Warum gibt es keine staatliche Untersuchung über Amokläufe durch Psychopharmaka?

Was Sie schon immer über Psychopharmaka wissen wollten, aber bisher in den Medien nicht lesen durften.

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Fakt: Trotz 22 Warnungen von internationalen Arzneimittelbehörden über die Auswirkungen von Psychopharmaka, die mit manischen Erkrankungen, feindseligem oder gewaltsamem Verhalten, Suizidgedanken und Amokläufen in Verbindung stehen, fehlt noch immer eine Untersuchung der Regierung über den Zusammenhang zwischen Psychopharmaka und sinnlosen gewalttätigen Handlungen.

Fakt: Mindestens vierzehn der letzten Amokläufe an Schulen wurden von Personen verübt, die Psychopharmaka einnahmen oder absetzten, was zu 109 Verwundeten und 58 Toten führte — in anderen Amokläufen an Schulen wurden die Informationen nie veröffentlicht und eine Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten weder bestätigt noch angefochten.

Fakt: Die Zahl der Meldungen der US-Gesundheitsbehörde MedWatch über Fälle von psychopharmakologischen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Gewalt liegt zwischen 2004 und 2011 bei über 11.000. Dazu gehören 300 Fälle von Totschlag, fast 3.000 Fälle von manischen Erkrankungen und über 7.000 Fälle von Aggressivität. Laut eigener Aussage werden von der US-Gesundheitsbehörde nur 1 bis 10 Prozent der Nebenwirkungen gemeldet, so daß die tatsächliche Zahl mit Sicherheit höher ist.

Unterzeichnen Sie hier die Petition für eine Regierungsuntersuchung über den Zusammenhang zwischen Amokläufen an Schulen und Psychopharmaka.

Von den 14 Amokläufern, deren Einnahme von Psychopharmaka belegt ist, besuchten sieben entweder einen Psychiater oder Psychologen. Sehen Sie weiter unten eine Liste von Amokläufern an Schulen, die unter dem Einfluß von Psychopharmaka standen.

Amokläufe an Schulen sind nicht die einzigen Fälle, die mit Psychopharmaka in Verbindung gebracht werden können — eine weitere Liste führt 10 neuere Morde und Suizide auf, die von Einzelpersonen verübt wurden, die Psychopharmaka einnahmen oder absetzten, was zu weiteren 43 Toten und 37 Verwundeten führte.

Klicken Sie auf die folgenden Links, um alle dokumentierten Studien der Arzneimittelbehörde über Warnungen zu Antidepressiva, Antipsychotika, angstlösenden und ADHS-Medikamenten zu sehen.

Die Korrelation zwischen Psychopharmaka und Gewalttaten sowie Mord ist gut dokumentiert — sowohl durch Warnungen und Studien internationaler Arzneimittelbehörden als auch durch Hunderte von Fällen, in denen Gewalttaten bzw. Morde durch Personen begangen wurden, die unter dem Einfluß von Psychopharmaka standen.

Der Senat des Bundesstaates New York erkannte dies bereits im Jahr 2000 und stellte ein Gesetz vor, das die „Polizei verpflichtet, der ‚Abteilung für Strafrechtspflege‘ (‚Division of Criminal Justice Services‘ DCJS) bestimmte Verbrechen und Selbstmorde zu melden, die von Personen begangen wurden, die Psychopharmaka einnahmen“, wobei „zahlreiche Fälle wissenschaftlicher Forschung, die eine Verbindung zwischen Gewalt und Suizid und der Einnahme von Psychopharmaka aufstellten“, zitiert wurden.

Leider geriet dieses Gesetz in der Finanzkommission ins Stocken. Durch die Überprüfung der Warnungen, Studien und Berichte über Nebenwirkungen, die durch internationale Arzneimittelbehörden an die US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) gereicht wurden, ist es offensichtlich, daß die Wiedereinführung des New Yorker Gesetzes auf Bundesebene erforderlich ist, um festzustellen, wie viele Verbrechen und Gewalttaten von Personen begangen werden, die unter dem Einfluß von Medikamenten stehen, die Gewalt, manische Erkrankungen, Psychosen, Aggressivität, feindseliges Verhalten und Mord induzieren, wie es Dokumente belegten.

Als weltweit führende Überwachungsorganisation auf dem Gebiet psychischer Erkrankungen hat CCHR seit Jahrzehnten Hunderte von ähnlichen Gewaltfällen untersucht, sowohl in Abstimmung mit der Presse und den Strafverfolgungsbehörden, als auch in legislativen Anhörungen, wie jenen, die im Ausschuß an den Columbine-Amoklauf von 1999 stattfanden — Eric Harris, der Anführer, stand unter dem Einfluß des Antidepressivums Luvox, Dylan Klebolds Autopsieberichte wurden nie freigegeben.

Und während es einerseits nie eine einfache Erklärung gibt, was einen Menschen antreibt, solch unsägliche Handlungen zu begehen, findet sich in Hunderten von Fällen allzu oft ein gemeinsamer Nenner — verschreibungspflichtige Psychopharmaka, die in dokumentierten Fällen zu manischen Erkrankungen, Psychosen, Gewalt, Suizid und in einigen Fällen zu Mordgedanken führten. Es wäre eine Ungerechtigkeit, für die sinnlosen Tragödien nicht alle möglichen Gründe zu erkunden, also präsentieren wir einmal mehr die Fakten über Psychopharmaka und Gewalt:

Es gab 22 Warnungen internationaler Arzneimittelbehörden zu den Gefahren von Psychopharmaka, die Gewalt, manische Erkrankungen, feindseliges Verhalten, Aggressivität, Psychosen und andere gewalttätige Reaktionen verursachen. Diese Warnungen wurden in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, in Japan, Großbritannien, Australien und Kanada ausgestellt.

Lesen Sie hier den Artikel „MANIA“ über die erschreckende Verbindung zwischen Psychopharmaka, Suizid, Gewalt und Amokläufen.

An fast jedem Amoklauf an einer Schule war eine minderjährige Person beteiligt, die unter dem Einfluß solcher Medikamente stand, ebenso bei anderen bekannten Fällen, die wir unten aufgeführt haben.

Um festzustellen, was eine Person veranlassen könnte, ein solch brutales und sinnloses Verbrechen zu begehen, muß die Presse die richtigen Fragen stellen, darunter: Falls es welche gab, unter dem Einfluß welcher verschreibungspflichtigen Psychopharmaka, die eingenommen oder abgesetzt wurden, könnte der Täter gestanden haben?

Lesen Sie die Warnungen internationaler Arzneimittelbehörden über Gewalt, manische Erkrankungen, feindseliges Verhalten, Aggressivität, Psychosen und andere gewalttätige Reaktionen, die im Zusammenhang mit Psychopharmaka stehen.

Sehen Sie hier die jüngste Studie von „PLoS One“ über Psychopharmaka, die mit Gewalt in Verbindung gebracht wird.

Sehen Sie dieses kurze Interview mit Michael Moore, Autor, Regisseur und Produzent von „Bowling for Columbine“, der fordert, die Verbindung zwischen Psychopharmaka und Amokläufen, wie dem 1999 in Columbine, staatlich zu untersuchen.

Mindestens vierzehn der letzten Amokläufe an Schulen wurden von Personen verübt, die Psychopharmaka einnahmen oder absetzten. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß im Folgenden Fälle aufgeführt werden, in denen die Informationen über die Psychopharmaka der Amokläufer öffentlich gemacht wurden. Dazu ein Beispiel: Obwohl bekannt ist, daß James Holmes, der mutmaßliche Täter des Amoklaufs in einem Kino in Aurora, Colorado, Psychiaterin Lynne Fenton besuchte, gab es keine Erwähnung, ob er Psychopharmaka einnahm — obwohl es sehr wahrscheinlich ist, daß er Psychopharmaka einnahm, wenn man bedenkt, daß sich eine Psychiaterin um ihn „kümmerte“. Beachten Sie auch, daß nicht alle dieser Amokläufe in den Vereinigten Staaten verübt wurden.

Von diesen 14 Fällen besuchten sieben entweder einen Psychiater — 5 davon — oder Psychologen — 2 davon. Es ist nicht bekannt, ob die andere Hälfte der Fälle einen Psychiater besuchte, da dazu noch nichts veröffentlicht wurde.

1. Huntsville, Alabama — 5. Februar 2012: Der 15-jährige Hammad Memon erschoß an der „Discover Middle School“ den Schüler Todd Brown. Memon wurde wegen ADHS und Depressionen behandelt. Er nahm das Antidepressivum Zoloft (Sertralin) und „andere Medikamente“.

2. Kauhajoki, Finnland — 23. September 2008: der 22-jährige Kochlehrling Matti Saari erschoß neun Schüler und einen Lehrer und verwundete einen anderen Schüler, bevor er sich selbst tötete. Saari nahm ein SSRI und ein Benzodiazepin.

3. DeKalb, Illinois — 14. Februar 2008: Der 27-jährige Steven Kazmierczak erschoß fünf Menschen und verwundete 21 andere bevor er sich in einem Hörsaal der Northern Illinois University selbst tötete. Laut seiner Freundin nahm er seit kurzem Prozac (Fluoxetin), Xanax (Alprazolam) und Ambien (Zolpidem). Laut toxikologischen Untersuchungen fanden sich in seinem Kreislauf noch Spuren von Xanax.

4. Jokela, Finnland — 7. November 2007: Der 18-jährige finnische Amokläufer Pekka-Eric Auvinen hatte Antidepressiva eingenommen, bevor er an der Jokela High School im Süden Finnlands acht Menschen tötete, ein Dutzend weitere verwundete und dann Suizid beging.

5. Cleveland, Ohio — 10. Oktober 2007: Der 14-jährige Asa Coon hielt in jeder Hand eine Pistole, als er durch seine Schule stürmte, vier Personen verwundete und sich dann das Leben nahm. Laut Gerichtsakten wurde Coon das Antidepressivum Trazodon verabreicht.

6. Red Lake, Minnesota — März 2005: Der 16-jährige Jeff Weise stand unter Prozac, als er seine Großeltern erschoß, dann zu seiner Schule an der Red Lake Indian Reservation ging, wo er sieben Schüler und einen Lehrer erschoß und 7 Personen verwundete, und sich dann umbrachte.

7. Greenbush, New York — 9.Februar 2004: Der 16-jährige Jon Romano schlenderte in East Greenbush in seine High School und eröffnete mit einer Schrotflinte das Feuer. Sonderschullehrer Michael Bennett wurde ins Bein getroffen. Romano nahm „Medikamente gegen Depressionen“.

8. Wahluke, Washington — 10. April 2001: Der Sechzehnjährige Cory Baadsgaard nahm ein Gewehr an die High School und hielt 23 Klassenkameraden und einen Lehrer als Geiseln. Er hatte das Antidepressivum Effexor (Venlafaxin) eingenommen.

9. El Cajon, Kalifornien — 22. März 2001: Der 18-jährige Jason Hoffman stand unter den Antidepressiva Celexa (Cipram, Citalopram) und Effexor (Venlafaxin), als er an der Granite Hills High School das Feuer auf seine Klassenkameraden eröffnete und drei Schüler und zwei Lehrer verwundete.

10. Williamsport, Pennsylvania — 7. März 2001: Die 14-jährige Elizabeth Bush nahm das Antidepressivum Prozac, als sie auf Mitschüler schoß und einen verwundete.

11. Conyers, Georgia — 20. Mai 1999: Der 15-jährige Thomas Solomon, der sechs seiner Klassenkameraden verletzte, als er das Feuer auf sie eröffnete, wurde mit Antidepressiva behandelt.

12. Columbine, Colorado, USA — 20. April 1999: Der 18-jährige Eric Harris und sein Komplize, Dylan Klebold, töteten 12 Schüler und einen Lehrer und verletzten 26 weitere Personen, bevor sie sich selbst töteten. Harris stand unter dem Antidepressivum Luvox (Fluvoxamin). Klebolds medizinische Unterlagen bleiben unter Verschluß.

13. Notus, Idaho — 16. April 1999: Der 15-jährige Shawn Cooper verfehlte die Schüler nur ganz knapp, als er zwei Schrotladungen in seine Schule feuerte. Er nahm ein SSRI-Antidepressivum und Ritalin (Methylphenidat).

14. Springfield, Oregon — 21. Mai 1998: Der 15-jährige Kip Kinkel ermordete seine Eltern und zog dann weiter zur Schule, wo er in der Cafeteria das Feuer eröffnete und dabei zwei Schüler tötete und 25 verletzte. Kinkel nahm das Antidepressivum Prozac.

Die 10 jüngsten Morde und Suizide, die zu 47 Toten und 21 Verwundeten führten:

1. Pittsburgh, Pennsylvania — 8. März 2012: Der 30-jährige John Shick — ehemaliger Patient am University of Pittsburgh Medical Center (UPMC) und ehemaliger Student an der Duquesne University — erschoß am Western Psychiatrist Institute des UPMC eine Person und verletzte sechs. Die Polizei fand in Shicks Wohnung unter den Medikamenten neun Antidepressiva.

2. Seal Beach, Kalifornien — 12. Oktober 2011: Scott DeKraai, ein Hafenarbeiter auf einem Schlepper, betrat den Friseursalon, in dem seine Ex-Frau arbeitete, tötete sie und sieben weitere Personen und verletzte eine Person. Bei DeKraais erster Anhörung gab sein Anwalt gegenüber dem Richter an, daß DeKraai das Antidepressivum Trazodon und der „Stimmungsstabilisator“ Topamax (Topiramat) verschrieben wurde.

3. Lakeland, Florida — 3. Mai 2009: Toxikologische Befunde zeigten, daß der 34-jährige Troy Bellar unter dem Einfluß von Tegretol (Carbamazepin) — ein Medikament, das ihm wegen „bipolaren Störungen“ verschrieben wurde — stand, als er zuhause seine Frau und zwei seiner drei Kinder erschoß, und sich dann selbst tötete.

4. Granberry Crossing, Alabama — 26. April 2009: Der 53-jährige Fred B. Davis erschoß einen Polizisten und verletzte einen Hilfssheriff, der auf einen Anruf reagierte, daß Davis einen Nachbarn mit einer Schußwaffe bedroht hätte. Am Tatort aufgefundene Flaschen rezeptpflichtiger Medikamente zeigten, daß Davis das Neuroleptikum Geodon (Ziprasidon) verschrieben wurde.

5. Middletown, Maryland — 17. April 2009: Christopher Wood erschoß zuhause seine Frau, seine drei kleinen Kinder und sich selbst. Toxikologische Ergebnisse bestätigten, daß Wood die Antidepressiva Cymbalta (Duloxetin) und Paxil (Paroxetin) und die angstlösenden Medikamente BuSpar (Buspiron) und Xanax (Alprazolam) einnahm.

6. Concord, Kalifornien — 11. Januar 2009: Jason Montes, 33, erschoß zuhause seine Frau und dann sich selbst. Montes hatte zuvor angefangen, wegen Depression im Zusammenhang mit seiner bevorstehenden Scheidung und einem kürzlichen Konkurs das Antidepressivum Prozac (Fluoxetin) einzunehmen.

7. Little Rock, Arkansas — 14. August 2008: Keine 48 Stunden nachdem Timothy Johnson den Vorsitzenden der Demokratischen Partei von Arkansas, Bill Gwatney, erschoß, erklärte die Polizei von Little Rock, sie würde Johnsons Gebrauch des Antidepressivums Effexor (Venlafaxin) untersuchen, das im Haus des Schützen gefunden wurde. In einem Bericht der Polizei von Little Rock hieß es später, daß Johnson „ein Anti-Depressivum einnahm und daß das Medikament bei seinem ‚irrationalen und gewalttätigen Verhalten‘ möglicherweise eine Rolle gespielt hat“.

8. Omaha, Nebraska — 5. Dezember 2007: Der 19-jährige Robert Hawkins tötete acht Menschen und verletzte fünf, bevor er in einem Einkaufszentrum in Omaha Suizid beging. Die Autopsieergebnisse bestätigten, daß er unter dem Einfluß des „angstlösenden“ Medikaments Valium stand.

9. North Meridian, Florida — 8. Juli 2003: Doug Williams tötete fünf seiner „Lockheed Martin“-Kollegen und verletzte neun, und tötete sich dann selbst. Laut Berichten nahm Williams wegen Depressionen nach einer gescheiterten Ehe zwei Antidepressiva, Zoloft (Sertralin) und Celexa (Citalopram).

10. Wakefield, Massachusetts — 26. Dezember 2000: Der 42-jährige EDV-Techniker Michael McDermott, der in der Buchhaltungs- und Personalabteilung, in der er arbeitete, Mitarbeiter jagte und sieben tötete, nahm drei Antidepressiva.

CCHR legte der US-Behörde FDA zusammen mit zahlreichen Experten bereits 1991 Beweise vor, daß Antidepressiva Suizid und Gewalt verursachen. Das pharmafinanzierte FDA-Gremium ignorierte die Beweise und es dauerte 14 Jahre, bis die FDA, teilweise unter großem Druck der Öffentlichkeit, für Suizidgedanken induzierende Antidepressiva endlich die stärkste Warnung ausstellte, den sogenannten „schwarzen Rahmen“ („black box“). 21 Jahre später muß die FDA allerdings erst noch eine entsprechende Warnung für Antidepressiva und andere Klassen von Psychopharmaka ausstellen, die, wie internationale Zulassungsbehörden und Studien dokumentierten, Gewalt verursachen. Dies ist nicht im Interesse der Öffentlichkeit, die verdient, gewarnt zu werden — es ist im Interesse von „Big Phama“, von deren finanzieller Unterstützung die FDA stark abhängig ist.

Hier finden Sie den Originalartikel, Another School Shooting, Another Psychiatric Drug? Federal Investigation Long Overdue.

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