Neue intelligente Wasserzähler schalten sich für ultraorthodoxe Juden am Sabbat aus

FAILED MESSIAH über meschugge Religion mit koschere Technik.

New Water Meters Turn Off On Shabbat To Accommodate Haredim

27. Oktober 2013 — Die Fähigkeit, den Wasserverbrauch rund um die Uhr mit intelligenten Wasserzählern zu überwachen, ist endlich in der Stadt Bnei Brak angekommen, nachdem neue High-Tech-Wasserzähler, die am Sabbat nicht arbeiten, von führenden jüdisch-ultraorthodoxen Rabbis genehmigt wurden.

»Unser ›super-koscherer Wasserzähler‹ (›glatt water meter‹) löst das Problem eines intelligenten Wasserzählers, am Sabbat zu arbeiten. Er ermöglicht uns, in ultraorthodoxen Vierteln modernes Equipment zu installieren, das helfen soll, Wasser zu sparen, Undichtigkeiten zu verhindern (Anm.: haben die vorbeugendes Flickwerkzeug eingebaut?) und den Bewohnern Geld zu sparen«, erklärte Tal Tzur, der Vizepräsident für Software & IT von »Arad Technologies«, der Entwickler der neuen intelligenten Wasserzähler, der TIMES OF ISRAEL. Tzur wies auch darauf hin, daß es die neuen intelligenten Zähler für ultraorthodoxe Juden in Bnei Brak und anderen Städten gegenstandslos gemacht haben, am Sabbat ohne Leitungswasser zu sein, was einige jüdisch-ultaorthodoxe Sekten als Lösung für das Zählerproblem billigten.

WLAN und GPS in den Zählern ermöglichen eine ständige Überwachung und beseitigen die Notwendigkeit, daß Ableser jeden Zähler regelmäßig physisch überprüfen und halten das gesamte System in seinem optimalen Wirkungsgrad — ein sehr großes Problem im ausgedörrten Nahen Osten, wo Wasser knapp und daher sehr teuer ist. (Anm.: Wenn Ableser nicht mehr regelmäßig jeden Zähler physisch überprüfen müssen, warum machen sie es dann trotzdem?)

Intelligente Zähler helfen, eine ungewöhnliche Nutzung zu erkennen, und somit Undichtigkeiten in Haushalten und Unternehmen. Sie können auch erkennen, ob die Wasserinfrastruktur manipuliert wurde, beispielsweise indem das System illegal angezapft wird, um Wasser zu stehlen. (Anm.: Das System läßt sich immer anzapfen, ob mit oder ohne Wasser-, Gas- oder Stromzähler.)

In den meisten westlichen Ländern verlieren Wasserversorger Berichten zufolge etwa 20% ihres Wassers (Anm.: die Zahl glaube ich erst, wenn ich Beweisfotos der Leckagen und Wasserschäden sehe); in Entwicklungsländern in Afrika und Asien fast 50%.

Die Stadt Ariel im Westjordanland verlor etwa 18%. Die neuen intelligenten Zähler haben den Verlust Berichten zufolge auf nur 3,7% reduziert.

Die neuen Zähler überwachen auch die Sicherheit und Qualität (Anm.: haben die Chemielabore eingebaut?) des Wassers.

WaTec veröffentlichte kürzlich die weltweit erste iOS- und Android-App, die einzelnen Verbrauchern ermöglicht, die Vorteile der Daten zu nutzen, die ihre intelligenten Zähler sammeln. Die Verbraucher können nun ihren eigenen Wasserverbrauch verfolgen und die App sendet den Nutzern Warnungen, wenn sie Leckagen und andere Probleme erkennt. (Anm.: Intelligente Wasserzähler können nicht zaubern, Leckagen im Haushalt können nicht erkannt werden, nur Leckagen im Leitungsnetz vor dem Haushalt.)

Intelligente Zähler sind ein Segen für Naturschützer, Hausbesitzer und Unternehmen — aber nicht für ultraorthodoxe Juden. Mehrere ultraorthodoxe Rabbiner entschieden Berichten zufolge vor kurzem, daß die Verwendung von Leitungswasser am Sabbat das Sabbatgesetz verletzt, wenn intelligente Zähler in Betrieb sind, weil es Arbeitern beim Wasserversorger am Sabbat Daten liefert, und jene Arbeiter werden diese Daten verwenden, um das Wasser zu regulieren und so das Sabbatgesetz verletzen.

Um zu verhindern, daß ultraorthodoxe Juden Töpfe und Krüge für den Einsatz am Sabbat vor dem Sabbat befüllen müssen, entwickelte »Arad« den speziellen Zähler. (Anm.: Und die Entwicklungskosten trägt die jüdisch-ultraorthodoxe Gemeinschaft?)

»Der Zähler, den wir für den Einsatz in diesen Bereichen entwickelten, funktioniert in den sechs Tagen der Arbeitswoche wie andere Zähler, während sich die Übertragung [von Daten] am Sabbat selbst beendet«, sagte Tzur laut Berichten.

Die jüdisch-ultraorthodoxen Zähler haben außerdem ein altmodisches Zifferblatt, anstatt eine digitale Anzeige, deren Benutzung (Anm.: gemeint ist das Ablesen der Ziffern, da dies Arbeit ist) laut einigen ultraorthodoxen Rabbinern auch eine Verletzung des Sabbatgesetzes ist.

Die neuen jüdisch-ultraorthodoxen Zähler wurden von zwei ultraorthodoxen Rabbis genehmigt, Rabbi Shevach Rosenblatt von der koscheren Zulassungsorganisation »Kehillos Hareidim« und Rabbi Nissim Karelitz, der das jüdische Religionsgericht (Beit Din) von Bnei Brak leitet und der Neffe des »Chazon Ish« ist. (Anm.: »Chazon Ish« ist das 1911 veröffentlichte Hauptwerk von Rabbi Avraham Jeschajahu Karelitz über die Zusammenfassung mittelalterlicher religiöser Vorschriften.) »Chazon Ish« entschied, daß Strom eine Verletzung des biblischen Gesetzes ist, am Sabbat zu bauen — eine Entscheidung, die sechs Jahrzehnte später vielfach als völlig politisch und ohne wirkliche Grundlage im jüdischen Gesetz (Halacha) angesehen wird. Nichtsdestotrotz ist es der »normative« Grund, warum ultraorthodoxe und zionistisch-orthodoxe/modern-orthodoxe Juden keine am Sabbat keine Elektrizität gebrauchen.

»Wir haben Sicherheitsmaßnahmen installiert, um sicherzustellen, daß das Gerät nicht manipuliert werden kann, wenn es keine Daten überträgt. Dank unserer Lösung können alle Israelis ihre Wasserhähne aufdrehen, ohne daß sie sich wegen Sabbatverstößen Sorgen machen müßten«, sagte Tzur.

Hier finden Sie den Originalartikel, New Water Meters Turn Off On Shabbat To Accommodate Haredim.

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