Nelson Mandela und die Juden

Sam Davidson über die Jüdische Revolution in Südafrika.
Nelson Mandela and the Jews

Anmerkung der COUNTER-CURRENTS-Redaktion: Dieser wichtige Artikel zeigt zwei Punkte. Erstens ist die jüdische Rolle bei der Unterstützung von »Bürgerrechten« für Schwarze in Südafrika und in den Vereinigten Staaten im Wesentlichen gleich. Sie entspringt den gleichen Motiven antiweißen Hasses und führt zum gleichen Ergebnis: Die Herrschaft jüdischer Oligarchen über Weiße durch schwarze Stellvertreter und Marionetten. Nelson Mandela und Barack Obama bekamen die gleiche Pflege (went through the same grooming process) und spielen die gleiche Rolle. Zweitens sind der jüdische Kommunismus und der jüdische Kapitalismus — die kommunistische Enteignung und die kapitalistische »Privatisierung« — in Südafrika wie auch anderswo weitgehend austauschbar, was die Ergebnisse und das Personal betrifft. Kommunismus und Kapitalismus sind einfach nur Möglichkeiten, die Juden den Reichtum und die Macht einer Nation übereignen und ihre Rivalen vernichten.

3. Juni 2011 — Nelson Mandela wurde im Jahre 1918 in der südafrikanischen Transkei geboren (Anm.: ein Gebiet im östlichen Kapland). Nachdem er von der Schule verwiesen wurde und vor einer Zwangsheirat floh, suchte er in Johannesburg Arbeit. Sein Freund Walter Sisulu empfahl ihn Lazar Sidelsky, einer der Gründer von »Witkin, Sidelsky und Eidelman«, eine jüdische Anwaltskanzlei in Johannesburg. Mandela wurde als Rchtsreferendar eingestellt und Sidelsky verzichtete großzügig auf die übliche Prämie (waived the usual premium).

Dort lernte Mandela seinen ersten weißen Freund kennen, Nat Bregman. Der 18 Jahre alte Bregman, ein Cousin von Sidelsky, war ein Rechtsreferendar und Mitglied der Kommunistischen Partei. Bregman führte Mandela in kommunistisch organisierte gesellschaftliche Treffen ein. Bei diesen gemischtrassigen (multiracial) Versammlungen lernte Mandela Persönlichkeiten wie Michael Harmel kennen, neun Jahre lang Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1950. Ursprünglich lehnte Mandela Kommunisten ab, besonders ihren Einfluß innerhalb von Gruppen wie dem »Afrikanischen Nationalkongreß« (»African National Congress«, ANC), an dem sich Mandela später beteiligen würde.

Während der Arbeit bei Sidelsky strebte Mandela einen »Bachelor of Arts«-Abschluß an. Nach seiner Abschlußprüfung studierte er an der Universität von Witwatersrand in Teilzeit Jura und lernte die jüdischen Studenten Ruth First, Harry Schwarz und Harold Wolpe kennen. Schwarz erinnerte sich an Mandela als einen reservierten Studenten, der nur unregelmäßig an Diskussionen teilnahm. Alle von ihnen wurden bekannte Gegner der Apartheid.

Nachdem er die Prüfung bestand, begann Mandela unter einem anderen Juden, dem früheren Kommunisten Hyman Basner, seine erste Anstellung als Rechtsanwalt. In dieser neuen Funktion erfuhr Mandela, was Wohlstand ist. Er entsorgte seine alte geflickte Kleidung und kaufte bei einem Schneider namens Alfred Kahn modische Anzüge. Obwohl er verheiratet war, begann Mandela mit einer der Sekretärinnen in seinem Büro eine offene Affäre, sehr zum Entsetzen seiner Frau.

Bevor wir auf Mandelas politische Entwicklung eingehen, muß auf mehrere Dinge hingewiesen werden. Bereits in diesem frühen Stadium war er stark abhängig von jüdischen Verbindungen, um Erfolg zu haben. Durch Sidelskys Anwaltskanzlei konnte er einen kleinen Lohn verdienen und Recht studieren, während ihm seine Kontakte in der Kanzlei den Weg für seinen späteren Aufstieg ebneten. Wenn Mandelas persönliche Entwicklung von jüdischen Verbindungen abhängig zu sein schien, war es seine politische Existenz absolut.

Zusammen mit seinem Freund Walter Sisulu gründete Mandela die »Kongreß-Jugendliga« (»Congress Youth League«), ein Zweig des ANC in den frühen 1940er Jahren. Sie stellten innerhalb des ANC eine wachsende Fraktion dar und drängten auf ein aggressiveres Vorgehen gegen die Apartheid, was zivilen Ungehorsam, Boykottaktionen und Massenstreiks beinhaltete. 1949 gewann die »Kongreß-Jugendliga« innerhalb des ANC an Fahrt. Mandelas Gruppe präsentierte dem ANC-Präsidenten, Dr. Albert Xuma (Anm.: Wikipedia änderte den Namen in Alfred Bitini Xuma), eine Kritik an der ANC-Politik. Bei der nächsten Wahl unterstützten sie Dr. James Moroka als Xumas Herausforderer. Im Jahr 1949 wurde Moroka zum Präsidenten des ANC gewählt und ein neuer Kurs beschlossen. Der ANC verabschiedete dann das »Aktionsprogramm« (»Programme of Action«), um ältere nichtkonfrontative ANC-Strategien zu ersetzen.

Im Jahr 1952 begann der ANC die »Trotzkampagne« (»Defiance Campaign«). Der ANC wuchs dann von einer Organisation mit 7.000 Mitgliedern auf eine Massenbewegung mit vielleicht mehr als 100.000 Mitgliedern an. Diese neue politische Agitation mündete jedoch in illegalen Demonstrationen und ungebärdetem Verhalten. Im Jahr 1956 nahm der ANC die »Freiheitscharta« (»Freedom Charter«) an, um das frühere »Aktionsprogramm« zu ersetzen. Die Charta war eine Sammlung von Forderungen, die von Lionel »Rusty« Bernstein zu einem Dokument gefaßt wurden. Bernstein war nicht nur Jude, er war auch ein Mitglied des illegalen Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und dessen führender Propagandaexperte. Mandela und der Rest der ANC-Führung nahmen Bernsteins Dokument mit wenigen Änderungen an.

In einem Artikel vom Juni 1956 verteidigte Mandela die politisch weit links stehenden Positionen der »Freiheitscharta«. Er erklärte, die »Verstaatlichung der Banken, der Goldminen und des Landes« würde den »Finanz- und Goldminenmonopolen und den Interessen der Landwirtschaft,die seit Jahrhunderten das Land plünderten und seine Menschen zur Knechtschaft verurteilten«, einen »tödlichen Schlag« versetzen. Mandela argumentierte dann, daß die Realisierung ihrer Ziele unmöglich wären, bis »diese Monopole zerschlagen werden und der nationale Reichtum des Landes den Menschen übergeben« wird.

Der Einfluß von »Weißen« und Kommunisten innerhalb der Bewegung wurde einigen innerhalb des ANC zu viel. Während der ANC-Konferenz von 1956 zur Ratifizierung der »Freiheitscharta« hielt eine Gruppe von Afrikanisten »lautstarke Angriffe … mit Rufen von ›Afrika den Afrikanern‹«. Die Afrikanisten forderten eine Rückkehr zum 1949 verabschiedeten »Aktionsprogramm« und eine gesäuberte rein afrikanische Bewegung, die Südafrika als nur den Schwarzen gehörend definiert.

Aufgrund der konfrontativen ANC-Taktiken und seiner Forderung, die südafrikanische Industrie zu verstaatlichen, wurde die ANC-Führung 1956 festgenommen und beschuldigt, »eine Politik, den Staat mit Gewalt zu stürzen«, angenommen zu haben. Den Angeklagten wurde auch vorgeworfen, einer kommunistischen Organisation anzugehören. Im Prozeß gab es 156 Angeklagte: 105 Schwarze, 21 Inder, 7 Farbige und 23 Weiße. Von den Weißen waren mehr als die Hälfte Juden. Es waren Jacqueline Arenstein, Yetta Barenblatt, Hymie Barsel, Lionel Bernstein, Sonia Bunting, Ruth First, Lionel Forman, Isaac Horvitch, Leon Levy, Norman Levy, Ronald Press, Sydney Shall, Joe Slovo und Ben Turok.

Juden spielten nicht nur als Angeklagte eine herausragende Rolle, sondern auch als deren Verteidiger und Spendensammler. In der Anfangsphase enthielt die Verteidigung die Juden Maurice Franken und Norman Rosenberg. In der kritischsten Phase des Prozesses wurde die Verteidigung von den Juden Israel Maisels und Sydney Kentridge geführt. Die Idee für einen Verteidigungsfonds für die Angeklagten geht ursprünglich zum Teil auf Alex Hepple zurück. Es war der erfolgreichste Aufruf (appeal) der 1950er Jahre und die erste große internationale Antwort auf die Apartheid. Von den zweiundzwanzig Sponsoren des Verteidigungfonds waren sieben Juden. Zwei der vier Treuhänder des Verteidigungsfonds, Dr. Ellen Hellman und Alex Hepple,waren ebenfalls Juden. Der Prozeß dauerte bis 1961.

Es war zu dieser Zeit, daß die starke jüdische Präsenz in der Anti-Apartheid-Bewegung von der südafrikanischen Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. In einem Brief an den Herausgeber von DIE TANSVALER hieß es: »Daß die Unterstützung der Juden leicht den Kräften gewährt wird, die den Untergang der Boer [Weißen] zum Ziel haben, muß aus dem Verhalten der Juden abgeleitet zu werden.« Weiterhin hieß es: »Wenn in den Zeitungen Fotos von Widerstandsprozessionen erscheinen oder vom gemeinsamen Singen und Tanzen mit den ›Afrikanern‹ oder den Verleumdungsaufmärschen (slander tableaux) von (Anm.: der Widerstandsbewegung weißer Frauen namens) ›Black Sash‹, ist der jüdische Gesichtstyp in der Mehrheit. Wenn ein Buch über die ›schlechten Zustände‹ in Südafrika veröffentlicht wurde, ist der Autor zehn zu eins ein Jude. Unter Petitionen gegen die Burenpolitik tauchen immer viele jüdische Namen auf. Jüdische Professoren, Dozenten, Ärzte, Rabbiner und Anwälte fallen übereinander her, um zu unterzeichnen. Hinter den Tischen auf der Straße, der Unterschriften gegen die Politik der Boer sammeln, thront in der Regel eine jüdische Dame …«

Während des Hochverratsprozesses kam es zu wichtigen Ereignissen. Im Jahr 1959 spaltete sich vom ANC die Afrikanistenfraktion (Africanist faction) ab und bildete den »Panafrikanistischen Kongress« (»Pan Africanist Congress«, PAC). Sie hatten entschieden, daß Afrika von Afrikanern befreit wird, ohne den Einfluß von »Weißen« und Kommunisten. Seine Führung entschied sich für einen Massenwiderstand gegenüber der Apartheidpolitik, insbesondere den Passgesetzen (pass-laws) für Schwarze. Am 21. März 1960 organisierte der PAC einen Protest, der die Schwarzen aufforderte, ihre Pässe zu verbrennen und sich in Massen verhaften zu lassen. Robert Sobukwe und andere Führer des PAC marschierten vor und waren unter den Festgenommenen.

Der Aufruf war im ganzen Land weitgehend erfolglos, doch in Sharpeville versammelten die Organisatoren erfolgreich Tausende von Schwarzen zu einem gewalttätigen Mob. Die Polizei war bereits nach dem jüngsten Mord an neun Polizisten nervös, der sich außerhalb von Durban nur zwei Monate zuvor ereignete. Als die Menschenmassen in Sharpeville begannen, die Linien der Polizei anzugreifen und Steine zu werfen, eröffnete die Polizei das Feuer. Was folgte, war der Tod von Dutzenden von Schwarzen im sogenannten »Sharpeville-Massaker«.

Mandela warf dem PAC jedoch vor, die Idee des ANC kooptiert zu haben und tat die Opfer des PAC als »einen eklatanten Fall von Opportunismus« ab. Der ANC folgte den Protesten vom 21. März am 28. März mit einer eigenen Anti-Pass-Kampagne. Am 30. März erklärte die Regierung den Ausnahmezustand und am 8. April wurden die beiden Organisationen verboten. Der PAC wurde aber nicht völlig besiegt und formte bald einen militärischen Flügel, der als »Poqo« bekannt war, ein Xhosa-Wort, das »allein« oder »rein« bedeutet.

Am 29. März 1961 sprach das Gericht Mandela und weitere Angeklagte frei. Der lang geführte Hochverratsprozess war nun vorbei. Mandela ging jedoch sofort in den Untergrund. Es wurde zwar zu einem Generalstreik aufgerufen, aufgrund von präventiven Maßnahmen der Regierung erwies er sich jedoch als enttäuschend. Es war dieses Versagen, das direkt zu Mandelas Eintreten für gewalttätige Methoden führte. Es erwies sich als sehr ironisch, daß Mandela jetzt eine gewalttätige Kampagne wählen würde, »gerade nach einem Marathonprozeß, dessen Ausgang davon abhing, eine Jury von Richtern vom Engagement des ANC für gewaltfreie Methoden zu überzeugen«.

Es war unter diesen Umständen, daß sich Mandela jetzt fast ganz auf seine jüdischen Kontakte verlassen würde, vor allem auf die in der illegalen Kommunistischen Partei. Die Juden in seinem inneren Kreis begrüßten die neue Gewaltkampagne mit Begeisterung. Joe Slovo wurde »die Schlüsselfigur bei der Ausarbeitung des militärisch bewaffneten Kampfes der Partei« und wurde zum Stabschef des neuen bewaffneten Flügels gewählt, bekannnt als »Umhonto we Sizwe« oder MK. Die MK-Verfassung wurde weitgehend von Mandela, Slovo und Bernstein entworfen.

Ein geeigneter Standort für das MK-Hauptquartier wurde im Johannesburger Vorort Lilliesleaf gefunden. Es war im Juli 1961 als Hauptquartier für die illegale Kommunistische Partei gekauft worden. Harold Wolpe hatte das Grundstück in Kooperation mit Michael Harmel gekauft, indem er eine Scheinfirma gründete und Harmel einen falschen Namen gab. Die Farm wurde primär von Arthur Goldreich, seiner Familie und schwarzen Farmarbeitern bewohnt. Goldreich hatte seine Jugend in der Palmach verbracht, ein Zweig der illegalen jüdischen Armee in Palästina. Bis auf die Farmarbeiter waren alle Juden und Mitglieder der Kommunistischen Partei.

Die neue Kampagne war kein kleines Unternehmen. Jack Hodgson, Veteran des Zweiten Weltkriegs und Kommunist, sollte der erste MK-Instrukteur für Sprengstoffe werden. Hodgson und andere stellten für den MK Bomben her und testeten sie östlich von Johannesburg bei einer Ziegelei des Bruders von Wolfie Kodesh, ein Jude und ebenfalls Mitglied der Kommunistischen Partei. Aber das war nur der Anfang. Auf einem neu erworbenen Grundstück in Krugersdorp wurde Denis Goldberg die Verantwortung übertragen, die Rüstungsanforderungen der neuen Untergrundorganisation zu produzieren. Goldberg, ein 30 Jahre alter Ingenieur, kaufte die Produktionsmaterialien unter einer Vielzahl von Pseudonymen. Die geplante Produktion sollte 1.500 Zeitzünder für Bomben, 48.000 Landminen und 210.000 Handgranaten enthalten. Die Finanzierung all dieser Aktivitäten kam, natürlich, von der Kommunistischen Partei im Untergrund und ihrer Sponsoren im Ausland.

Die frühen Phasen der Kampagne glichen eher einem Plan für einen Terroranschlag. Es wurde argumentiert, daß die Bombenanschläge auf die Infrastruktur und Ziele der Regierung ausländisches Kapital abziehen und Südafrika zur Kapitulation bringen würden. Doch die Bombenanschläge und die öffentliche Erklärung über die Existenz von MK verzögerten sich. Der Grund war, daß ANC-Präsident Albert Luthuli nach Oslo reiste, um den Friedensnobelpreis zu erhalten! Die Preisverleihung fand am 11. Dezember 1961 statt. Die Terroranschläge begannen fünf Tage später. Im Juli 1963 traf die Sabotageaktion fast zweihundert Ziele, darunter Kommunikations- und Transporteinrichtungen, Treibstofflager, Versorgungsbetriebe und Regierungsgebäude.

Mandela versteckte sich seit März 1961. Um »sichere Häuser, die Beförderung und Lesestoff« zu organisieren, wurde ihm ein Unterstützungskomitee zur Verfügung gestellt. Juden wie Wolfie Kodesh und Bob Hepple waren ein Teil dieses Komitees. Mandela verbrachte zwei Monate in einer kleinen Junggesellenwohnung, die Kodesh unter falschem Namen anmietete. In Arthur Goldreichs Haus in Parktown traf sich Mandela auch mit seiner zweiten Frau. Eine Weile war auch Michael Harmel ein Mitglied seines Unterstützungskomitees.

Mandela reiste im Januar 1962 ins Ausland, kurz nach dem Beginn der Bombenattentatsserie. Zu seiner Überraschung war der PAC im Ausland beliebter als der ANC, der weithin als von Kommunisten dominierte Organisation gesehen wurde. Nach der Rückkehr nach Südafrika wurde Mandela am 5. August 1962 gefangen und festgenommen. Seine Rechtsberater waren die heimlichen Kommunisten und Mitverschwörer Joe Slovo und Bob Hepple. Für die Anstiftung zum Streik von 1961 wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt und dafür, ohne Dokumente ins Ausland zu reisen, zu zwei Jahren.

Die südafrikanische Regierung warf dem ANC vor, eine Einrichtung aus »Kommunisten und Terroristen« zu sein. Seltsamerweise werden diese Vorwürfe von einigen Historikern als bloße Propaganda abgetan. Die Pläne für einen totalen Guerillakampf wurden aber ausgearbeitet, als Mandela bereits inhaftiert war. Joe Slovo und Govan Mbeki, ein enger Freund von Slovos Frau, entwickelten einen als »Operation Mayibuye« bekannten Plan. Inzwischen war Arthur Goldreich damit beschäftigt, in wohlgesinnte Staaten wie China, Ost-Deutschland und die Sowjetunion zu reisen. Goldreich leistete erfolgreiche Lobbyarbeit, um von der Sowjetunion und ihrer Verbündeten rund 2,8 Millionen Dollar Hilfe zu erhalten.

Im Jahr 1963 durchsuchten die südafrikanischen Behörden die Lilliesleaf-Farm und verhafteten neunzehn führende Mitglieder vom ANC und MK. Unter den Festgenommenen waren fünf Weiße: Lionel Bernstein, Hilliard Festenstein, Denis Goldberg, Arthur Goldreich und Bob Hepple. Kurz danach wurden James Kantor und Harold Wolpe im Zusammenhang mit der Liliesleaf-Razzia festgenommen. Sie waren alle Juden. Die Razzia und die anschließenden Festnahmen sollten sich für die »Afrikanische« Befreiungsbewegung als ein verheerender Rückschlag beweisen.

Kurz nach der Verhaftung wurden Harold Wolpe und Arthur Goldreich der Obhut eines jungen Wachmanns überlassen. Im Gegenzug dafür, ihnen die Flucht zu ermöglichen, wurde ihm ein stattliches Bestechungsgeld versprochen. Es war während dieser Flucht, daß sie von Barney Simon, einem anderen Juden, versteckt wurden. Simon war in seiner Jugend, wie Benjamin Pogrund, ein Mitglied der Habonim, und verlegte in Südafrika THE CLASSIC, die »erste nichtrassische Literaturzeitschrift«. Zwei Tage später trennte sich Wolpe und Goldreich von Simon und flohen schließlich ins Ausland.

Während dieser Zeit lag das »MK Regionalkommando« (»MK Regional Command«) in Natal im Verantwortungsbereich von Ronald Kasril, ein weiterer südafrikanischer Jude, der mit seiner Freundin Eleanor Anderson außer Landes fliehen mußte, nachdem einer seiner terroristischen Gesinnungsgenossen, Bruno Mtolo, in der Stadt gefangen wurde, laut seinen Kameraden vermutlich während eines Saufgelages. Mtolo hatte früher im Jahr 1963 das MK-Hauptquartier in Rivonia besucht. Mtolo hatte bereits eine umfangreiche kleinkriminelle Vergangenheit und stimmte innerhalb weniger Stunden nach seiner Festnahme zu, ein Kronzeuge zu werden. Kasrils spielte eine Rolle im Ausland, die Bewegung mit den jüdischen Gesinnungsgenossen Joe Slovo und Gill Marcus zu koordinieren.

Nelson Mandela wurde schließlich aufgrund mehrerer in Lilliesleaf beschlagnahmter Dokumente in seiner Handschrift in den neuen Rivonia Prozeß hineingezogen. Andere Dokumente enthielten die Pläne für »Operation Mayibuye«. Zwei der drei Verteidiger, Arthur Chaskalson und Joel Joffe, waren Juden. Der leitende Staatsanwalt, Percy Yutar, war ebenfalls Jude. 1988 behauptete Yutar in einem Interview, daß er die Vorwürfe gegen die Angeklagten bewußt von Verrat auf Sabotage herabsetzte, um die Angeklagten vor der Todesstrafe zu retten. Am 11. Juni 1964 wurden Mandela, Sisulu und Mbeki jedoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Er sollte bis 1990 im Gefängnis bleiben.

Zwei Wochen vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis blieb Mandela bei seinen politisch weit links stehenden Positionen: »Die Verstaatlichung der Minen, Banken und Monopolindustrie ist die Politik des ANC und die Änderung oder Modifikation unserer Ansichten ist in dieser Hinsicht undenkbar. Schwarze wirtschaftliche Emanzipation (Black economic empowerment) ist ein Ziel, das wir voll unterstützen und fördern, doch in unserer Situation ist die staatliche Kontrolle über bestimmte Sektoren der Wirtschaft unvermeidlich.« Zwei Wochen später sollte Mandela durch F. W. de Klerk aus dem Gefängnis entlassen werden. Die südafrikanische Regierung hob das Verbot von politischen Organisationen wie des ANC und der Kommunistischen Partei auf. Mandelas kommunistische Unterstützer wie Slovo, Kasrils und Marcus durften in das Land zurückkehren.

Mandela hatte einen erstaunlichen Sinneswandel, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Nachdem Mandela begann, mit dem früheren Angloamerikaner und De-Beers-Vorsitzenden Harry Oppenheimer regelmäßige Treffen zu halten, kehrten sie die wirtschaftliche Position des ANC um. In seinem ersten Interview nach der Wahl als Präsident erklärte Mandela: »In unserer Wirtschaftspolitik … gibt es nicht einen einzigen Hinweis auf Dinge wie Verstaatlichung, und dies ist nicht zufällig …« Nach der Wahl im Jahr 1994, in der Mandela zum Präsidenten gewählt wurde, legte der ANC sein Wirtschaftsprogramm Oppenheimer »zur Genehmigung« vor.

Ironischerweise wurden von der südafrikanischen Regierung zwischen 1997 und 2004 achtzehn staatliche Unternehmen verkauft, was 4 Milliarden Dollar ($4 billion) einbrachte. Noch seltsamer war, daß der 1994 gewählte Finanzminister kein anderer als Gill Marcus war und die südafrikanische Zentralbank »South African Reserve Bank« unter dieser neuen Führung privatisiert wurde. Marcus wurde 1999 ihr stellvertretender Präsident und im Jahr 2009 ihr Präsident.

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Hier finden Sie den Originalartikel, Nelson Mandela and the Jews.

Siehe auch:

Mandela, der Schlapphut

Der Afrikanische Nationalkongress ist eine jüdische Fassade

Nelson Mandela: Tod eines Terroristen

Südafrikas Schutzheiliger des Kapitalkommunismus

Mandela, der Freimaurer

Mossad-Agenten bildeten Mandela in Äthiopien an Waffen aus


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