Illegaler Organhändler, jüdisch-ultraorthodox, verkauft sein Haus in Brooklyn für mehr als 2 Mio. Dollar

FAILED MESSIAH über den monetär-orthodoxen Organspendemarkt.

Haredi Organ Trafficker Sells Brooklyn Home For More Than $2 Million

25. Juli 2013 — Levy Izhak Rosenbaum, der von lebenden Spendern aus armen Ländern wie Moldawien und manchmal auch von lebenden Spendern aus Israels großen Einwanderergruppen für rund 10.000 Dollar Nieren kaufte und sie dann für 120.000 bis 160.000 Dollar schwerkranken Amerikanern anbot, verkaufte für mehr als 2 Millionen Dollar sein Haus, das der NEW YORK OBSERVER »Das vom Organhandel gekaufte Haus« (»The House That Organ Trading Bought«) nennt.

Rosenbaum — der 2009 in New Jersey bei einer großangelegten verdeckten Operation festgenommen wurde, in deren Rahmen die Verhaftung von Dutzenden von Politikern und fast 10 ultraorthodoxen Juden veranlaßt wurde, darunter mindestens fünf Rabbiner — bekannte sich im vergangenen Jahr des illegalen Organhandels schuldig und wurde zur ersten Person, die wegen diesen Vorwürfen verurteilt werden sollte. Rosenbaum lebt zur Zeit in der Justizvollzugsanstalt (Federal Correctional Institution, FCI) in Fort Dix, New Jersey, wo er bis zum 17. Dezember 2014 bleiben wird. Er mußte auch 420.000 Dollar seiner illegal erworbenen Gewinne einbüßen.

Rosenbaum war ein Verbrecher, der Berichten zufolge eine Pistole zog und widerspenstigen »Verkäufern« erzählte: »Du bist hier [in den USA]. Ein Deal ist ein Deal. Du wirst uns jetzt eine Niere geben — oder du wirst nie nach Hause gehen.«

Nun wird Rosenbaum nicht nach Hause gehen.

Denn laut dem OBSERVER verkauften Levy Itzhak und seine Frau Soshana ihr Haus in Brooklyn gerade für über 2 Millionen Dollar.

Das moderne dreistöckige Haus der Rosenbaums ist angeblich das größte Gebäude in dem Häuserblock in Mapleton, ein Mittelklasseviertel, das zwischen Midwood, dem jüdisch-sephardischen Gravesend und Borough Park liegt. Rosenbaum kauft diese Immobilie 2003 für 545.500 Dollar und errichtete dann entweder ein völlig neues Gebäude oder gestaltete das alte dramatisch um.

Das Haus der Rosenbaums wurde in zwei Eigentumswohnungen aufgeteilt. Beide wurden Berichten zufolge von den Rosenbaums in einem ungelisteten Handel für jeweils über 1 Million Dollar an Hendel Abramowitz verkauft.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi Organ Trafficker Sells Brooklyn Home For More Than $2 Million.

Und hier der Bericht des NEW YORK OBSERVER:

Das vom Organhandel gekaufte Haus wird für 2 Mio. Dollar verkauft

The House That Organ Trading Bought Sells for $2 M

24. Juli 2013 — Es gibt nicht viele Menschen in Brooklyn, die Ihnen von einem Lebenden eine menschliche Niere verkaufen könnten, doch Levy Izhak Rosenbaum war einer von ihnen. Er kaufte die Nieren, meistens in Israel, für rund 10.000 Dollar, und verkaufte sie dann für 120.000 bis 160.000 Dollar in den USA — eine Gewinnspanne, bei der Drogendealern und Hedgefondsträgern das Wasser im Mund zusammenlaufen würde.

»Ich bin das, was Sie einen Verkuppler (matchmaker) nennen«, erklärte Levy Rosenbaum einem verdeckten Ermittler laut einer Klage. Ein Verkäufer, der erfolgreicher war als andere und für seine Niere 25.000 Dollar bekam, beschwerte sich, daß er sich durch den einvernehmlichen Deal wie abgezockt fühlt. Doch Rachel Warshower, eine Unterstützerin von Levy Rosenbaum, die von einigen Ökonomen, die legalisierten Organhandel unterstützen, vielleicht einen Wink bekam, erklärte ASSOCIATED PRESS: »Hier gibt es keine Opfer.« Sie fuhr fort: »Die Spender sind glücklich und die Empfänger sind glücklich.«

Ob Verbrechen ohne Opfer oder nicht, Levy Rosenbaum wurde zur ersten Person, die vom FBI wegen illegalem Organhandel verurteilt werden sollte. Er wird zweieinhalb Jahre im Gefängnis verbringen und 420.000 Dollar Geldstrafe zahlen müssen, das, was er durch die illegalen Organverkäufe verdiente — oder zumindest das, was er verdiente, als er erwischt wurde. Vielleicht als Folge davon verkauften er und Soshana Rosenbaum für über 2 Millionen Dollar gerade ihr Haus im Brooklyner Viertel Mapleton, wie es in städtischen Unterlagen steht.

THE STAR LEDGER beschrieb das Haus einmal als »das imposanteste Gebäude in einem kurzen Block«, eine kleine Scheibe von Gravesend — die jüdisch-syrische Enklave, wo Häuser zu Preisen gehandelt werden, bei denen das Brooklyner Viertel Park Slope keuchen würde — in Mapleton, ein Mittelklasse-Viertel im Süden von Brooklyn, eingekeilt zwischen dem jüdisch-orthodoxen Midwood, dem jüdisch-sephardischen Gravesend und dem jüdisch-vielfältigeren (more diversely Jewish) Borough Park. Levy Rosenbaum kaufte die Immobilie im Jahr 2003 für 545.500 Dollar, wahrscheinlich entweder unbebaut oder als Abrißbauwerk.

Das neue Gebäude aus relativ geschmackvollen neoklassischen Ziegeln mit drei Stockwerken, plus, wie es scheint, einem Kellergeschoß, hat ein bescheidenes Gesims und einen weißen Erker mit einem kleinen Balkon — mehr Gravesend Juliet (Anm.: »Juliet balcony« ist ein Architekturbegriff für einen zu kurz geratenenen vorgesetzten Balkon der mehr Reeling als Balkon ist) als South Williamsburg Laubhütte. Das Gebäude sticht heraus, aber nur wegen seiner zweistöckigen unmodernisierten Nachbarn; würde das Gebäude entlang einer der Straßen westlich von Ocean Parkway liegen, wo er mehr nach Ritz aussieht, könnte es geradezu als behäbig betrachtet werden.

Das Gebäude beherbergt zwei Eigentumswohnungen, die von den Rosenbaums beide in einem ungelisteten Handel für jeweils rund 1 Mio. Dollar an einen Hendel Abramowitz verkauft wurden.

Hier finden Sie den Originalartikel, The House That Organ Trading Bought Sells for $2 M..

Vier Jahre zuvor …

FBI schnappt korrupte Politiker und Schwarzmarkthändler von Nieren

Sweeping federal probe nabs crooked politicians & alleged black-market kidney peddler

24. Juli 2009 — In einer atemberaubenden Untersuchung von Geldwäsche, Bestechung und illegalem Schwarzmarkthandel von Nieren und gefälschten Gucci-Taschen brachte ein Immobilienentwickler, der zum Spitzel wurde, Bürgermeister, Rabbis und Dutzende anderer Personen zum Sturz.

Hunderte von FBI-Agenten auf beiden Seiten des Hudson River — in Brooklyn und Jersey — durchsuchten im Rahmen einer zweijährigen Untersuchung die Wohnungen von 44 Verdächtigen und schnappten hochrangige Politiker und vertraute religiöse Führer.

Zur Anklageverlesung wurden die Beklagten, einmal waren es ein Dutzend, in Hand- und Fußfesseln einem Bundesgericht in Newark vorgeführt. Die Kaution wurde auf 3 Millionen Dollar festgelegt.

Von den weitreichenden politischen Auswirkungen der Verhaftungen in Jersey abgesehen, die sogar im ethisch geforderten Gartenstaat schockieren, erschüttert die Verhaftung von fünf Rabbis die jüdischen Gemeinden in Deal, New Jersey und Brooklyn. (Anm.: Welche weitreichenden politischen Auswirkungen?)

Die meisten der geschnappten jüdischen Führer wurden angeklagt, das schmutzige Geld des Verräters über ihre Wohltätigkeitsorganisationen gewaschen zu haben, die sie auch nutzten, um unrechtmäßig erworbene Gewinne aus dem Verkauf von gefälschten Gucci- und Prada-Taschen zu vertuschen.

Die ungeheuerlichste Festnahme war die von Levy-Izhak Rosenbaum, 58, aus Brooklyn, der laut Behörden von benachteiligten (vulnerable) Menschen in Israel für 10.000 Dollar Nieren kaufte, sich dann umdrehte (then turn around) und sie für 160.000 Dollar wieder verkaufte.

»Es ist eine Shonda«, sagte ein jüdisch-orthodoxer Führer mit dem jiddischen Wort für Schande (shame). »Falls die Anschuldigungen wahr sind, ist es nicht der beste Tag, den wir jemals hatten. … Die Schäbigkeit ist eine absolute Blamage (disgrace).«

Die Verhaftung kann auf einen Mann zurückverfolgt werden, ein vertraulicher Informant, der in veröffentlichten Berichten als Entwickler Solomon Dwek genannt wurde, dem im Jahr 2006 vorgeworfen wurde, eine Bank um Millionen betrogen zu haben.

Dwek bot dem FBI offenbar an, sich gegen die Rabbis zu wenden, die erstaunlicherweise noch immer mit ihm Geschäfte machten, obwohl es in ihrer Gemeinde wohlbekannt war, daß er von der Regierung angeklagt wurde.

Dwek erzählte den Zielpersonen, er wäre in Konkurs und daran interessiert, sein Vermögen zu verstecken. Seit Juni 2007 wusch er 3 Millionen Dollar.

Einer der Geldwäscher stellte Dwek einem Bauinspektor von Jersey City vor, der laut Behörden 20.000 Dollar Schmiergeld nahm und so die Untersuchung wegen öffentlicher Korruption in Gang brachte.

Den Behörden zufolge nahmen Politiker und Kandidaten immer wieder Bestechungsgelder an, um die Räder für Dwek zu schmieren, der behauptete, er brauchte Bau- und andere Genehmigungen.

Laut Beamten stieß der Informant im Zuge des Geldwäscheausläufers der Untersuchung auf Rosenbaum, 58, der angeblich in der Immobilienbranche tätig war, tatsächlich aber mit illegal gehandelten Nieren Geld verdiente.

Die Staatsanwälte sagten, daß Rosenbaum seit einem Jahrzehnt von benachteiligten Menschen im Ausland — in Israel und anderswo — für 10.000 Dollar Nieren kaufte, dann kehrt machte und sie für 160.000 Dollar verkaufte.

Dwek stellte Rosenbaum laut der Strafanzeige einer verdeckten Ermittlerin vor, die sich als seine Sekretärin ausgab, die behauptete, ihr Onkel benötigte eine Nierentransplantation.

Ab Februar 2008 sprach die verdeckte Ermittlerin mit Rosenbaum über die Planung einer Transplantation, die einen Spender aus Israel miteinbeziehen und in einem Krankenhaus außerhalb davon stattfinden würde.

»Ich mache das seit langem«, versicherte Rosenbaum einem verdeckten Ermittler, heißt es in der Klage. »Ich bin, was Sie als Verkuppler (matchmaker) bezeichnen.«

Über Monate erklärte er, wie die Blutproben ihres Onkels nach Übersee geschickt werden würden, um einen passenden Spender zu finden (to find a match), und wie sie eine Geschichte erfinden würden, um die medizinischen Behörden hinters Licht zu führen.

Rosenbaum, der in Borough Park, Brooklyn, in seinem gewaltigen Haus voller Überwachungskameras verhaftet wurde, ermahnte die verdeckte Ermittlerin laut Gerichtsakten zur Diskretion und wiederholte erklärt, daß die Kosten wegen der damit verbundenen Risiken so hoch wären.

Er forderte außerdem die Hälfte des Geldes im Voraus und versuchte immer wieder, den Onkel kennenzulernen, ihm wurde aber immer nur gesagt, er hätte einen medizinischen Rückschlag.

In der Strafanzeige klang er zu Zeiten beinahe schon überheblich — er sagte, er hätte in diesem Bereich zehn Jahre Erfahrung und »eine ganze Menge« von Transplantationen vermittelt.

»Ich hatte noch nie versagt«, sagte er.

Gemeindemitglieder an Synagogen in Brooklyn und New Jersey stellten sich gestern Abend den Vorwürfen, daß ihre religiösen Führer »ihre umfangreichen kriminellen Aktivitäten hinter einer Fassade der Rechtschaffenheit tarnten«, so die Worte des amtierenden US-Staatsanwalts.

Rabbi Saul Kassin — der Sohn von Jacob Kassin, dem einstigen Oberrabbi der jüdisch-sephardisch-syrischen Gemeinschaft in Deal — beeindruckte seine Brooklyner Gemeinde in Sharee Zion damit, daß er angeblich mehr als 200.000 Dollar wusch.

»Ich konnte es nicht glauben«, sagte Itzik Kohen, 13, der dort im August seine Religionsmündigkeitsfeier (Bar Mizwa) haben soll. »Es wird den Ruf der Synagoge beeinflussen. Meine Familie betet hier jeden Sabbat.«

Viele Gläubige standen zu Kassin, darunter David Ben-Hooren, Herausgeber der JEWISH VOICE, der sagte: »Ich glaube, wir werden feststellen, daß diese Rabbis nie das Gesetz brachen und daß sie verteidigt (vindicated) werden.«

Auch bei kleineren »Geldhäusern« (»cash houses«), die von Mitarbeitern der Rabbis in ganz Brooklyn betrieben werden, wie einem Pagergeschäft (beeper store) und einer Wohltätigkeitsorganisation namens Bnoth Jerusalem oberhalb eines Farbengeschäfts in Williamsburg erfolgten Durchsuchungen.
Die FBI-Agenten sagen, Mordchai Fisch, ein Rabbi der Kongregation »Sheves Achim«, und sein Bruder, Lavel Schwartz, wuschen für den Informanten fast 600.000 Dollar, indem sie seinen Scheck akzeptierten, ihm 15 Prozent abzogen und ihm Bargeld gaben.

Fischs Anwalt, Michael Bachner, sagte, der Informant »nutzte seine Nähe und den guten Ruf seiner Familie, um meinen Klienten, der ihm vertraute, zu manipulieren.«

Hier finden Sie den Originalartikel, Sweeping federal probe nabs crooked politicians & alleged black-market kidney peddler.

Siehe auch die Artikelsammlung:

Reisewarnung für Israel


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