Sir Cyril Smith mißbrauchte Knaben

Martin Hickman über einen Pädo-Politiker aus Rochdale.

Former MP Sir Cyril Smith DID sexually abuse boys, say police

Cyril Smith, der verstorbene Abgeordnete der Liberalen, mißbrauchte Knaben, sagte die Polizei, nachdem die Staatsanwaltschaft sagte, daß er nach einer Serie von Übergriffen in den späten 1960er Jahren hätte angeklagt werden sollen.

Im jüngsten Verlauf der Krise (fallout) durch den Jimmy Savile Skandal sagte die Polizei von Greater Manchester, Knaben „waren Opfer von körperlichem und sexuellem Mißbrauch“ durch den übergewichtigen ehemaligen Abgeordneten aus Rochdale. (Anm.: Liebe Journalisten, ein „Fallout“ hat nichts mit Pädos zu tun, es sei denn, Sie meinen das in Bezug auf den Lümmel, der bei Perversen ziemlich leicht „herausfällt“.)

In einer Erklärung sagte die Polizei von Greater Manchester: „Aufgrund des Zeitablaufs seit den ursprünglichen Vorwürfen, die in den späten 1960er Jahren gemacht wurden, hat es einige Zeit gedauert, um die genauen Angaben zu bestätigen.

Die Polizeikräfte erkennen jetzt öffentlich an, daß Knaben Opfer von körperlichem und sexuellem Mißbrauch wurden, der von Smith begangen wurde.“

Laut der von der Staatsanwaltschaft veröffentlichten Anklage entging Smith, einer der bekanntesten Politiker der 1970er und 1980er Jahre, im Jahr 1970 der Strafverfolgung wegen Übergriffen auf Knaben im Teenageralter — trotz übereinstimmender Vorwürfe von acht Männern.

Es wurden Fragen gestellt, warum sich Smith der Justiz entziehen konnte, inmitten von Berichten, daß die Sicherheitsdienste in den 1970er Jahren die Beweise gegen ihn sicherstellten, zu einer Zeit, als er einer von einer Handvoll Abgeordneter der Liberalen war, die in Westminster das Zünglein an der Waage darstellten.

Nazir Afzal, Chefankläger der Staatsanwaltschaft North West, erklärte, daß Smith, wäre er jetzt am Leben, strafrechtlich verfolgt werden würde. (Anm.: Verfolgen Sie doch andere Pädos, an Politikern herrscht zur Zeit schließlich kein Mangel.)

Nazir Afzals Erklärung zeigte, daß gegen Smith in den Jahren 1970, 1998 und 1999 Vorwürfe erhoben wurden.

Im Jahr 1970 behaupteten acht Männer im Alter von 19 bis 24, daß Smith zwischen 1961 und 1966 Unzucht an ihnen beging, als sie entweder in Rochdale im Kinderheim „Cambridge House“ lebten, mit dem er verbunden war, oder von Smith abhängig waren — entweder aufgrund einer Beschäftigung, finanziellen Unterstützung oder irgendeiner Art von Vormundschaft.

The prosecutor who assessed the case in 1970 said the allegations might not be believed because Smith denied them and because of the complainants “characters”.

Der Staatsanwalt, der den Fall im Jahr 1970 beurteilte, sagte, den Vorwürfen wurde vielleicht nicht geglaubt, weil Smith sie wegen dem „Charakter“ der Beschwerdeführer bestritt.

Er schrieb: „Alle auf Unzuchtvorwürfen basierenden Anklagen wären aus meiner Sicht nicht nur etwas abgestanden, sondern völlig unbegründet. Durch die Charaktere einiger dieser jungen Männer wären ihre Beweise ferner wahrscheinlich verdächtig.“

„Unter diesen Umständen glaube ich nicht, daß eine vernünftige Aussicht auf eine Verurteilung bestünde, wenn gegen Smith ein Verfahren wegen Unzucht angestrengt werden würde. Ich rate daher dazu, ihn strafrechtlich nicht zu verfolgen.“

In 1998, amid the police inquiry into child abuse in North Wales, a man rang a careline set up in North Wales to allege that he was abused by Cyril Smith at Cambridge House Children’s Home in Rochdale between 1965 and 1968.

Im Jahr 1998, während der polizeilichen Ermittlungen wegen Kindesmißbrauchs in North Wales, rief ein Mann eine Ansprechnummer (careline) in North Wales an, um zu behaupten, daß er von Cyril Smith im Kinderheim „Cambridge House“ in Rochdale zwischen 1965 und 1968 mißbraucht wurde.

Im Jahr 1998 wurde die betreffende Behauptung an die Polizei von Greater Manchester übergeben, die der Staatsanwaltschaft im Mai 1998 eine Akte mit Beweismitteln vorgelegte, darunter die Dokumentation von 1970. Doch die Staatsanwaltschaft sah wieder von einer Strafverfolgung ab — mit der Begründung, daß Smith, der damals noch lebte, gesagt wurde, daß er wegen angeblichen Straftaten von vor 28 Jahren nicht angeklagt werden würde.

Im Jahr 1999 meldeten sich zwei weitere Kläger, doch wieder sah die Staatsanwaltschaft von einer Strafverfolgung ab, teilweise wegen unzureichender Beweise.

Smith starb im Jahr 2010 im Alter von 82 und diente von 1972 bis 1992 als Abgeordneter.

Nazir Afzal sagte: „Alle Opfer, die erwägen, sich zu melden, sollten von den Entscheidungen der Vergangenheit nicht davon abgehalten werden … Die Entscheidung, die 1970 gefaßt wurde, würde durch die Staatsanwaltschaft heute nicht mehr getroffen werden.“

Der stellvertretende Polizeipräsident für Greater Manchester, Steve Heywood, sagte: „Wir können jetzt sagen, daß Akten mit Details über die durch Smith begangenen Mißbrauchsfälle zu drei verschiedenen Gelegenheiten zunächst an den Generalstaatsanwalt (Director of Public Prosecutions) und dann an die Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) gereicht wurden, doch bei jeder Gelegenheit wurde keine Strafverfolgung veranlaßt.

Nachdem wir diese Entscheidungen nun bewertet haben, glauben wir, daß, wenn der Staatsanwaltschaft heute die gleichen Beweise vorgestellt werden würden, es eine sehr realistische Aussicht gäbe, daß Smith in einer Reihe von Fällen wegen Unzucht angeklagt werden würde, und daß der Fall vor Gericht gebracht werden würde.“

Er fuhr fort: „Es ist zwar eine kühne Behauptung, aber es ist für die Opfer, die von Smith mißbraucht wurden, absolut wichtig, daß wir das Leid, das sie erdulden mußten, öffentlich anerkennen.

Obwohl Smith posthum nicht angeklagt oder verurteilt werden kann, ist es aufgrund der überwältigenden Beweise, die wir haben, gut und richtig, daß wir öffentlich anerkennen sollten, daß Knaben sexuell und körperlich mißhandelt und mißbraucht wurden und daß wir ihnen so viel Unterstützung bieten werden, wie sie benötigen, sollten sie wünschen, uns zu sprechen.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Former MP Sir Cyril Smith DID sexually abuse boys, say police.

Gott sei Dank liegt es im Bereich des Unvorstellbaren, daß so etwas staatlicherseits vertuscht werden würde.

Vertuschung von Kindesmißbrauch — Verbindung zum MI5?

Der MI5 ist womöglich in eine Vertuschung involviert gewesen, um Kindesmißbrauchsvorwürfe gegen den prominenten Liberaldemokraten Sir Cyril Smith zum Schweigen zu bringen, behauptete ein Abgeordneter.

Simon Danczuk von der Labour-Partei bat Innenministerin Theresa May, zu untersuchen, ob Spione halfen, langjährige Vorwürfe gegen Sir Cyril zu vertuschen, der vor zwei Jahren starb.

Simon Danczuk, der Abgeordnete für Sir Cyrils alten Wahlkreis von Rochdale, wiederholte letzte Woche Behauptungen, daß der Liberaldemokrat die nackten Hintern von Knaben versohlte, nachdem ihm an einem Kinderheim in Lancashire vor Jahrzehnten eine „Rolle als Zuchtmeister“ gegeben wurde. (Anm.: Au Pobacke, was werden liberale Linke und líberale Neokonservative, die zwar eine Tracht Prügel im Rahmen der Erziehung verurteilen, Zuchtmeister und Rohrstockdominas im Rahmen der Meinungsfreiheit aber sexy finden, jetzt sagen?)

Simon Danczuk sagte: „Nach meinen Kommentaren im Parlament über Cyril Smiths Mißbrauch von Knaben hat die Staatsanwaltschaft meinem Verständnis nach nun Ermittlungsakten gegen Cyril Smith aus den 1960er Jahren gefunden.

Kann die Innenministerin nun untersuchen, ob es stimmt, daß der Leiter der Staatsanwaltschaft zu dem Zeitpunkt eine zweite Meinung erhielt, die empfahl, Smith strafrechtlich zu verfolgen; warum er zu dem Schluß kam, daß es nicht im öffentlichen Interesse war; welche Rolle, der Sicherheitsdienst spielte, wenn überhaupt; und wie die Regierung nun beabsichtigt, dem auf den Grund zu gehen, was von mehreren ehemaligen Polizisten als ‚Vertuschung‘ bezeichnet wird?“

Anläßlich zu Fragen des Innenministeriums im Unterhaus sagte der Minister zur Prävention von Straftaten (Crime Prevention Minister) Jeremy Browne, Mitglieder der Öffentlichkeit sollten Straftaten der Polizei melden, Befürchtungen einer Verschwörung der Polizei dagegen an die Unabhängige Polizeibeschwerdekomission (Independent Police Complaints Commission) richten.

Der Liberaldemokrat Jeremy Browne fügte hinzu: „Natürlich würden wir erwarten, daß diese Behörden aufgrund der ihnen gebotenen Informationen handeln.“

Letzte Woche sagte Simon Danczuk dem Unterhaus, daß Sir Cyril im Mittelpunkt von Vorwürfen stand, in den 1960er und 1970er Jahren Kindern den Hintern versohlt zu haben.

Simon Danczuk sagte dann: „Die Knaben wurden gedemütigt, verängstigt und zu zitternden Wracks reduziert — durch einen 184-Kilo-Tyrannen (29st bully).“

Der Rat von Rochdale hat eine blaue Gedenktafel für Sir Cyril entfernen lassen, weil er befürchtet, daß sie zerstört werden würde. Die Tafel wurde im vergangenen Jahr an einer Wand am Rathaus von Rochdale angebracht, wurde aber über das Wochenende entfernt. (Anm.: Wenn das Volk die Gedenktafel für den Politiker zerstört hätte, wären dem Volk die Kosten für die Entfernung durch die Politiker erspart geblieben — wieviel Steuergelder wurden hier wohl wieder vergeudet?)

Hier finden Sie den Originalartikel, MI5 ‚link to abuse cover-up‘ claim.

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