Kindesmißbrauchsvorwürfe und Vertuschungen an Talmudschule der Lubawitsch-Juden sollen bis in die 1950er Jahre zurückreichen

FAILED MESSIAH über ein halbes Jahrhundert++ Kindesmißbrauch in der jüdischen Gemeinschaft Australiens.

Termini technici
Rabbi Groner: Yitzchok Dovid Groner, Kopf der Chabad in Melbourne
Chabad: Akronym aus Chochma/Weisheit, Bina/Verständnis und Daat/Wissen
Vaad Ruchni: geistiges Komitee
Mesira: Aushändigung, im Sinne von Verrat
externe Behörden: nichtjüdische Polizei oder Kinderfürsorge

Child Sex Abuse Allegations And Coverups At Chabad's Yeshiva Center Allegedly Date As Far Back As The 1950s

8. Dezember 2013 — Manny Waks‘ Aussage vor einigen Monaten vor der Untersuchung des Viktorianischen Parlaments von Kindesmißbrauch in religiösen Institutionen wurde von der Regierung erheblich geschwärzt.

Nicht geschwärzt ist jedoch die folgende Behauptung über Uri Kaploun, Rabbiner, Übersetzer und Autor der Lubawitscher Juden, die auf Seite 3 beginnt:

iii. Rabbi Uri Kaploun, ein ehemaliger Lehrer der Schule, der am Yeshiva College in den 1950er-Jahren angeblich Schüler sexuell mißbraucht haben soll. Es wird behauptet, daß Rabbi Groner, nachdem er durch Eltern und Schüler von mehreren und laufenden Beschwerden über Rabbi Kaploun erfuhr, ihn ermutigte, nach Israel zu ziehen, und die angeblichen sexuellen Übergriffe nicht der Polizei von Victoria oder anderen Behörden meldete.

Basierend auf vor Gericht vorgelegten Beweisen ist es nun offensichtlich, daß Personen in Führungspositionen mehrere Fälle von Kindesmißbrauch gemeldet wurden, entweder gleichzeitig oder nacheinander. Diese Vorfälle wurden Personen in Führungspositionen, darunter die Rabbiner Groner, Glick (damals Direktor und derzeitiger Kopf der Jewish Studies/Student Welfare und Vaad Ruchni) und Reuven (Ronny) Tatarka (damals Kopf der Chabad Youth) gemeldet. Als Reaktion wurden keine bekannten Meldungen an die Polizei gemacht. …

Die primäre Abschreckung für das Melden echter oder vermeintlicher Straftaten bei der Polizei und den zuständigen Behörden ist eine Interpretation des Verbotes der »Mesira«, was wohl bedeutet, daß orthodoxen Juden verboten ist, Meldungen an die weltlichen Behörden zu machen. …

Während es rabbinische Autoritäten gibt, die vorschreiben, daß Bedenken in Bezug auf sexuellen Mißbrauch direkt der Polizei und anderen zuständigen Behörden gemeldet werden, gibt es auch solche, die immer noch behaupten, daß dies nicht getan werden sollte, bis ein Rabbi konsultiert worden ist und eine solche Meldung sanktioniert hat …

Dies scheint sowohl im relevanten Zeitraum als auch aktuell die vorherrschende Meinung unter der Führung am Yeshivah Centre zu sein. Auf Grundlage tatsächlicher Erfahrungen und anderer Anhaltspunkte wird davon ausgegangen, daß Rabbi Groner ausdrücklich dazu aufforderte, daß diese Angelegenheiten intern behandelt werden und daß keine externen Behörden involviert sein sollten. …

Hier ist Mannys gesamte Aussage als PDF-Datei.

Hier finden Sie den Originalartikel, Child Sex Abuse Allegations And Coverups At Chabad’s Yeshiva Center Allegedly Date As Far Back As The 1950s.

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