Oligarchenmilliardär Gennadiy Bogolyubov wird von seinem Rabbi wegen Abzweigung von 20 Mio. Pfund aus Immobiliengeschäft verklagt

Jim Armitage über den Kampf um das Goldene Kalb.

Billionaire oligarch Gennadiy Bogolyubov sued by his rabbi for '£20m plus' over property deals

19. November 2013 — Einer der reichsten Londoner Oligarchen wurde von seinem eigenen Rabbiner wegen einem Streit über Immobilien in der Londoner Innenstadt verklagt, die Hunderten von Millionen Pfund wert sind.

Milliardär Gennadiy Bogoljubow, der in Belgrave Square lebt, hat sich mit seinem Rabbiner Yonah Pruss wegen den Geschäften entzweit.

Für den ukrainischen Tycoon, der in einem separaten Fall vor einem Londoner Gericht auch vom Milliardärskollegen Viktor Pinchuk verklagt wird, häuft die Klage am Obersten Gericht weitere Probleme auf.

Rabbi Pruss, weit oben in der Gemeinschaft der ultraorthodoxen Lubawitscher Juden in London, behauptet, daß Bogolyubov ihn im Jahr 2008 bat, in Großbritannien Anlageimmobilien zum Kauf zu finden.

Rabbi Pruss behauptet, daß er und Gennadiy Bogolyubov mit dem Vermesser Colin Gershinson ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) mit dem Namen Bbay einrichteten, um die Immobilien zu kaufen und zu bewirtschaften.

Colin Gershinson und Rabbi Pruss fanden sie und Gennadiy Bogolyubov stellte das Geld zur Verfügung.

Rabbi Pruss und Colin Gershinson sagen, daß ihnen eine Teilhabe an den Profiten angeboten wurde. Sie behaupten, sie fanden und kauften 14 Objekte im ganzen Land, darunter ein Standort in Knightsbridge für 56 Millionen Pfund und eine großes Trafalgar-Square-Büro für 173 Millionen Pfund.

Als der Rabbi versuchte, von Gennadiy Bogolyubov den aktuellen Wert der Immobilien zu erhalten, um seinen Anteil zu erhalten, soll er entdeckt haben, daß der Milliardär die beiden Standorte in London in einen Trust für ihn und seine Familie nahm und andere an Orten wie Solihull, Hendon und Southport im Gemeinschaftsunternehmen ließ.

Rabbi Pruss und Colin Gershinson fordern für ihren Anteil an den Geschäften »mehr als 20 Mio. Pfund« und verlangen, daß die beiden Londoner Immobilien in das Gemeinschaftsunternehmen Bbay gestellt werden.

Gennadiy Bogolyubovs Anwalt, David Kavanagh von der Kanzlei Skadden, Arps,Slate, Meagher & Flom, sagte, Bogolyubov würde die Forderung anfechten: »Wir sagen, [die beiden Londoner Immobilien] fielen nicht unter die Vertragsbedingungen. Gennadiy Bogulyubov ist zuversichtlich, daß die Forderung abgewiesen wird, wenn der Kläger fortfährt.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Billionaire oligarch Gennadiy Bogolyubov sued by his rabbi for ‚£20m plus‘ over property deals.


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