Rabbi verhaftet, nachdem er mit „14jähriger“ online einen Sextermin vereinbarte

Kerry Burke, Joe Stepansky und Daniel Beekman über einen Pädo-Rabbi aus Queens.

Nathan David Rabinowich, 59, wurde am Mittwoch angeklagt, als er auftauchte, um, wie er dachte, mit einem Mädchen Sex zu haben, mit dem er seit Monaten kommunizierte. Er wurde am Donnerstagabend nach seiner Anklage wegen versuchter Vergewaltigung freigelassen, nachdem er eine Kaution zahlte.

Rabbi busted after setting up Queens date for sex with a 14-year-old girl online
Rabbi Nathan David Rabinowich verließ am Donnerstag hastig das Gerichtsgebäude der Grafschaft Queens. Die Polizei sagt, der 59jährige Rabbi aus Brooklyn dachte, einem 14jährigen Mädchen im Dezember — und dann wieder in den letzten zwei Wochen — sexuell explizite Instant Messages zu senden.

Ein Rabbi und Reiseführer aus Brooklyn tauschte mit einem verdeckten Polizisten, den er für ein 14jähriges Mädchen hielt, im Internet sexuell explizite Nachrichten aus und vereinbarte dann einen Termin in Queens, so die Anklage der Staatsanwälte vom Donnerstag.

Nathan David Rabinowich, 59, wurde laut Polizei am Mittwochabend verhaftet, als er zu dem perversen Rendezvous auftauchte. Ihm drohen bis zu vier Jahre Gefängnis, sollte er wegen versuchter Vergewaltigung und anderen Anklagepunkten verurteilt werden.

Der Bezirksstaatsanwalt von Queens, Richard Brown, sagte: „Es ist beunruhigend, daß ein Mann, der durch die Gemeinschaft, in der er lebt, angeblich eine hohe Wertschätzung haben soll, angeblich versuchte, ein Kind für ein sexuelles Treffen anzulocken.“

Gegen 25.000 Dollar Kaution wurde Rabinowich am Donnerstagabend freigelassen.

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„Es ist beunruhigend, daß ein Mann, der durch die Gemeinschaft, in der er lebt, angeblich eine hohe Wertschätzung haben soll, angeblich versuchte, ein Kind für ein sexuelles Treffen anzulocken“, sagte Richard Brown, Bezirksstaatsanwalt von Queens, über Rabbi Rabinowich.

„Er ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist“, sagte sein Anwalt, Israel Fried, und stellt fest, daß Beobachter womöglich überstürzt urteilen, nachdem der chassidische Berater Nechemya Weberman jüngst wegen Mißbrauchs verurteilt wurde.

Laut den Behörden hält der Rabbi von seinem Zuhause in Sheepshead Bay Gottesdienste und leitet seinen Reiseführer „Jewish Heritage Tours“.

„Er schien nett zu sein. Einfach nur normal“, sagte Nachbar David Abel am Donnerstag.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rabbi busted after setting up Queens date for sex with a ’14-year-old girl‘ online.

Derweil, in London, bei Großbritanniens Superrabbi, der seine nicht genehmigte Eheberatung genutzt haben soll, um Frauen zu mißbrauchen …

Großbritannien: Rabbiführer nach Untersuchung von Sexualverbrechen festgenommen

Londons charedische Gemeinschaft ist gespalten, seit die Vorwürfe gegen Chaim Halpern im Herbst ans Licht kamen

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Am Mittwochmorgen wurde im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen sexuellen Übergriffen und Behinderung der Justiz ein Mann verhaftet, bei dem es sich um den Londoner Rabbi Chaim Halpern handeln soll.

Die Londoner Polizei hat seinen Namen nicht genannt, doch der Mann scheint Chaim Halpern zu sein, ein ehemaliger religiöser Richter für die „Union der orthodoxen hebräischen Kongregationen“ („Union of Orthodox Hebrew Congregations“, UOHC), die im Zentrum eines Mißbrauchsskandals steht, der Londons charedische Gemeinschaft seit Oktober aufwühlt.

Wegen des Verdachts in dem Fall die Justiz zu behindern, wurden am Mittwochmorgen drei weitere Männer festgenommen. Sie befinden sich in einer Polizeistation im nördlichen London in Untersuchungshaft und können bis zu 48 Stunden ohne Anklage festgehalten werden.

Einer soll ein Bruder von Halpern sein.

Nach Angaben der Londoner Polizei erfolgten alle Verhaftungen unter Adressen im Stadtbezirk Barnet, wozu auch der orthodoxe Vorort Golders Green gehört, wo Halpern wohnt. Der Hauptverdächtige ist 54 Jahre alt, die anderen sind 64, 62 und 25.

Im vergangenen Monat begann ein von der „Union der orthodoxen hebräischen Kongregationen“ einberufenes Religionsgericht über den Fall Halpern zu beraten, dem unangemessenes sexuelles Verhalten mit rund 30 Frauen vorgeworfen wurde, die wegen Beratung und religiöser Führung zu ihm kamen. Die Richter sollten Anfang März wieder zusammenkommen.

Halpern ist ein Mitglied einer der prominentesten charedischen Familien Londons, und die Versuche, ihn aus seinen öffentlichen Positionen zu zwingen, hat die Gemeinschaft tief gespalten. Obwohl er als religiöser Richter und rabbinischer Berater mehrerer Londoner Institutionen im November zurücktrat, diente er weiter als Rabbi seiner eigenen Synagoge. Im Dezember erklärten ihn fünf ranghohe Londoner Rabbis öffentlich als „nicht geeignet, in irgendeiner rabbinischen Eigenschaft zu handeln“.

Nach Monaten der öffentlichen Ruhe ging Halpern vor kurzem in die Offensive und zwang Google Anfang dieses Monats auf gerichtlichem Wege, die IP-Adresse des Eigentümers der Blogseite IF YOU TICKLE US zu identifizieren, die über den Fall berichtet hat, sowie die IP-Adressen von mehr als 20 Kommentatoren. Seine Anwälte behaupteten, die Kommentare waren verleumderisch.

Adrian Usher von der Londoner Polizei, Commander für den Bezirk Barnet, erklärte: „In Barnet arbeiten wir derzeit mit Mitgliedern aller unserer Gemeinden, um sicherzustellen, daß die Mißbrauchsopfer gehört werden. Meine Botschaft an diese Opfer ist einfach: Melden Sie sich und wir werden Sie anhören, unterstützen und Ihnen glauben.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Senior UK rabbi arrested after sex-crime investigation.

Derweil, im aufgeklärten Paris …

Ein weiterer Chabad-Kindesmißbrauchsskandal — diesmal in Paris

Weil er sexuellen Mißbrauch von Minderjährigen unter 15 Jahren nicht meldete, wurde gestern ein Rabbiführer der Chabad-Juden verhaftet. Ihm wurde angeblich von vielen Eltern der Chabad-Knabenschule in Paris gesagt, ihre Kinder seien von einem Schulvorgesetzten sexuell mißbraucht worden. Der Rabbi meldete den Mißbrauch jedoch nicht der Polizei, sondern befahl den Familien angeblich, zu schweigen, um den Namen der Chabad-Juden zu schützen.

Mergui
Mergui, Bildquelle: JEWISH COMMUNITY WATCH

Laut der französischen Zeitung LE PARISIEN und dem französischen Radiosender RTL wurde Benjamin M., ein 55jähriger Chabad-Rabbi, gestern in Paris angeklagt, „den sexuellen Mißbrauch von Minderjährigen im Alter von unter 15 Jahren nicht gemeldet zu haben“.

Der Rabbi ist laut Medienberichten Schulleiter an der Pariser Schule „Chabad’s Bais Chana“ und unterrichtet dort auch Mathematik.

Die Opfer scheinen Knaben zu sein und der Rabbi scheint der Schulleiter der Chabad-Knabenschule unter der Anschrift 18 Passage des S. Simoniens zu sein, Rabbi Binyomin Mergui — und eine Pariser Quelle, die mit Mergui und der Schule vertraut ist, bestätigt, daß Mergui tatsächlich „Rabbi Benjamin M.“ ist.

Mergui wurde von Eltern im Laufe des Sommers erklärt, daß ihre Kinder angeblich von einem vertrauenswürdigen Schulaufseher mißbraucht wurden. Ein Schulaufseher hat eine ähnliche Stellung wie ein Hilfslehrer in den USA. Er beobachtet die Kinder während der Pause, begleitet sie auf Exkursionen und stellt sicher, daß alle Kinder zur gegebenen Zeit dort sind, wo sie sein sollen.

Doch der Rabbi unternahm nichts.

Es meldeten sich weitere Eltern und beschwerten sich, ihre Kinder seien durch den Schulaufseher mißbraucht worden.

Es ist nicht nur, daß der Rabbi weder die Polizei rief noch das Verbrechen meldete, sondern die Eltern warnte, daß es ihnen verboten wäre, die Polizei selbst zu rufen, denn dies würde der Schule, dem Namen der Chabad und dem Namen des [verstorbenen] Chabad-Lubawitsch Rebben, Menachem Mendel Schneerson, „Schande“ bringen.

Eine der Familien tanzte aus der Reihe und informierte die Polizei, was zu einer Untersuchung führte und schließlich, gestern, zur Verhaftung von Mergui, weil er die Verbrechen nicht meldete.

Der Rabbi soll auch nichts getan haben, um seine Schüler vor dem Mißbrauch zu schützen.

Eine Pariser Quelle sagte mir, daß Mergui vor Gericht heute erklärte, daß er die Polizei nicht rief oder den Eltern nicht erlaubte, dies zu tun, weil es im jüdischen Gesetz verboten ist, ein Moser, ein Informant, zu sein.

Mergui wurde angeblich vom obersten Gesandten der Chabad-Juden in Paris, Rabbi Shmuel Azimov, befohlen, nicht die Polizei zu rufen.

Der Schulaufseher wurde von der Chabad-Schule entlassen und weggeschickt, um bei den Chabad-Juden in Marseille zu leben. Eine französische Quelle sagte mir, daß der Schulaufseher dort heute verhaftet wurde.

Die Chabad-Juden bestritten jegliches Fehlverhalten.

Ein Sprecher der Pariser Chabad-Juden, Rabbi Chaim Nisenbaum, verurteilte die Taten, die der Schulaufseher angeblich begangen haben soll, „sehr stark“ und sagte, daß der Schulaufseher durch Mergui gekündigt und dann fortgeschickt wurde.

„[Mergui] hielt es nicht für notwendig, im Namen der Schule eine Beschwerde einzureichen, weil er sich mit Familien traf, die das taten. Er wollte dem [was sie getan hatten] nicht noch etwas hinzufügen“, behauptete Nisenbaum. Er sagte, Mergui traf diese Entscheidung „allein“, ohne Beitrag der nationalen Führerschaft der Chabad-Juden oder ihrer internationalen Führerschaft in Brooklyn, New York. „Rechtlich ist es wohl falsch, aber es ist eher ein moralisches [Problem] als ein rechtliches. [Mergui] versuchte in keiner Weise, die Familien davon abzubringen“, bei der [Polizei] Anzeige zu erstatten, bekräftigte Nisenbaum. Nisenbaum sagte auch, daß er glaubt, daß „es keinen Versuch gab, irgendetwas zu verbergen.“

Hier ist der französische RTL-Bericht. Bitte klicken Sie auf die graue Leiste, um ihn zu hören. Der Bericht ist kurz und dauert weniger als eine Minute.

Hier finden Sie den Originalartikel, Another Chabad Child Sex Abuse Scandal Erupts – This Time, In Paris.

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