Mossad-Agenten bildeten Mandela in Äthiopien an Waffen aus

Ofer Aderet und David Fachler in einer HAARETZ/FORWARD-Koproduktion über unfähige Mossad-Agenten.

Mandela received weapons training from Mossad agents in Ethiopia

20. Dezember 2013 — Nelson Mandela, der ehemalige südafrikanische Führer, der in diesem Monat starb, wurde von Mossad-Agenten im Jahr 1962 in Sabotage und Waffentechnik ausgebildet, ein paar Monate, bevor er in Südafrika verhaftet wurde. Während seines Trainings zeigte Mandela Interesse an den Methoden des vorstaatlichen Hagana-Untergrundes (the Haganah pre-state underground) und wurde vom Mossad als dem Kommunismus zugeneigt angesehen.

Diese Enthüllungen kommen von einem Dokument im israelischen Staatsarchiv mit der Aufschrift »STRENG GEHEIM«. Die Existenz des Dokuments wird hier zum ersten Mal enthüllt. (Anm.: Warum?)

Es zeigt sich auch, daß die Mossad-Agenten versuchten, bei Mandela zionistische Sympathien zu fördern. (Anm.: Und? War’s schwer?)

Mandela, der Vater des neuen Südafrika und ein Friedensnobelpreisträger, führte in seinem Land ab den 1950er-Jahren den Kampf gegen die Apartheid. Er wurde meherere Male festgenommen, verurteilt und freigelassen, bevor er in den frühen 1960er-Jahren in den Untergrund ging (Anm.: um Friedensarbeit für den Friedensnobelpreis zu leisten.) Im Januar 1962 floh er heimlich und illegal aus Südafrika und besuchte verschiedene afrikanische Länder, darunter Äthiopien, Algerien, Ägypten und Ghana. Sein Ziel war es, die Führer der afrikanischen Länder zu treffen und für den im Untergrund arbeitenden bewaffneten Flügel des »Afrikanischen Nationalkongresses« finanzielle und militärische Unterstützung zu sammeln.

Ein Brief des Mossad an das Jerusalemer Außenministeriumim zeigt, daß Mandela in diesem Zeitraum von Mossad-Agenten in Äthiopien militärisch ausgebildet wurde. Diese Agenten waren sich Mandelas wahrer Identität nicht bewußt. (Anm.: Wie immer der typische Mossad-Saftladen.) Der als streng geheim eingestufte Brief war auf den 11. Oktober 1962 datiert — etwa zwei Monate nachdem Mandela in Südafrika verhaftet wurde, kurz nach seiner Rückkehr in das Land.

Der Mossad schickte den Brief drei Empfängern: Netanel Lorch, Leiter des Zuständigkeitsbereichs Afrika (the Africa Desk) im Außenministerium und später der dritte Sekretär der Knesset; Generalmajor Aharon Remes, Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit im Außenministerium und erster Oberbefehlshaber der israelischen Luftwaffe; und Shmuel Dibon, Israels Botschafter in Addis Abeba zwischen 1962 und 1966 und früherer Leiter des Zuständigkeitsbereichs Naher Osten (the Middle East desk) im Außenministerium. (Anm.: Klingt alles ziemlich nach Gestapo oder Tscheka, zumindest nach Volkskommissariat der UdSSR.)

Die Betreffzeile des Briefes war der englische Begriff »the Black Pimpernel«, den die südafrikanischen Medien für Mandela bereits verwendeten (Anm.: und die die Mossad-Truppe nie zur Kenntnis nahm). Er basierte auf dem Kampfnamen »the Scarlet Pimpernel« des Helden aus Baroness Emma Orczys Roman zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der französische Adlige während der Französischen Revolution vor der Guillotine rettet.

»Wie Sie sich vielleicht erinnern, diskutierten wir vor drei Monaten den Fall eines Auszubildenden (trainee), der mit dem Namen David Mobsari aus Rhodesien in der [israelischen] Botschaft in Äthiopien ankam«, so der Brief. »Der zuvor Genannte wurde von den Äthiopiern [Israels Botschaftspersonal, fast sicher Mossad-Agenten] in Judo, Sabotage und Waffen ausgebildet.« Die Formulierung »Äthiopier« war offenbar ein Deckname für Mossad-Agenten, die in Äthiopien arbeiteten.

Der Brief erwähnte auch, daß das fragliche Subjekt »Interesse an den Methoden der Hagana und anderen israelischen Untergrundbewegungen zeigte«. Er fügte hinzu, daß »er unsere Männer mit ›Schalom‹ begrüßte, mit den Problemen des Judentums und Israels vertraut war und den Eindruck machte, ein Intellektueller zu sein. Das Personal versuchte, ihn zu einem Zionisten zu machen«, schrieb der Mossad-Agent.

»In Gesprächen brachte er sozialistische Weltanschauungen zum Ausdruck und erzeugte manchmal den Eindruck, daß er zum Kommunismus neigte«, fuhr der Brief fort und stellte fest, daß der Mann, der sich David Mobsari nannte, der gleiche Mann war, der vor kurzem in Südafrika festgenommen worden war. (Anm.: Zufälle gibt’s.)

»Es zeigt sich jetzt durch Fotografien, die in der Presse über die Festnahme von ‚Black Pimpernel‘ in Südafrika veröffentlicht wurden, daß der Auszubildende aus Rhodesien einen Alias verwendete und die beiden Männer ein und derselbe sind.« (Anm.: Man kann nur hoffen, daß der Mossad heute aufmerksamer arbeitet.)

Ein handschriftlicher Vermerk auf dem Brief bezieht sich auf einen anderen, etwa zwei Wochen später, am 24. Oktober 1962, geschickten Brief. Die Anmerkung wies darauf hin, daß »Black Pimpernel« Nelson Mandela wäre, gefolgt von einer kurzen Lagebesprechung (review), die aus einem Artikel über Mandela in HAARETZ zitiert. (Anm.: Warum ist dieser Artikel nicht im Archiv von HAARETZ zu finden?)

Dieser Brief wurde seit Jahrzehnten im israelischen Staatsarchiv aufbewahrt und nie der Öffentlichkeit preisgegeben. Er wurde vor ein paar Jahren von David Fachler, 43, entdeckt, ein Einwohner aus Alon Shvut, der für eine Diplomarbeit über die Beziehungen zwischen Südafrika und Israel am »Institut für zeitgenössisches Judentum« (»Institute for Contemporary Jewry«) an der »Hebräischen Universität« (»Hebrew University«) Dokumente über Südafrika recherchierte.

Fachler, geboren in Israel, wuchs in Südafrika auf und absolvierte dort seinen Magister der Rechte (Master of Law). »Wenn die Tatsache, daß Israel Mandela geholfen hatte, in Südafrika entdeckt worden wäre, könnte es dort die jüdische Gemeinschaft gefährdet haben«, erklärte Fachler HAARETZ. (Anm.: Opfer hier, Opfer da — Opfer gestern, heute, tralala.)

Hier finden Sie den Originalartikel auf HAARETZ, Mandela received weapons training from Mossad agents in Ethiopia.

Der FORWARD, weiter entfernt vom jüdischen Epizentrum, wählte die Überschrift Nelson Mandela Received Training From Israeli Agents, Secret Documents Say und ein weniger intimes Foto ohne den kapitalkommunistischen Bruderkuß, das Nelson Mandela und Ehud Barak während eines Treffens in Israel im Jahr 1999 zeigt. (Ob HAARETZ und FORWARD mit diesem schwachsinnigen Artikel beabsichtigten, dem Mossad ein Image als Ausbildungsbetrieb für Freiheitskämpfer zu geben?)

Das Äthiopien-Forum NAZRET versah den Artikel mit folgendem Bildmaterial:

2202

22-3

Siehe auch:

Mandela, der Schlapphut

Der Afrikanische Nationalkongress ist eine jüdische Fassade

Nelson Mandela: Tod eines Terroristen

Südafrikas Schutzheiliger des Kapitalkommunismus


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