Im jüdischen Kontext: »Die Islamisierung Europas, eine gute Sache«

Kobi Nahshoni über die rabbinisch abgesegnete Zukunft Europas.

Islamization of Europe a good thing

11. November 2012 — Über die wachsende Zahl von Muslimen in Europa scheint nicht jeder besorgt zu sein, ein israelischer Rabbi begrüßt das Phänomen sogar.

Rabbi Baruch Efrati, ein Talmudschulleiter und Gemeinderabbi in der Siedlung Efrat im Westjordanland, glaubt, daß die Islamisierung Europas wirklich eine gute Sache ist.

Er erklärte: »Mit Gottes Hilfe werden die Nichtjuden dort ein gesünderes Leben mit viel Keuschheit und Integrität annehmen, und nicht wie das heuchlerische Christentum, das rein erscheint, aber grundlegend korrupt ist.«

Rabbi Efrati wurde gebeten, das Problem mit einem Orientalistikschüler zu diskutieren, der sich erkundigte, welche Einstellung das Judentum gegenüber dem Prozeß hat, den Europa in den letzten Jahren durchläuft.

Nachdem in der bosnischen Stadt Visoko zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents eine hijabtragenden Muslimin zur Bürgermeisterin gewählt wurde, fragte der Schüler den Rabbi auf der Internetseite KIPA: »Wie kämpfen wir gegen die Islamisierung Europas und bringen es wieder zurück in die Hände der Christen und Gemäßigten?«

Efrati schrieb als Antwort, daß die Islamisierung Europas aus ethischen und theologischen Gründen besser wäre als ein christliches Europa — als Strafe für Christen, die Juden zu verfolgen und die Tatsache, daß das Christentum, im Gegensatz zum Islam, rechtlich (from a halachic point of view) als »Götzendienst« betrachtet wird.

»Juden sollten sich an der Tatsache erfreuen, daß das christliche Europa seine Identität verliert, als Strafe für das, was es uns Hunderte von Jahre antat, die wir dort im Exil waren«, erklärte der Rabbiner als ethischen Grund für die Bevorzugung von Muslimen und zitierte schockierende Beschreibungen von Pogromen und Massenmorden von Christen an Juden aus der Literatur, die von führenden Rabbinern des Mittelalters (Rischonim) geschrieben wurde, die im 11. bis 15. Jahrhundert lebten.

»Wir werden Europas Christen die Schlachtung von Millionen unserer Kinder, Frauen und alter Menschen nie verzeihen … Nicht nur im jüngsten Holocaust (Anm.: siehe 256 Erwähnungen von 6.000.000 Juden vor Bekanntmachung durch die Nürnberger Prozesse), sondern im Laufe der Generationen, auf eine konsistente Art und Weise, die für alle Fraktionen des heuchlerischen Christentums charakteristisch ist … Europa verliert seine Identität zugunsten eines anderen Volkes und einer anderen Religion und es wird keine Überreste und Überlebenden von der Verunreinigung des Christentums geben, das viel Blut vergoß, es wird nicht in der Lage sein, dafür zu sühnen.«

»Der Islam ist eine relativ ehrliche Religion«

Der theologische Grund ist laut Rabbi Efrati, daß das Christentum — das er als Götzendienst sieht — eine Tendenz dazu hat, »auf der einen Seite normales Leben zu zerstören und sich davon zu enthalten, während es auf der anderen Seite die Keuschheit verliert«, da es »zwischen radikalem Mönchtum bis zur radikalen westlichen Zügellosigkeit schwankt«.

Der Islam, fügte der Rabbi hinzu, ist »eine Religion, die ihren Propheten verkennt, aber relativ ehrlich ist. Er erzieht ein bißchen mehr zu einem stabilen Leben aus Ehe und Schöpfung, wo es eine gewisse Keuschheit und Respekt für Gott gibt«.

Efrati schloß deshalb, daß »auch wenn wir mit den Arabern der Region in einem großen Krieg über das Land Israel sind, ist der Islam als nichtjüdische Kultur immer noch viel besser als das Christentum«.

Er fügte jedoch hinzu, daß die Juden beten müssen, daß die Islamisierung des Großteils Europas dem Volk Israels nicht schaden wird.

Hier finden Sie den Originalartikel, ‚Islamization of Europe a good thing‘

Es folgt der jüdische Kontext oder das Gesetz der doppelten Moral.

Israel wird afrikanische Migranten in Drittland schicken

3. Juni 2013 — Laut einem am Montag erhaltenen gerichtlichen Dokument hat Israel eine Vereinbarung erreicht (Anm.: mit sich selbst?), um Tausende von afrikanischen Migranten in ein nicht kenntlich gemachtes Land zu schicken, ein Plan, der Kritik über den potenziellen Schaden für die Migranten ausgelöst hat.

Falls er umgesetzt wird, ist der Plan ein Versuch, eines von Israels drängendsten Problemen anzusprechen: Was mit einem Zustrom von rund 60.000 afrikanischen Migranten geschehen soll, die sich in den vergangenen acht Jahren von Ägypten nach Israel geschlichen haben.

Ihre Anreise hat Israel in eine Zwickmühle gebracht. Viele Israelis glauben, daß der jüdische Staat, der nach dem Zweiten Weltkrieg zum Teil als Zufluchtsort für Überlebende des Holocaust gegründet wurde, eine Verantwortung hat, den Unterdrückten zu helfen. (Anm.: Der Holocaust, der Rächer der Enterbten?) Doch andere fürchten, daß die Aufnahme von Zehntausenden Afrikanern den jüdischen Charakter des Landes bedrohen und die moralischen Verpflichtungen Israels mehr als bei anderen Nationen in Frage stellen wird (and question the extent of Israel’s moral obligations beyond those of other nations).

Die meisten der Migranten sind aus Eritrea oder dem Sudan gekommen, einige auf der Flucht vor repressiven Regimen und andere auf der Suche nach Arbeit.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat Israel eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Zustrom zu stoppen und baute entlang der Grenze zu Ägypten einen Zaun, der die Zahl der Neuankömmlinge von Hunderten pro Monat auf ein Rinnsal reduziert hat. Seit letztem Sommer hat Israel die Neuankömmlinge eingesperrt, während Beamte entscheiden, ob sie die Kriterien für die Anerkennung des Flüchtlingsstatus erfüllen. Im vergangenen Jahr bot Israel einigen Migranten Geld, um freiwillig auszureisen und warnte, sie würden sonst ausgewiesen werden.

Tausende Afrikaner leben in Tel Aviv und anderen Städten noch immer in Slums. Israel ist es nicht gelungen, die meisten von ihnen abzuschieben, weil ihnen bei der Rückkehr in ihre Herkunftsländer Schaden drohen würde.

Laut dem Dokument erklärte ein Anwalt des Staates dem Oberstem Gerichtshof Israels am Sonntag, daß mit einem nicht kenntlich gemachten Land ein Handel (deal) erreicht wurde, einige Migranten aufzunehmen und daß Israel mit zwei weiteren Ländern in Gesprächen wäre, um eine ähnliche Vereinbarung zu erreichen. Die Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekanntgegeben, obwohl der Anwalt des Staates (state’s lawyer), Yochi Gnesin, sagte, die Rückkehr von Migranten wäre »schrittweise«.

Später am Montag stimmte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für einen Gesetzentwurf, daß Migranten verbietet, vor ihrer endgültigen Abreise aus dem Land Geld zu entfernen (removing money from the country).

»Wir haben das Infiltrationsphänomen (infiltration phenomenon) nach Israel gestoppt. Letzten Monat betraten Israel nur zwei Infiltratoren, im Vergleich zu mehr als 2.000 vor einem Jahr. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Verlassen der Infiltratoren«, sagte er in einer Erklärung.

Kritiker sagten, daß der Handel ein Sichverabschieden der Verantwortung durch Israel widerspiegelt und daß Israel nicht in der Lage sein wird, die Verhältnisse (conditions) der Migranten ordnungsgemäß zu überwachen, sobald sie abgeschoben sind.

Tally Kritzman-Amir, eine Zuwanderungsgesetzexpertin am »Akademischen Zentrum für Recht und Wirtschaft« (»Academic Center for Law and Business«) in Tel Aviv, sagte, Israel könnte weder wirksam die Verhältnisse von deportierten Migranten überwachen noch garantieren, daß sie in der Zukunft nicht wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden würden.

»Es ist möglich, die Migranten in ein Drittland zu transferieren«, sagte sie, »aber die Hauptverantwortung für die Rechte der Flüchtlinge liegt noch bei Israel«.

Unter der »Genfer Konvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951« (»1951 Convention Relating to the Status of Refugees«) sind die Staaten verpflichtet, Flüchtlinge nicht in Länder zu schicken, wo ihnen physische oder politische Gefahr drohen würde. Es ist nicht klar, ob das die Unterzeichner, zu denen Israel gehört, verpflichtet, die Flüchtlinge, nachdem sie abgeschoben werden, auf unbestimmte Zeit zu überwachen.

Über den Handel standen nur wenige weitere Details zur Verfügung. ISRAELI ARMY RADIO berichtete, das Land wäre in Ost-Afrika und litt nicht unter Unruhen, die den Migranten schaden würde. Kritzman-Amir sagte, dies würde Uganda und Süd-Sudan, die beide gute Beziehungen zu Israel haben, zu möglichen Kandidaten machen, aber sie hatte keine Insiderinformationen.

Gnesin sagte, die bei der Aufnahme der Migranten beteiligten Länder täten dies »im Austausch für das eine oder andere«, obwohl nicht klar war, was sie im Gegenzug erhalten. Laut HAARETZ hatte Israel zugesagt, als Teil des Handels landwirtschaftliche Expertisen zu bieten. (Anm.: Der Bock als Gärtner?)

Der Oberste Gerichtshof wies die Regierung am Sonntag an, innerhalb von sieben Tagen Details über die Vereinbarung bereitzustellen, einschließlich des Namens des afrikanischen Landes.

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel to send African migrants to third country.

F.: Was bringen solche Vereinbarungen?
A.: Ordentlich Profit.

Israels militärisches Geschäft mit Migranten aus Uganda

29. August 2013 — Die geheime Vereinbarung zwischen den Regierungen von Israel und Uganda über die Abschiebung afrikanischer Migranten nach Uganda ist nicht überraschend, bedenkt man die herzlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den siebzehn Jahren seit Yoweri Museveni an die Macht kam. Musevenis Regierung unterhält enge Beziehungen mit Israel und unterzeichnete zahlreiche Angebote für Waffensysteme, Agrartechnik und medizinische Betreuung.

Eine der wichtigsten Figuren war Rafi Eitan, ein ehemaliger Repräsentant des Mossad (Mossad official), der auch der Führer der mittlerweile aufgelösten Rentnerpartei (Pensioners Party) und ein Minister in der Regierung Olmert war. Eitan hat Geschäftsinteressen in Uganda und er ist ein Vertrauter von Museveni. (Anm.: Uganda verfügt über umfangreiche natürliche Ressourcen, dazu zählen fruchtbare Böden, regelmäßige Niederschläge, beträchtliche Vorkommen an Kupfer, Kobalt, Gold und anderen Mineralien und kürzlich entdecktes Öl.) Er begleitete den ugandischen Präsidenten auf seinen zwei Besuchen in Israel. Uganda war in den letzten Jahren auch das Ziel für hochrangige israelische Vertreter, darunter der ehemalige Außenminister Avigdor Lieberman und sein Stellvertreter Danny Ayalon. Israel hat in Kampala keinerlei Botschaft und seine diplomatischen Angelegenheiten in Uganda werden von der israelischen Botschaft in Kenia verwaltet. »Uganda ist ein wichtiger Partner des Staates Israel in Afrika, aber kein strategischer Verbündeter wie Äthiopien oder Eritrea, die auf Schmuggelrouten für iranische Waffen (Anm.: wie originell) liegen«, sagte eine israelischer Diplomat.

Das ugandische Militär, das in Ruanda, in der Demokratischen Republik Kongo und in den eigenen nördlichen Provinzen gegen Rebellen kämpfte, erhielt bedeutende israelische Militärhilfen. Laut ausländischen Medienberichten beinhaltete die israelische Waffenhilfe (weapons supplies) Selbstfahrergeschütze und -granatwerfer, Granaten, Überwachungssysteme, die Modernisierung der alternden MiG-21 -Kampfjets und die Ausbildung der Piloten in Israel. Es gab auch Berichte über israelische Drohnenlieferungen an Uganda.

Darüber hinaus sind eine Reihe von israelischen Unternehmen im Land aktiv, vor allem in den Bereichen der Landtechnik. Die »Agentur für Entwicklungszusammenarbeit des israelischen Außenministeriums«, MASHAV, (Anm.: auch bekannt als »Zentrum für internationale Zusammenarbeit des israelischen Außenministeriums« auch bekannt als »Agentur für internationale Zusammenarbeit des Aussenministeriums«) führt in verschiedenen Bereichen Programme durch, wie die Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens.

Die Medien in Uganda haben über das Flüchtlingsgeschäft (refugee deal) mit Israel noch nicht berichtet. (Anm.: Verwandeln sich die abgeschobenen dunkelhäutigen Migranten jetzt in abgeschobene dunkelhäutige Flüchtlinge?) Dismas Nkunda, ein Journalist und Menschenrechtsaktivist, der sich auf Flüchtlingsfragen konzentriert, erklärte HAARETZ, er habe Gerüchte gehört. Als er aber die nationale Agentur für Flüchtlinge fragte, wurde ihm erklärt, daß sie von keiner Vereinbarung wüßten. »Die Vereinbarung kam wahrscheinlich durch eine andere Regierungsbehörde zustande, die sich mit ausländischen Beziehungen befaßt«, sagte er. »Sie erfolgte eindeutig im Gegenzug für Geschäftsbeziehungen und die umfangreichen Waffengeschäfte zwischen Israel und Uganda. Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Es ist nicht verwunderlich, daß die Agentur für Flüchtlinge nicht auf dem aktuellen Stand ist.«

In Uganda leben derzeit rund eine Viertelmillion Flüchtlinge, vor allem Ruander, Sudanesen und Kongolesen. Die meisten Neuankömmlinge sind vor den Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo geflohen. Die Migranten aus Israel werden höchstwahrscheinlich an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen gesendet werden. »Die Zustände an diesen Orten sind schrecklich«, sagt Nkunda. »Es sind im Grunde große Gefängnisse und die Flüchtlinge dürfen sie ohne Genehmigung der Behörden nicht verlassen. Wir nennen sie ›Lagerhallen für Menschen‹.«

Nkunda sagt, daß »die Menschenrechtsorganisationen hier noch nicht begonnen haben, sich auf die Ankunft der Flüchtlinge aus Israel vorzubereiten, aber wenn wir die Bestätigung erhalten, werden wir Protest einlegen. Dies ist eine klare Verletzung ihrer Menschenrechte. Diese Leute suchten sich nicht aus, nach Uganda zu reisen, es gibt einen klaren Grund, warum sie in Israel Asyl suchten.« (Anm.: Wurde den Flüchtlingen durch die Medien zuvor ein falsches Bild vermittelt, mit jüdischen Suppenküchen an jeder Ecke, die wie bei uns umsonst und selbstlos den Armen helfen?)

Uganda hält regelmäßig Wahlen, die Museweri erdrutschartig gewinnt, aber Menschenrechtsorganisationen kritisieren an dem Land routinemäßig die Kontrolle der Medien, die Einschränkungen für die Oppositionsparteien, die Verfolgung von Minderheiten und Homosexuellen und die endemische Gewalt der Polizei- und Sicherheitskräfte. (Anm.: Willkommen in der Schönen Neuen Weltordnung des kapitalistischen Marxismus.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Uganda migrants deal signed as military, business ties with Israel balloon.

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