Verhafteter Schulleiter hatte 10 versteckte Kameras

Ellen Huet über Freizeitgestaltung mit Lebensabschnittspartnern im Sektor Beamte und öffentlicher Dienst (wenn es dunkel wird und die Vorhänge zugezogen werden).


Schulleiter Eric Dean Lewis

Laut Polizei hatte ein Schulleiter einer Grundschule in Santa Clara, der am Montag in sechs Punkten wegen Drogenbesitzes angeklagt wurde, in seiner Wohnung in San Francisco auch 10 versteckte Kameras, darunter eine in einem Plüschtier.

Eric Lewis, 42, wurde am Donnerstag in San Francisco in einem Caltrain Bahnhof nahe Fourth Street / King Street wegen des Bereitstellens von Methamphetamin und GHB — K.O.-Tropfen — an einen verdeckten Drogenfahnder verhaftet.

Der Drogenfahnder, der für die „Santa Clara County Drug Task Force“ arbeitet, kontaktierte Lewis über eine Datingseite für Schwule, nachdem ein Hinweis einging, daß Lewis mit Drogen zu tun haben könnte.

Laut Polizei wurden bei der Durchsuchung von Lewis‘ Wohnung in der 15. Straße im Stadtteil Mission sieben Ecstasy-Pillen, 4,8 Gramm Methamphetamin, vier Ampullen GHB, drei Methamphetamin-Pfeifen und eine Waage mit Drogenrückständen gefunden.

Laut Polizeibericht fanden die Ermittler der Drogenfahndung in einem Schlafzimmerschrank auch 10 Mini-Kameras, darunter eine, die in der Nase eines Teddybärs versteckt war. Andere Kameras waren laut der Polizei in einem Kleiderbügel, einem Feuerzeug und einer Uhr versteckt.

Die Ermittler sagten, sie nahmen die Kameras, Festplatten und Computer sowie alle Drogen und Utensilien an sich. Lewis bleibt bis zur Zahlung einer Kaution von 25.000 Dollar im Bezirksgefängnis von Santa Clara. Er ist von der Schule unbezahlt beurlaubt worden.

Lewis wurde am Montag in fünf Punkten wegen Drogenvergehen angeklagt, darunter zwei Punkte wegen Beförderung, Verkauf oder Vertrieb von Meth und GHB und drei Punkte wegen Besitz von Meth, GHB und Ecstasy für den Verkauf. Er wurde auch in einem Punkt wegen Besitz von Drogen-Utensilien angeklagt.

Die Ermittler fanden keine Belege, daß die Montague Grundschule in Santa Clara, wo er seit sieben Jahre Schulleiter ist, in irgendwelche von Lewis‘ angeblichen Aktivitäten verwickelt wäre. Laut Polizeibericht verschickte Lewis während er an der Montague Grundschule arbeitete Texte im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Drogen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Arrested principal had 10 hidden cameras.

Bei der von Eric Lewis besuchten Internetseite handelte sich zwar um diese Funseite für mehr Spaß im Männerleben, zur Zerschlagung dieses klischeehaften Irrbildes läßt sich jedoch einwenden, daß es genauso gut auch eine der vielen anderen Internetseiten hätte sein können, auf denen Männer wie Eric Lewis einfach nur verzweifelt einen vom Intellekt passenden Gesprächspartner suchen.

Und bei einer Debatte über das Thema Drogen sollte berücksichtigt werden, methodisch fundiert und angemessen zu diskutieren, Pro- und Contra-Argumente zu sammeln, diese sachlich abzuwägen, und schließlich sorgfältig zu schlußfolgern, weshalb Chemikalien im Hirn zu befürworten sind.

Damit unschuldige Männer wie Eric Lewis am Ende nicht in dieser Schublade landen:

Drogenkonsum: Unter Schwulen „sieben Mal höher“

Zweijährige Umfrage in der lesbisch-schwul-bisexuell-transgenderellen Gemeinde deckt „problematischen Drogenmißbrauch“ auf

Es ist nicht klar, ob es ein Coping-Mechanismus gegenüber Homophobie oder einfach nur das hektische Partyleben ist, doch neue Zahlen deuten darauf hin, daß schwule Menschen (gay people) sieben Mal häufiger illegale Drogen zu sich nehmen als die Normalbevölkerung, mit einem von fünf Befragten, der Anzeichen einer Abhängigkeit von Drogen oder Alkohol zeigt.

Mehr als ein Drittel der schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen nahmen laut der größten Studie ihrer Art im letzten Monat mindestens eine illegale Droge. Ob Drogenkonsum eine psychologische Krücke ist, ein Weg zur Integration in die „Szene“, oder vielleicht beides, bei der der Normalbevölkerung liegt diese Zahl laut der Straftatenstudie CSEW (Crime Survey for England and Wales) bei nur 5 Prozent.

Aktivisten beschrieben die Ergebnisse gestern als „Weckruf“, während Spezialisten warnten, daß schwule Menschen riskieren, von traditionellen Drogenbehandlungsdiensten ausgeschlossen zu werden. Der Bericht, der von der „Stiftung Lesben und Schwule“ („Lesbian and Gay Foundation“, LGF) und der „University of Central Lancashire“ durchgeführt wurde, die über einen Zeitraum von zwei Jahren mehr als 4.000 Menschen untersuchte, warnt, daß es „unter lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen einen signifikanten problematischen Drogenkonsum“ gibt und die Gefahr eines „erheblichen verborgenen Schadens“.

Die am häufigsten verwendeten Drogen unter den Befragten waren Partydrogen wie Cannabis und Poppers, gefolgt von Kokain, Ecstasy, Ketamin und Amphetaminen. Sie haben im letzten Monat 10 Mal häufiger Kokain verwendet als die Normalbevölkerung, und 13 Mal häufiger Ketamin. Der Heroinkonsum war bei beiden Populationen vergleichbar, doch die Verwendung von Crack-Kokain war in der Schwulengemeinde wieder höher.

Read on: Drug use ’seven times higher‘ among gays

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