LECHAIM: Juden in der Boxgeschichte — Die Klitschko-Brüder

Die Passage über die Klitschko-Brüder aus dem Artikel Евреи в истории бокса im jüdischen Magazin ЛЕХАИМ vom Dezember 2003.
Евреи в истории бокса

Endlich Landsleute, zeitgenössische Box-Weltstars. Aber erst eine romantische Geschichte. Als in der Ukraine Faschisten auftauchten, riskierte ein junger Bursche sein Leben und das seiner Familie, als er die junge Jüdin Etinzon Tamara im Keller versteckte, nachdem ihre Verwandten von den Nazis umgebracht wurden. Nach dem Krieg heirateten sie und gingen ins Exil. Ihr Sohn Vladimir wurde ein Offizier unter Stalin und seine Söhne wurden in Kirgisistan und Kasachstan geboren, wuchsen in Kiew auf, und leben jetzt in Deutschland. In ihrem deutsch »gesprochenen« Namen hat Klitsch die Bedeutung »Kick« und die Endung wird in der Boxerterminologie als ein »knock« — ein k.o. — interpretiert. Viele sind überzeugt, daß die Zwei-Meter-Riesen-Athleten, die Brüder Vitali und Wladimir Klitschko, mehr als einmal Weltmeister sein werden.

Brauchen wir noch mehr Beweise für eine jüdische Präsenz im Boxen? Es gibt in der Tat mehr als genug, aber die uralte Tradition der Nächstenliebe soll unsere Geschichte beenden.

Hier finden Sie den Originalartikel, Евреи в истории бокса.


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