Das Erbe von Menachem Mendel Schneerson

FAILED MESSIAH über die dunkle Seite der Chabad-Lubawitscher Juden.

Termini technici
Aus dem Glossar von Salcia Landmanns Jüdische Anekdoten und Sprichwörter:
Rabbi, reb, row etc.: alle diese Wörter kommen von h. raw = viel, mächtig; ein vornehmer Herr. Row (h. raw), Rabbiner. rebbe (h. rabbi), ›mein Herr‹, mein Rabbi.«

The Legacy Of Menachem Mendel Schneerson

9. August 2005 — In einer Diskussion auf MENTALBLOG wurde erwähnt, daß Chana Gourary von einem frommen Lubawitscher Juden zusammengeschlagen wurde. Chana, Mitte Achtzig, die älteste Tochter des 6. Lubawitscher Rebben Yosef Yitzchok Schneersohn und Schwiegertochter des 7. Rebben Menachem Mendel Schneerson, wurde am Sabbat von einem Schüler der Chabad-Lubawitscher Haupt-Talmudschule zusammengeschlagen. Chana Gourarys Ehemann Rabbi Shmaryahu Gourary war vor dem Zweiten Weltkrieg der Leiter der Talmudschule in Polen gewesen.

Warum wurde Chana Gourary zusammengeschlagen?

Weil Chana Gourary als eines der beiden noch lebenden Kinder des 6. Rebben und als Mutter seines einzigen Enkelkindes den Anteil des Nachlasses (estate) ihrer Familie wollte. Der 7. Rebbe, Mendel Schneerson, war dagegen. Als klar wurde, daß Chana Gourary und ihr Sohn Barry Gegenstände aus dem Nachlass nahmen, wurde der Rebbe wütend und redete über die »Diebe«. Ein wütender Anhänger ging dann zu Chana Gourarys Wohnung und griff sie an.

Der Rebbe weigerte sich, zu einem neutralen Gericht (Beit Din) zu gehen, um den Disput zu klären und brachte den Fall stattdessen — in Verletzung des normativen Rechts (Halacha) — vor ein weltliches Gericht, das schließlich feststellte, daß der Nachlass »allen frommen Juden« gehörte und nicht das persönliche Eigentum des 6. Rebben oder seiner Nachkommen war — eine Entscheidung, die vor einem unparteiischen Gericht (Beit Din) nicht erreicht worden wäre. (Anm.: Manche Menschen nehmen sich das Recht, das ihnen den größten Profit bringt.) Bis zum heutigen Tag halten die Lubawitscher Juden viel des Nachlasses unter Verschluß, so daß er für Forscher und fromme Juden gleichermaßen unsichtbar ist (unavailable for viewing) — was wohl kaum die öffentliche Nutzung ist, die sich das weltliche Gericht vorstellte.

Nachdem der Angreifer ihre Wohnung verlassen hatte, rief die schwer verletzte Chana Gourary ihre Schwester Chaya Mussia, die Frau des Rebben, um Hilfe. Es war Sabbat. Telefone werden nicht benutzt und Anrufe nicht beantwortet. Chana telefonierte dennoch und Chaya Mussia ging ans Telefon. Das war vor Zeiten von Anruferkennung oder speziellen Klingeltönen. Chaya Mussia bekam Hilfe.

Der Angriff sprach sich in Crown Heights herum. Die »Behörden« (»authorities«) der Lubawitscher Juden brachten den Angreifer schnell in Verborgenheit und arrangierten — am Sabbat — auf dem ersten zur Verfügung stehenden Flugzeug einen Flug nach Israel. Als die Polizei auf der Suche nach ihm eintraf, war der Angreifer bereits außerhalb des US-Luftraums. Er heiratete und lebt ein normales Leben in Israel, als Teil der dortigen Juden der Chabad-Lubawitscher-Gemeinschaft. Er wurde in keiner Weise beschämt oder ausgegrenzt.

In den 1970er Jahren lehnte ein älteres Mitglied des Chabad-Lubawitscher Vaad HaRabbonim (Anm.: laut Rebbe-Marketing »The American Board of Rabbis«, also quasi so etwas wie ein US-Zentralrat der Rabbis mit Fluxgenerator und Düsenantrieb zur Kulturbereicherung) ein direktes Gesuch des Rebben ab, einen israelischen Politiker zu exkommunizieren, der die Wünsche des Rebben mißachtet hatte. Rabbi Rivkin betonte, daß es für die Exkommunikation keine gesetzlichen Gründe gäbe und lehnte das Gesuch des Rebben respektvoll ab. Ähnlich wie in Gourarys Fall sprach sich der Rabbi öffentlich und bösartig gegen den aus, der nicht unterzeichnen würde. Der Rebbe veröffentlichte auch die von den anderen Mitgliedern des Va’ad HaRabbonim unterzeichnete Exkommunikationsverfügung, so daß allen klar sein würde, wer dieser »eine« war.

Rabbi Rivkin wurde auf der Straße angespuckt, ein Nazi genannt, sein Haus mit Graffiti beschmiert, seine Fenster eingeschlagen. Er erhielt am späten Abend drangsalierende Anrufe. Er wurde bedroht. Als älterer Mann wurde Rabbi Rivkin mit der Belastung nicht fertig. Er hatte einen Schlaganfall, stürzte seine Treppe hinunter und starb.

Der Rebbe bestritt, daß seine frommen Juden beim Drangsalieren von Rabbi Rivkin irgendeine Rolle spielten, eine sonderbare Behauptung, weil a) der Rebbe selbst Rabbi Rivkin öffentlich und in direkter Verletzung des jüdischen Gesetzes schikanierte und b) ein Großteil der Graffiti auf Jiddisch verfaßt war. Niemand, der bei den frommen Lubawitscher Juden lernt, könne so etwas zu tun, sagte der Rebbe zu Reportern. Nur ein paar Jahre später prügelte ein anderer frommer Jude des Rebben, ein Mann, der in seiner Talmudschule studierte und viel Lubawitscher Frömmigkeit lernte, eine wehrlose ältere Frau in den Tod.

Wie zuvor war der Rebbe ungerührt und uneinsichtig.

Hier finden Sie den Originalartikel, The Legacy Of Menachem Mendel Schneerson.

Hat bei Ihnen irgendeine Glocke geläutet?

Wie auch, »Chabad hat eine große PR-Organisation und bekommt in der Presse viele gute Berichte« und die feindlich besetzten Massenmedien sind ja schließlich nicht so frei, zu berichten, daß die CDU in Berlin auf Anregung von Beschneiderrabbi Teichtal einen Teil der Münsterschen Straße in Rabbiner-Schneerson-Platz umbenennen will:

Der lange Weg zum Berliner Schneerson-Platz

12. August 2013 — Schon vor längerem hatte die CDU-Fraktion den Vorschlag Rabbiner Teichtals aufgenommen, einen kleinen Teil der Münsterschen Straße als Rabbiner Schneerson-Platz auszuweisen.

Was mir dabei einfällt?

Wien hat schon einen Rabbiner-Schneerson-Platz.

Rabbiner-Schneerson-Platz

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