5. Juli 2013: Der Angriff auf Latakia in Syrien

Arabi Souri über den GröFaZ Israel.

Syria: The Attack on Latakia 5 July 2013
Explosion in der Nähe von Latakia — Bild, das die syrische Opposition im Internet verbreitete

14. Juli 2013 — Alle, selbst Medienhäuser, die auf Syriens Seite sein sollen, wie Irans PRESS TV und Rußlands RT, sprachen über die Explosionen am Freitag, dem 5. Juli 2013 in der Dämmerung in der Militärbasis Qassi in Latakia, die jedoch größtenteils auf israelischen und us-amerikanischen Phantasien basierende Spekulationen waren. Doch was geschah an jenem Tag wirklich?

Wir können getrost feststellen, daß — wenn die Ressourcen zur Zerstörung Syriens während der letzten 27 Monate beispielsweise für das Vereinigte Königreich ausgegeben worden wären — das Vereinigte Königreich nicht mehr so existieren würde, wie wir es kennen. Nordirland, Schottland, England und Wales wären innerhalb der Zeit zu unabhängigen Staaten geworden, die Cameron brauchte, um seinen westlichen Freunden zu erzählen: „Assad verlor die Legitimität und seine Tage sind gezählt.“

820 Tage nachdem Syriens Krise mit der Zerstörung des Landes und dem Abschlachten von Menschen links und rechts begann, sehen wir die Syrer gewinnen, und die Terroristen und ihre Unterstützer sind in der Verteidigung und versagen und fallen; einer dieser Unterstützer der Terroristen ist definitiv Israel, das sich beeilte, Al-Qaida am 5. Mai 2013 beim Angriff auf ein Waffenlager in der Nähe von Damaskus zu unterstützen.

So wie der Angriff Anfang Mai wie jede israelische Aggression seit der Befreiung des Libanon im Jahr 2000 ein entgegengesetztes Ergebnis hatte, wiederholte sich das, was nach dem Angriff am 5. Mai passierte genau 2 Monate später am 5. Juli.

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„Schadensbegrenzung“ einer gescheiterten Moral: Von israelischen Quellen veröffentlichtes Bild des Ziels davor und danach

Im Detail:

Am Freitagmorgen, dem 5. Juli 2013, erschütterte eine Reihe von Explosionen das Küstengebiet um die syrische Stadt Latakia. Menschen in der Nähe der Militärbasis Qassi in der Nähe der Stadt Samija (Samiyah) am Gebirgsausläufer östlich von Latakia sahen Brände und hörten heftige Explosionen, und es gelang uns erst jetzt, zu bestätigen, was genau geschah und warum.

Ein paar Stunden zuvor berichteten Bewohner der südlichen Hafenstadt Eilat, südlich des besetzten Palästina, im Westen besser bekannt als Israel, gegen 21:30 Uhr am Donnerstag in sehr weiter Entfernung eine Reihe von lauten Explosionen gehört zu haben; israelische Sicherheitskräfte eilten dann an die Stelle, „um in einer Überprüfung zu bestimmen, ob es Raketen vom Typ Katjuscha waren“, wie eine israelische Internetseite berichtete.

Dann herrschte Stille. Einige prominente Nachrichtensender meldeten den Vorfall und zogen den Bericht 3 Stunden später zurück; die Zeit, die nötig ist, um die Ursache der Explosionen „zu bestimmen“.

Die JERUSALEM POST berichtet über Eilats „mysteriöse Explosionen“:

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„Unruhen in Ägypten“ — Israel hat einen Sinn für Humor, oder auch nicht.

Es ist kein Geheimnis, daß Syrien, Iran und die Hisbollah ein solides Bündnis haben; sie bilden das, was als „Achse des Widerstands“ („Resistance Axis“) bekannt ist. Sie wissen, daß ein Angriff auf einen der drei dazu gedacht ist, das Trio zu zerstören. Die Feindschaft gegen sie rührt von ihrer Ablehnung eines Apartheidstaates von importierten ausländischen Siedlern her, der auf Kosten des palästinensischen, syrischen und libanesischen Volkes auf dem Land des besetzten Palästina existiert. Während das Trio einigermaßen kohärent und vereint handelt, ist das Duo Syrien-Hisbollah, aufgrund der Nähe, wie eine Einheit. Es ist kein Geheimnis, daß die Hisbollah Israel mit Hilfe von Syrien bekämpfte. Die Explosionen, die die Einheimischen in Eilat hörten, waren der erfolgreiche Angriff einer Eliteeinheit der „Achse des Widerstandes“ gegen ein Waffenlager in der Nähe der Hafenstadt. Informationen bestätigen, daß das Lager hochentwickelte Raketen enthielt, die gerade aus den USA eintrafen — ist es nicht ironisch, wenn Israel behauptet, Raketenlieferungen aus Syrien an die Hisbollah anzugreifen, wenn stattdessen Raketen aus den USA an Israel zerstört wurden?

Unmittelbar nachdem der Grund für die Explosionen „bestimmt“ war, traf sich Israels „Sicherheitskabinett“ und beschloß eine sofortige Erwiderung; Ziel war das Jachont-Lager (Yakhont warehouse) der syrischen Marine in Latakia. Die rußischen Jachont-Raketen sind der Albtraum eines jeden Marineschiffes; Syrien wurde im Jahr 2011 mit ihnen ausgestattet, als der Westen beschloß, das Land mit Gewalt zu „demokratisieren“.

Israel hat eine sehr ausgeklügelte und kriminelle Spionagebehörde, und es ist die gleiche Spionagebehörde, die im Jahr 2006 bei der Hisbollah im Spiel war, als Dutzende von Luftangriffen im Süden Libanons „vermutete Raketenstellungen“ trafen, weshalb später Raketen auf Nordisrael fielen.

Israels Mossad-Agent in Latakia, bekannt als „Sheikh Mustapha“, gab Israel einen Hinweis auf „den geheimen Aufenthaltsort der syrischen Jachonts“. Ein israelisches Schiff nahm Kurs auf Zypern und erreichte dann syrische Hoheitsgewässer; unterstützt von einer Vielzahl unbemannter Spionagedrohnen und einer israelischen F16 und mit der Hilfe einiger Verräter auf dem Boden von der Freien Syrischen Armee wurden die Ziele identifiziert und 7 Meer-Boden-Raketen (sea to surface missiles) vom Typ Tomahawk gestartet, um das Ziel vollständig zu zerstören; und weil die Hallen völlig zerstört wurden, war die Mission „erfolgreich“. Eine israelische Drohne flog über das Ziel und bestätigte dessen Zerstörung.

Das syrische Radar zeichnete an der syrischen Küste vor und während der Operation mehrere Ziele auf, darunter die israelische F16-I, die von einem syrischen Marineboot verfolgt und durch eine wärmesuchende Rakete (heat-seeking missile) zerstört wurde. Der Kampfjet stürzte ins Meer und der oder die Piloten wurden getötet.

Zwei feindliche Boote wurden ebenfalls zerstört, wie einige informierte Quellen SYRIA NEWS bestätigen.

Am nächsten Tag, dem 6. Juli 2013, verkündigte das israelische IDF RADIO, daß einer ihrer F16-I-Kampfjets aufgrund einer „Fehlfunktion des Motors“ vor dem Gazastreifen ins Mittelmeer stürzte und „der Pilot und der Navigator gerettet wurden“. Nach diesem Vorfall erteilte der israelische Luftwaffenchef Eshel „allen F16 und F15 ein Flugverbot, bis die Umstände geprüft werden“!

Sheikh Mustapha, der israelische Spion, der die Informationen über den Verbleib der Jachonts an der syrischen Küste ausplauderte, wurden die Informationen von den Syrern, die ihn überwachten, sorgfältig zugespielt. Der Militärstützpunkt Qassi enthielt keine strategischen Waffen, kaum typische Munition, wie sie jede Militärbasis lagern würde, und die gewaltigen Explosionen, die die Einheimischen hörten, waren die Geräusche der Tomahawks und gelagerter Fässer mit Sprengstoff.

Israelische Freunde in der Nusra-Front in Latakia töteten einen anderen israelischen Agenten der Freien Syrischen Armee, einen Kommandanten namens Kamal Hamam, ein Mitglied des sogenannten Oberbefehls der Freien Syrischen Armee und der Leiter in Latakia (member of so called chief in command of FSA and the operating chief in Latakia countryside).

Die Nusra-Front tötete Hamami, weil sie annahm, seine Gruppe würde hinter dem Verschwinden ihres „Sheikh Mustapha“ stecken, und die verschiedenen Zweige der Terroristen unter dem Dach der Freien Syrischen Armee — die von der Muslimbruderschaft und Katar unterstützte Nusra-Front, und die von Saudi-Arabien und den westlichen Geheimdiensten unterstützten anderen Gruppen — erklärten einander den Krieg.

Der syrische Präsident Dr. Bashar Al-Assad versprach, jede israelische Aggression zu vergelten und befahl die sofortige Erwiderung, ohne zum Oberkommando der Syrisch-Arabischen Armee (Syrian Arab Army, SAA) zurückzukehren — spontane Erwiderungen des syrischen Marinebefehls und das grüne Licht, das gegeben wurde, um die US-Raketenlieferung an Israel im weit entfernten Lager Eilat ins Visier zu nehmen, beweisen, daß der Mann Wort hält.

Die verheerende israelische Spionageoperation, gefolgt von der weitaus verheerenderenden Militäroperation, und die Notwendigkeit, alle F15- und F16-Kampfjets am Boden zu halten, Informationen zu manipulieren und für die Öffentlichkeit Geschichten zu erfinden, beweist, was der Führer der Hisbollah im Jahr 2006 sagte, als er nach der gescheiterten Aggression zu seinen jubelnden Anhängern sprach:

„Es (Israel) hat eine Atomwaffe und die stärkste Luftwaffe in der Region, aber in Wahrheit ist es schwächer als ein Spinnennetz.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Syria: The Attack on Latakia 5 July 2013.

Siehe auch:

Es ist offiziell: Atombomben auf Syrien

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