Über die Glaubwürdigkeit von Holocaust-Überlebenden

Die jüdisch-amerikanische Holocausthistorikerin und Zionistin Lucy Dawidowicz 1976 in ihrem »Holocaust-Lesebuch« (»A Holocaust Reader«) auf Seite 11-12:

Schilderungen von kritischen Ereignissen durch Überlebende sind typisch für alle Zeugenaussagen, das heißt, sie sind voller Widersprüche. Der Beweis für alle Fragen, sowohl trivial als auch signifikant, ist fast immer umstritten. Die Unzuverlässigkeit dieser Schilderungen ergibt sich zum Teil aus unvollkommenen Beobachtungen und fehlerhaften Erinnerungen, größtenteils jedoch aus dem Umstand, daß sie nicht ausschließlich auf der Grundlage von Erfahrungen aus erster Hand konstruiert sind. Um eine kohärente Erzählung zu präsentieren, hat der Autor wahrscheinlich ein großes Maß an Hörensagen, Klatsch, Gerüchten, Annahmen, Spekulationen und Hypothesen eingefügt.

Derweil, in Kanada …

Kanada stellt 800.000 Dollar bereit, um Zeugenaussagen von Holocaustüberlebenden zu bewahren

Videoaussagen sind laut Regierung ein Werkzeug zur Bildung der Öffentlichkeit.

Canada allocates $800,000 to preserve Holocaust survivors’ testimonies

21. Oktober 2013 — Kanada hat 800.000 Dollar bereitgestellt, um Zeugenaussagen von Holocaustüberlebenden zu bewahren.

Die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt des Ministeriums für Staatsbürgerschaft und Migration (Citizenship and Immigration department) wird an vier jüdische Organisationen in Kanada gehen, um Videoaussagen von Opfern zu sammeln.

»Kanada ist zutiefst von rund 40.000 Holocaustüberlebenden geformt worden, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in unserem Land ansiedelten«, sagte Jason Kenney, Minister für Multikulturalismus (minister for multiculturalism), kürzlich in einer Erklärung. »Als Kanadier ist es unsere Aufgabe, von diesen mutigen Personen zu lernen und sicherzustellen, daß die schrecklichen Ereignisse des Holocaust nicht in Vergessenheit geraten, und sicherzustellen, daß solche Gräueltaten nie wieder passieren.« (Anm.: 40.000 Juden als Gründerväter der heutigen 34.880.000 Kanadier?)

Das Geld geht an:

— das »Holocaustpädagogikzentrum Vancouver« (»Vancouver Holocaust Education Centre«), um an Schulen die Erhaltung, den Zugang und die Verwendung von Aussagen von Holocaustüberlebenden zu unterstützen.

— Montreals »Holocaustgedenkzentrum« (»Holocaust Memorial Centre«) und Torontos »Sarah und Chaim Neuberger Holocaustpädagogikzentrum« (»Sarah and Chaim Neuberger Holocaust Education Centre«), um in Partnerschaft vorhandenes Filmmaterial von Aussagen von Holocaustüberlebenden zu digitalisieren.

— die Organisation »Jüdische Föderationen von Kanada/Israelisch-Vereinter Aufruf von Kanada« (»Jewish Federations of Canada-United Israel Appeal of Canada«), um ein digitales Archiv der Aussagen von Überlebenden zu schaffen, die während des »Marsches der Lebenden« (»March of the Living«) gesammelt werden, ein Programm, das Schüler aus der ganzen Welt auffordert, die Überreste des Holocaust zu erforschen.

Die Projekte unterstützen Kanadas Ziel, als Vorsitzender der »Internationalen Holocaustgedenkallianz« (»International Holocaust Remembrance Alliance«) des Jahres 2013 im ganzen Land die Holocausterinnerung, -forschung und -pädagogik (education) zu fördern, so die Regierungserklärung.

»Unterstützung durch den Bund wird es diesen Organisationen ermöglichen, Kanadier zu unterrichten (educate), was Holocaustüberlebende durchmachten und Holocaustpädagogen (Holocaust educators) wesentliche Lehrmittel zugänglicher zu machen«, so die Erklärung.

Hier finden Sie den Originalartikel, Canada allocates $800,000 to preserve Holocaust survivors’ testimonies.

Siehe auch:

Kann es etwas Perverseres geben als diese Holocaust-Phantasten? Mehr und mehr Menschen erfinden Memoiren über erlebte Nazi-Verbrechen

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