12 weitere Personen klagen gegen Jeschiwa wegen sexuellen Mißbrauchs

Rich Calder über die 380-Millionen-Dollar-Klage gegen jüdische Pädophile in Manhatten.

Termini technici
Aus dem Glossar von Salcia Landmanns Jüdische Anekdoten und Sprichwörter: »jeschiwe (h. j’schiwá), wörtl. Sitz. Im J. immer nur = Talmudhochschule. Es gab — und gibt auch heute — an der Jeschiwa keinen eigentlichen Abschluß. Man kann beliebig lang weiterstudieren. Künftige Rabbiner besuchten meist eine Jeschiwa, doch bekamen sie ihre Approbation nicht durch irgendeine Art von Abschlußprüfung, sondern durch einen anderen, bereits approbierten Rabbiner, der die Kenntnisse prüfte, ohne zu fragen, wie und wo sie erworben worden waren. …«

12 more join sex abuse lawsuit against Yeshiva

6. August 2013 — Ein weiteres Dutzend ehemaliger Schüler der renommierten Knabenschule der »Jeschiwa-Universität« (»Yeshiva University«) schließen sich einer Klage an, die geltend macht, daß Jahrzehnte von sexuellem und körperlichem Mißbrauch durch Administratoren vertuscht wurde.

Kevin Mulhearn, ein Anwalt für 19 ehemalige Schüler der »Talmudhochschule Marsha Stern« (»Marsha Stern Talmudical Academy«) in Manhattan, erklärte heute einem Richter am Manhattaner Bundesgericht, daß er plant, die im vergangenen Monat eingereichte 380-Millionen-Dollar-Klage um mindestens 12 weitere Opfer zu aktualisieren.

Die Klage behauptet, daß die Universität vorsätzlich ein Auge zudrückte, als sich zwischen 1969 und 1989 zwei ihrer Rabbiner an damaligen Teenagern sexuell vergingen. Mulhearn sagte, er würde bis zum 13. August eine überarbeitete Klage mit den neuen Vorwürfen einreichen.

Jeschiwa-Anwältin Karen Bitar sagte Richter John Koeltl, daß die Universität Papiere einreichen würde, die versuchen, daß er den Fall abweist, bevor er vor Gericht geht und fügte hinzu: »Es ist ein sehr alter Fall«, der auf Handlungsvorwürfen basiert, die vor Jahrzehnten geschahen.

Inzwischen hat ein Anwalt für sechs weitere ehemalige Schüler gesagt, seine Mandanten seien zu einer ähnlichen Klage bereit, nachdem sie mit Jeschiwa-Vertretern keine Einigung erreichen konnten.

Hier finden Sie den Originalartikel, 12 more join sex abuse lawsuit against Yeshiva.

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