben wurden, berichtet SUNDAY PEOPLE.

Einzelheiten darüber sind noch nie bekannt gemacht worden.

Doch der Zollbeamte, der die Beute beschlagnahmte, soll den Ex-Minister in dem Filmmaterial identifiziert haben. (Anm.: Schade, daß es damals noch keine Smartphones gab.)

Allerdings lehnte er es ab, zu sagen, ob der Politiker an dem angeblichen Kindesmißbrauch teilnahm. (Anm.: Würden es die SUNDAY PEOPLE berichten, wenn er es explizit gesagt hätte?)

Eine Untersuchung von SUNDAY PEOPLE und der Internetseite EXARO hat Beweise aufgedeckt, daß die Kassette im Jahr 1982 in Dover beschlagnahmt wurde.

Ein Beschlagnahmebescheid (seizure notice) zeigt, daß ein Zollbeamter drei 8mm-Filme, drei Videokassetten und ein Bestellformular in Verwahrung nahm.

Der Bescheid besagt, die Gegenstände wurden »mit der Begründung beschlagnahmt, daß die besagten Güter unanständig oder obszön sind«.

Freunde des Zollbeamten, der jetzt im Ruhestand ist, haben bestätigt, daß er ihnen diese Woche sagte, daß er den Minister in dem Film erkannte — aber sonst nichts weiter sagen würde, nachdem ihn seine früheren Bosse daran erinnerten, daß er das »Gesetz über die Wahrung von Staatsgeheimnissen« (»Official Secrets Act«) unterzeichnet hatte. (Anm.: Die Medien sind in der Lage, die Freunde des Zollbeamten ausfindig zu machen, aber nicht den Namen des Ex-Ministers?)

Diese Woche war der Beamte zu verängstigt, selbst die Haustür zu öffnen und sagte, er wäre unwillig und unfähig, sich zu äußern.

Er sagte: »Ich bin an all diese Vorschriften gebunden, bis ich sterbe.«

Das Video wird voraussichtlich von Polizisten der »Operation Fernbridge« untersucht werden, die Behauptungen über einen historischen Promi-Mißbrauchsring nachgehen.

Sie sollen mit dem Ex-Minister bereits über ein anderes Video gesprochen haben, das ihn mit einer Sexparty mit Teenagern vor drei Jahrzehnten in Verbindung bringt.

Jetzt wird davon ausgegangen, daß sie mit dem Zollbeamten sprechen werden.

Das Video wurde in Dover im »Eastern Car Terminal« zusammen mit anderem kinderpornographischem Material beschlagnahmt.

Es wurde von Russell Tricker, einem in Großbritannien geborenen Geschäftsmann mit Sitz in Amsterdam, von der niederländischen Hauptstadt nach Großbritannien gebracht. Er wurde für zwei Stunden festgehalten und die Beamten beschlagnahmten das Band.

Der Zollbeamte übergab den Fall dann an Führungskräfte in der Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung (Customs and Excise), die als Teil der Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung des Vereinigten Königreichs (HM Customs and Excise) seitdem neu organisiert wurde.

Sie ergriffen keine weiteren Maßnahmen gegen Russell Tricker und es wird angenommen, daß sie das Band dem MI5 übergeben haben.

Der Beschlagnahmebescheid machte über einen Teil des Materials kurze Angaben und ließ erkennen, daß eines der Videos den Titel »GB10« hatte.

Ein Kindesmißbrauchsopfer hat EXARO erklärt, daß dieses Video Knaben zeigte, darunter einige »Ausreißer«, die von pädophilen Kunden »bestellt« werden konnten.

Ein weiteres Video hieß »Amsterdam Tramway Museum« und zeigte Bilder von Knaben aus anderen Ländern in Europa, die sich Perverse beschaffen konnten.

Das Video zeigte Anfangs ein paar Minuten Zugbilder, bevor es zu pornographischen Bildern von Knaben überging.

Russell Tricker bestätigte, daß er von Zollbeamten angehalten wurde, als er im Jahr 1982 auf der Reise durch Dover war.

Er behauptete jedoch, nicht zu wissen, was in den verschlossenen Paketen war.

Er sagte: »Ich habe nichts zu verbergen. Ich wurde gebeten, ein paar braune Umschläge nach England zu nehmen. Sie wurden vom Zoll beschlagnahmt. Ich wußte nicht, was in ihnen war.«

Russell Tricker sagte, ein Geschäftspartner hätte ihn gebeten, die Pakete in das Land zu nehmen und sie dann an eine Adresse in Großbritannien zu schicken.

Auf die Frage, ob ihm bewußt war, daß in einem der Videos ein Ex-Minister und Kindesmißbrauch gezeigt wurde, bestritt Tricker jede Kenntnis des Inhalts.

»Sie wurden einfach beschlagnahmt und ich durfte meine Reise fortsetzen. Sie hielten mich für zwei Stunden fest«, sagte er.

Tricker bestätigte, daß er im Jahr 1992 in den Niederlanden wegen eines Kindersexvergehens für schuldig befunden und für zweieinhalb Jahre inhaftiert wurde, sagte aber, er wäre im Berufungsverfahren entlastet (cleared) und nach fünf Monaten entlassen worden.

Seine Anwälte konnten zeigen, daß der betreffende Junge einen falschen Ausweis bei sich trug und vorgab, älter zu sein, sagte Russel Tricker. (Anm.: Wie kann sich ein Kind einen gefälschten Ausweis leisten?)

Der Junge wurde später in Amsterdam erschossen, sagte er.

»Es ist eine traurige Geschichte«, fügte er hinzu.

Tricker bestreitet, ein Pädophiler zu sein, bestätigt aber, daß er ein persönlicher Freund von Peter Glencross war, dem kaufmännischen Leiter von SPARTACUS INTERNATIONAL.

SPARTACUS INTERNATIONAL diente damals der Mitgliederwerbung für den »Spartacus Club«, ein Untergrundnetzwerk für Pädophile.

Hier finden Sie den Originalartikel, Ex-Tory minister ‚pictured in child sex abuse video‘ confiscated by customs at Dover in 1982.

Siehe auch:

Hatte Großbritanniens Pädophilenring eine Berlin-Connection?

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