Ultraorthodoxer Rabbi, Ehefrau und Kumpane stehlen Millionen Dollar von israelischen Wohltätigkeitsorganisationen

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27. Juni 2013 — Ein ultraorthodoxer Rabbi aus Brooklyn, seine Frau und seine Assistenten haben „Hunderttausende — wenn nicht gar Millionen“ Dollar gestohlen, die israelischen Wohltätigkeitsorganisationen gespendet wurden, behauptet der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman.

Schneiderman erhob im Namen des Bundestaates Anklage gegen Rabbi Yaakov Weingarten, seine Frau Rivka Weingarten, zwei von Weingartens wichtigsten Mitarbeitern, David Yifat und Simon Weiss, und 19 „Wohltätigkeitsorganisationen“, berichtete COURTHOUSE NEWS heute Morgen.

In der Klage heißt es, Weingarten und seine Kumpane machten Jagd auf „karitative Instinkte einer ungeschützten Öffentlichkeit und speziell auf karitative Impulse, die viele Personen des jüdischen Glaubens für Israel haben“ und sie nutzten „irreführende und höchst aggressive Taktiken, um von Spendern Millionen von Dollar zu sammeln“.

Die Spenden waren „angeblich für israelische wohltätige Zwecke wie medizinische Notfalldienste und Programme für Überlebende von Terroranschlägen, Krebsopfer, Kranke und die Arme.

Die Realität ist jedoch, daß die Gelder, die im Namen dieser eindeutig wohltätigen Zwecke gesammelt wurden, stattdessen auf einem oder mehr als 35 von Weingarten und Weiss kontrollierten Bankkonten deponiert werden, oft nicht einmal im Namen der Wohltätigkeitsorganisation, für die der Spender einen Beitrag leistete, und die Gelder dann frei zwischen diesen verschiedenen Konten getauscht werden, was eine große schwarze Kasse schafft, die Weingarten dann verwendet, um Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Dollar an persönlichen Ausgaben von ihm und seiner Familie zu bezahlen“, so die Anklage.

Weingarten und Weiss haben seit 2007 angeblich mehr als 42 Millionen Dollar von diesen Konten abgezogen und mindestens 350.000 Dollar an Rechnungen geschrieben, die ausgestellt wurden, um zu „kassieren“. Das Paar nahm angeblich Hunderttausende von Dollar von Wohltätigkeitskonten, um Weingartens Hypotheken, Autodarlehen, Energieversorger und die Kosten für die Umgestaltung von Weingartens zweitem Haus zu bezahlen. Das Duo machte auch große Zahlungen an sich selbst — darunter 120.000 Dollar am selben Tag.

Wie viel von dem Geld, das diese Wohltätigkeitsorganisationen sammelten, kam tatsächlich nach Israel?

Nicht viel, sagt der Staat. „Die Angeklagten scheinen nur winzige Transfers von Geldern nach Israel zu machen, wo die wohltätige Arbeit, die sie ihrer Behauptung nach unterstützen, angeblich stattfindet.

Die tatsächlichen Aktivitäten, die die Angeklagten in Israel durchführen, sind eine bloße Hülle im Vergleich zu den Aufforderungen der Angeklagten, die gegenüber potenziellen Spendern darstellen, daß die Instanzen der Angeklagten robuste Netzwerke mit Fachleuten betreiben, die bedürftigen Israelis eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen. In Wirklichkeit sind nur zwei der 19 Instanzen der Angeklagten — Yad L’Schabbat und Hatzalah Shomron — in Israel registriert, und keine dieser Organisationen hat einen guten Ruf, weil sie es versäumt haben, der israelischen Regierung erforderliche Jahresberichte einzureichen … [die überwiegende Mehrheit von Weingartens Wohltätigkeitsorganisationen] sind in Israel überhaupt nicht aktiv, und existieren, wenn überhaupt, nur auf dem Papier, als ein Vehikel, durch das Weingartens Spendensammelbetrieb von einer großzügigen Öffentlichkeit Spenden erbittet“, so die Klage.

Darüber hinaus sind Weingartens und Weiss‘ finanzielle Praktiken „so verworren und komplex, daß selbst Weingarten und Weiss nicht in der Lage sind, die Fonds der Instanzen geordnet zu halten. Seit 2007 haben die Angeklagten mindestens 2.100 Schecks platzen lassen, was für die Wohltätigkeitsorganisationen eine unglaubliche Menge an Überziehungsgebühren verursachte, über 65.000 Dollar, was eine unverzeihliche Verschwendung darstellt“, behauptet die Anklage. (Anm.: Wenn Weingarten und Weiss an die Börse gingen, würden unsere Finanzjournalisten dafür sicher so überzeugend werben, daß sie auf Anlegerkosten nachhaltig saniert wären.)

Weingarten wurde im Mai vorgeladen und aufgefordert, die „höchst verdächtigen und unregelmäßigen Aktivitäten der Wohltätigkeitsorganisationen“ zu erklären.

Weingarten berief sich mehr als 600 mal auf den Fünften Verfassungszusatz, nicht gegen sich selbst aussagen zu müssen, und „beantwortete keine einzige Frage über seinen Spendensammelbetrieb“, so die Klage.

Danach stellte der Bundesstaat Weingarten eine administrative Vorladung zu, um Dokumente im Zusammenhang mit den Wohltätigkeitsorganisationen zu erhalten.

Weingarten reichte einen Antrag ein, um sie aufzuheben, mit dem Argument, daß diese Schriftstücke sein Recht des Fünften Verfassungszusatzes gegen Selbstbelastung verletzen würden.

Der Bundesstaat will, daß das Gericht Weingarten, seiner Frau, Weiss, Yifat und den genannten Wohltätigkeitsorganisationen verbietet, in New York Spenden zu sammeln oder irgendeine andere Geschäftstätigkeit oder gemeinnützige Tätigkeit auszuüben. Der Bundesstaat will auch, daß das Gericht Weingarten, Yifat und Weiss als Direktoren entfernt und Gewinnherausgabe und Rückerstattung anordnet. (Anm.: Wie wäre es mit Asyl in Deutschland?)

Die angeblichen Wohltätigkeitsorganisationen, die in der Klage als Beklagte genannt werden, sind: „Hatzalah Rescue of Israel Inc.“; „Shearim Inc.“, auch bekannt als „Shearin“; „Bnei Torah Inc.“; „Chesed L’Yisrael V’Chasdei Yosef Inc.“; „Yad L’Shabbat Inc.“; „Hazalah Shomron Inc.“; „Pulse Foundation Inc.“, auch bekannt als „Pulse“; „The Israel Leukemia and Cancer Society“; „Agudath Chesed Bikur Cholim Israel Inc.“; „Kupat Reb Meir Baal Haness Bnei Torah Eretz Yisrael Inc.“; „Congregation Yad L’Shabbat Inc.“; „Shearim Hayad L’Torah Center for Hatzalah L’Shabbat and Chesed L’Yisrael Inc.“; „Israel Emergency Center“; „Magen Israel“; „Hayad Victim Assistance Fund“; „Lmaan Hatorah“; „Our Children“; „Zaka Israel“, auch bekannt als „Zaka“; „Yaldei Simcha Yisrael“ und „Yad Yisrael“.

Hier finden Sie den Originalartikel, Haredi Rabbi, Wife, Cronies Stole Millions Of Dollars From Israeli Charities, New York State Alleges.

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