Kinderschänder-Monster „kam damit durch“, floh nach Israel

Oron Dan und Susan Edelman über einen falschen Pädo-Rabbi.

(Hatte ich gestern nicht die Geschichte mit dem britischen DJ in Israel? Wie heißt es zur Zeit so schön? „Alles ist verbunden“)

Das Böse auf freiem Fuß: Avrohom Mondrowitz im letzten Monat bei einem Spaziergang in Jerusalem — im Jahr 1984 flüchtete er vor mehreren Anklagen wegen Kindesmißbrauchs aus den Vereinigten Staaten. Israel sagt, daß er vor der Auslieferung geschützt ist.

Hier ist Avrohom Mondrowitz, New Yorks berüchtigtster Kinderschänder — er kam ungeschoren davon und lebt in Israel.

Von einem Opfer der „Bin Laden der Pädophilen“ genannt, floh der falsche Rabbiner und selbsternannte Psychologe im Jahr 1984 aus den Vereinigten Staaten, kurz bevor Polizisten mit einem Durchsuchungsbefehl in Borough Park, Brooklyn, sein Zuhause aufbrachen. Sie fanden einen Bestand an Kinderpornos und Listen von Hunderten von Namen von örtlichen Knaben — die meisten wurden zu Mondrowitz von jüdischen Familien und Kinderbetreuungsdiensten zur Beratung und wegen seinem Programm im Jeschiwa-Stil überwiesen.

„Er war in der Gemeinde als der unbedingt empfohlene Therapeut und Kindermentor bekannt“, sagte ein Opfer, Mark Weiss, dessen Eltern ihn im Alter von 13 zu Mondrowitz schickten. „Er hatte ein gewisses Händchen mit Kindern.“

Weiss sagt, Mondrowitz lud ihn in Restaurants und Vergnügungsparks ein, und nahm ihn dann, während eines einwöchigen Aufenthalts in seinem Haus, ins Bett. Mit 18 Jahren erzählte Weiss seinen Eltern und einem Rabbiner schließlich von dem sexuellen Mißbrauch, doch: „Sie ließen es sterben. Eine solche Geschichte wurde abgelehnt und begraben.“

Nachdem die Polizei von New York anonyme Beschwerden erhielt, holte sie Mondrowitz Jahre später schließlich ein. Er wurde 1985 wegen Vorwürfen des sexuellen Mißbrauchs und der Sodomie an vier italoamerikanischen Knaben im Alter von 11 bis 16 Jahren, die in der Nachbarschaft von Brooklyn wohnten, angeklagt.

Kriminalbeamte fanden außerdem viele orthodoxe jüdische Knaben, die schluchzten, als sie von den schrecklichen sexuellen Übergriffen von einem Mann erzählten, dem sie vertrauten, aber ihre Familien ließen sie keine Anzeige erstatten. Der Druck der Gemeinde, blamable Vorwürfe geheim zu halten, setzt sich fort und schützt Kinderschänder auch heute, sagen Opfervertreter und Strafverfolgungsbehörden.

„Er kam damit durch“, sagte ein Sprecher des Bezirksstaatsanwalts von Brooklyn, Charles Hynes.

Die NYPOST entdeckte Mondrowitz, 64, letzte Woche, gehüllt in religiöses Gewand, in Nachlaot, einem angesagten, Greenwich Village ähnlichem Viertel in der Innenstadt von Jerusalem in der Nähe seiner Wohnung in der Yizreel Street. Er trägt eine Fassade der Frömmigkeit und Ehrbarkeit zur Schau — in einer örtlichen Synagoge hält er sogar Gottesdienste. Dokumente zeigen jedoch, daß er seiner Vorliebe für Kinderpornografie frönt und weiterhin Kontakt zu verhaltensauffälligen Kindern sucht.

Mondrowitz nutzte seine gefälschten Abschlüsse und Zeugnisse in Israel für die Suche nach Arbeit als Erzieher und Seelenklempner. In einem Dokument von 2006, das zuerst von der JEWISH WEEK enthüllt wurde, wertete Mondrowitz — der nach seinen Namen einen Ph.D. setzt — einen 15-jährigen Jungen aus und stellte „seine hormonellen und körperlichen Veränderungen“ fest. Er diskutierte die sexuellen Experimente des Jungen, darunter die „lustvolle Selbststimulierung“. (Anm.: Klingt wie der typische EU-Schulstoff.)

„Wenn Sie ihn treffen, klingt er sehr kompetent, hilfsbereit und freundlich“, sagte ein Nachbar, der über Mondrowitz von einem amerikanischen Freund erfuhr. „Einige Menschen wissen von seiner Vergangenheit. Ich denke, einige Menschen ignorieren sie, als ob er seine Reue getan hat.“

Mondrowitz „dawnet“, oder betet, in der Munkatch-Synagoge. „Er ist dort regelmäßig“, sagte der Nachbar. „Der Rabbi wurde von einem meiner Freunde angesprochen, aber sie werden nichts wegen ihm tun. Er ist herzlich willkommen.“

Ein anderer Bewohner schrie: „Alle Behauptungen sind Lügen! Ich kenne die Person und seine Familie sehr gut. Er ist ein guter Jude. Er ist sauber.“

Mehrere von seinem Rechner kopierte und an das FBI gereichte E-Mails zeigen, daß Mondrowitz auf Kinderpornoseiten Zugangsnamen wie „ErectXboys“, „SchoolBoys“, „Boy Heaven“ und „Boys Lagoon“ kauft.

Die Vereinigten Staaten suchten im Jahr 1985 seine Auslieferung aus Israel, doch der Vertrag zwischen den Ländern deckt seine mutmaßlichen Verbrechen nicht ab. Im Jahr 1993 ließ Hynes‘ Büro die Bemühungen zur Deportation fallen. Im Jahr 2007 wurde der Vertrag geändert und Mondrowitz wurde auslieferungsfähig. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Israel wurden vier Kinderpornofilme gefunden. Er wurde verhaftet und eingesperrt.

Doch im Jahr 2010 entschied Israels Oberster Gerichtshof, Mondrowitz habe Bestandsschutz und wäre von dem überarbeiteten Vertrag ausgenommen. Er wurde ein für allemal befreit.

Weiss, jetzt 45, ein verheirateter Vater von drei Kindern in Highland Park, New Jersey, ist laut Anwälten eines von Dutzenden von bekannten jüdischen Mondrowitz-Opfern. Er und andere meldeten sich zu spät für eine Anklage — wegen der Verjährung von sexuellem Mißbrauch. Einige nahmen Drogen oder begingen Suizid, um dem Schmerz zu entkommen, sagte er.

„Es stinkt total, zu wissen, daß dieser Kerl der Gerechtigkeit entkommen ist und mitten in einer jüdischen Gemeinde, die es besser wissen sollte, ein ruhiges Leben führen darf. Es ist ein Versagen der gesamten Gesellschaft, die erstarrt ist und keine Maßnahmen ergreift“, sagte Weiss.

„Ich glaube, er wird eines Tages seinem Schöpfer Rechenschaft ablegen müssen — und diese Zeit wird kommen.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Brooklyn child-molest monster ‚got away with it‘ after fleeing to Israel.

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