Schüttelte Hitler dem schwarzen Olympia-Helden Jesse Owens 1936 die Hand?

Allan Hall über die Gewinner im Mitlaufen.

(Das Wahrheitsministerium der DAILY MAIL schwächte die Überschrift des Artikels nachträglich ab. Die ursprüngliche Überschrift lautete: Hitler ’shook hands‘ with black 1936 Olympic hero Jesse Owens)

Did Hitler shake hands with black 1936 Olympic hero Jesse Owens?

11. August 2009 — Es galt lange als die größte Brüskierung in der Sportgeschichte, daß Adolf Hitler in Berlin aus dem Olympiastadion stürmte, weil Deutschland von einem schwarzen Mann gedemütigt wurde.

Es war 1936 und ein unglaublicher amerikanischer Athlet namens Jesse Owens hatte mit seinem Sieg im 100-Meter-Lauf gerade seine erste von vier Goldmedaillen gewonnen.

Hitler, der am Vortag allen deutschen Olympiasiegern die Hand geschüttelt hatte, verließ wütend das Stadion, weil seine arischen Supermenschen geschlagen wurden — durch einen ihrer angeblich rassisch untergebenen Menschen.

So oder ähnlich lautet die Geschichte.

Doch jetzt meldete sich in Deutschland ein altgedienter Sportreporter, um zu behaupten, daß Hitler das Stadion nach dem Rennen zwar tatsächlich verließ, aber erst, nachdem er Owens‘ die Hand schüttelte.

Siegfried Mischner, 83, behauptet, daß Owens in seiner Brieftasche ein Foto mit sich führte, auf dem der Führer genau das tut.

Owens, der empfand, daß die Zeitungen »unfair« über Hitlers Einstellung ihm gegenüber berichteten, versuchte Mischner und seine Journalistenkollegen in den 1960er Jahren dazu zu bekommen, die akzeptierte Version der Geschichte zu ändern.

Mischner behauptete, daß Owens ihm das Foto zeigte und sagte: »Das war einer meiner schönsten Momente.«

Mischner sagte: »Es wurde hinter der Ehrentribüne gemacht und folglich nicht von der Weltpresse festgehalten. Aber ich sah es, ich sah ihn Hitlers Hand schütteln.

Die vorherrschende Meinung im Deutschland der Nachkriegszeit war, daß Hitler Owens ignoriert hätte.

Wir hatten daher beschlossen, über das Foto nicht zu berichten. Der Konsens war, daß Hitler in Bezug auf Owens weiterhin in einem schlechten Licht dargestellt werden mußte.«

Mischner, der später ein Buch über die Olympischen Spiele 1936 schrieb, sagte, daß er an dem Tag, als Owens das Foto hervorholte, in Begleitung anderer Journalisten war und sie auch nicht darüber berichteten.

»Owens war enttäuscht«, sagte er. »Er schüttelte mißbilligend den Kopf. Die Presse war damals sehr gehorsam. Ich kann mich nicht herausreden, aber niemand wollte derjenige sein, Hitler das Monster gut aussehen zu lassen.

Alle meine Kollegen sind tot, Owens ist tot. Ich dachte, das wäre die letzte Chance, die Sache richtig zu stellen. Ich habe keine Ahnung, wo das Foto ist oder ob es überhaupt noch existiert.«

Owens, der 1980 starb, war der Sohn einer Farmpächter-Familie und gewann in Berlin vier Leichtathletik-Goldmedaillen; im 100-Meter-Lauf, Weitsprung, 200-Meter-Lauf und 4-mal-100-Meter-Staffellauf.

Er bestand darauf, daß er von Hitler nicht brüskiert wurde, erwähnte aber nicht, ihn getroffen zu haben und ihm die Hand geschüttelt zu haben. »Ihm wurde wahrscheinlich zu verstehen gegeben, den Mythos zu glauben wie wir«, fügte Mischner hinzu.

Owens sagte später, daß er in Deutschland besser behandelt wurde, als in Amerika, wo die Schwarzen der Segregation ausgesetzt waren.

Hier finden Sie den Originalartikel, Did Hitler shake hands with black 1936 Olympic hero Jesse Owens?

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