»Der osteuropäische Jude ist ein natürlicher Rhetoriker, der in blumigen Gleichnissen spricht«

Ein Auszug von Seite 531 aus der englischen Ausgabe von 1961 von Gerald Reitlingers »Die Endlösung«, der in der deutschen Ausgabe nicht zu finden ist.

The Final Solution

Das bei der Vorbereitung dieses Buches verwendete Material fällt unter die folgenden Überschriften:

1. Dokumente und Aussagen in Beweismitteln bei den Nürnberger Prozessen.

2. Dokumente, die von jüdischen und anderen Kommissionen zur Verwendung in dieser und anderen Strafverfolgungen gesammelt wurden.

3. Historische und statistische Berichte.

4. Nichtjüdische Memoiren, die Licht auf die Ausrottung der Juden werfen.

5. Erzählungen Überlebender

Im Umgang mit all diesem Material ist eine gewisse Zurückhaltung notwendig und dies gilt besonders für den letzten Abschnitt. Zum Beispiel wurden die Beweise über die polnischen Todeslager hauptsächlich nach dem Krieg von staatlichen polnischen Kommissionen oder von der »Zentralen jüdisch-historischen Kommission von Polen« (»Central Jewish Historical Commission of Poland«) aufgenommen. Die kühnen Überlebenden, die untersucht wurden, waren nur selten gebildete Männer. Darüber hinaus ist der osteuropäische Jude ein natürlicher Rhetoriker, der in blumigen Gleichnissen spricht. Wenn ein Zeuge sagte, daß die Opfer aus dem entfernten Westen die Todeslager in Schlafwagen (Wagons-Lits) erreichten (Anm.: Schlafwagen der H-Klasse?), meinte er wohl, daß anstelle von geschlossenen Güterwagen (box-cars) Personenwagen verwendet wurden. Manchmal übersteigen die Bilder die Glaubwürdigkeit, so wie eine Bande Lebensmittelschmuggler in einem Ghetto als außergewöhnlich große Männer mit Taschen auf der ganzen Länge ihrer Körper beschrieben werden.

Hier und hier finden Sie den englischen Text.

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