Fleischer verdächtigt, sich an Kindern sexuell vergangen zu haben

Itay Blumenthal über einen koscheren Kinderschänder, der wie eine Familie war.

Butcher suspected of sexually assaulting children

Der Verdächtige, der auch als Aufseher für die jüdischen Speisegesetze (Kaschrut) diente, wurde am Flughafen Ben Gurion kurz vor der Rückkehr nach Brooklyn verhaftet — wohin er vor einem Jahrzehnt entkam. »Er war immer von Kindern umgeben«, sagte ein Beschwerdeführer.

15. August 2013 — Die Grenzpolizei verhaftete am Flughafen zu Beginn dieser Woche einen 45jährigen Aufseher für die jüdischen Speisegesetze, wegen des Verdachts, im Süden des Landes Sexualstraftaten an Kindern begangen zu haben. Der Verdächtige, dessen Name einem Maulkorberlaß unterliegt, floh im Jahr 2001 aus dem Land und lebte seitdem in Brooklyn. Er wurde festgenommen, kurz bevor er sich an Bord eines Fluges in die Vereinigten Staaten begab.

Die Festnahme erfolgte, nachdem der junge Mann klagte, daß ihn der Verdächtige vor 12 Jahren sexuell belästigte. Seitdem erhielt die Polizei drei weitere Beschwerden von Gemeindemitgliedern der Lubawitscher Juden, die von Sexualdelikten berichteten, die der Verdächtige angeblich während ihrer Kindheit an ihnen begangen hatte. Die Polizei glaubt, daß es weitere gibt, die Angst haben, Beschwerden einzureichen.

Die Affäre begann im Jahr 2001 mit Beschwerden über Sexualdelikte, die der Verdächtige an Kinder begangen haben soll. Die Polizei verhaftete ihn, doch er wurde entlassen und unter Hausarrest gestellt und floh aus dem Land. Einen Monat später folgten ihm seine Frau und Kinder. Obwohl er vor dem Gesetz flüchtete, kam der Verdächtige im Laufe der Jahre mehrmals nach Israel. (Anm.: Und wurde von keinem System erfaßt?)

Einer der Beschwerdeführer, der mit YNET sprach, sagte, daß der Verdächtige für ihn wie eine Familie war. Er sagte: »Während der Zeit, als er als Aufseher für die jüdischen Speisegesetze diente, verteilte er von den Orten, die er besuchte, überschüssiges Obst, folglich war er immer von Kindern umgeben, die die Früchte mit nach Hause nehmen würden.«

Eines seiner Opfer, das anscheinend noch keine Beschwerde eingereicht hat, sprach von seinen Beratungen (deliberations). »Wir leben in einer sehr belebten Gegend«, erklärte er. »Einige von uns haben Angst vor unseren Frauen, die von nichts wissen und sich ärgern würden, daß wir ihnen nichts sagten. Einige haben Angst vor den Rabbinern, die wahrscheinlich nicht wollen, daß wir die schmutzige Wäsche im Freien lüften und einige sagen, daß es bereits eine sehr lange Zeit her ist (Anm.: eine so lange Zeit wie mediengewaltig geschilderte Judenverfolgungen?) und die Beschwerden heute kaum ins Gewicht fallen würden.«

Das gleiche Opfer erzählte von »einem Fall, in dem der Verdächtige zu einer der Mütter ging und ihr erklärte, ihren Sohn der Religion näherbringen zu wollen; er nahm ihn einmal pro Woche in die Mikwe, nahm ihn zu Schlachthöfen in den nahe gelegenen Städten, und jedes Mal verging er sich an ihm sexuell«.

Rechtsanwalt Mazal Gabai Shamir, Pflichtverteidiger des Verdächtigen, gab keinen Kommentar ab.

Hier finden Sie den Originalartikel, Butcher suspected of sexually assaulting children.

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