Grüne Arbeitsplätze: Der Betrug der Regierung Obama

Gregory S. McNeal über Arbeitsplätzchen.

Hat der Teenager, der gebrauchte CDs verkauft, einen grünen Arbeisplatz? Was ist mit einem Öl-Lobbyisten, oder jemand, der in einem Antiquitätengeschäft arbeitet? Nach dem obersten Statistiker der Obama-Administration am „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ („Bureau of Labor Statistics“, BLS) haben sie alle „grüne Arbeitsplätze“.

Die Initiative für „grüne Arbeitsplätze“ kostete 38,6 Milliarden Dollar oder 5 Millionen Dollar pro Arbeitsplatz, und nun erfahren wir durch die Arbeit des Untersuchungsausschusses mehr darüber, wie die Obama-Administration zur Förderung ihrer ideologischen Interessen mit dem Geld der Steuerzahler spielte. Werfen Sie einen Blick in den Video-Auszug des Untersuchungsausschusses:

Diejenigen von uns, die aufmerksam sind, wissen natürlich, daß die Bewegung für grüne Arbeitsplätze die ganze Zeit ein Schwindel ist. Man muß nur die „Green Job Myths“ von Morriss, Bogart, Dorchak und Meiners lesen, um zu wissen, daß schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu nicht besonders wünschenswerten Konditionen entstehen, wenn nicht auf die Produktivität Wert gelegt wird, sondern auf spezialisierte Arbeitsplätze, die der Markt nicht nachfragt.

Wie konnte es soweit kommen? Zum Teil können wir das Debakel der grünen Arbeitsplätze dem Vertrauen der Obama-Adminstration auf Interessenverbände zuschreiben, die die Idee der grünen Arbeitsplätze förderten, indem sie in ihre Analyse dubiose Annahmen und Techniken einbetteten. Kurz gesagt waren die gepriesenen „wissenschaftlichen“ Kräfte der liberalen Linken mehr durch Ideologie angetrieben und weniger durch Empirie. Morriss et. al. haben 7 Mythen über grüne Arbeitsplätze vorhergesagt, die sich über jegliche Wissenschaft und Logik hinwegsetzen:

Mythos 1: Jeder versteht, was ein „grüner Arbeitsplätze“ ist.

Fakt 1: Es existiert keine Standarddefinition von einem „grünen Arbeitsplatz“.

Mythos 2: Die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen wird die produktive Beschäftigung steigern.

Fakt 2: Die Schätzungen über grüne Arbeitsplätze in diesen häufig zitierten Studien beinhalten große Mengen an geistlichen (clerical), bürokratischen und administrativen Positionen, die keine Waren und Dienstleistungen für den Konsum produzieren.

Mythos 3: Die Prognosen zu grünen Arbeitsplätzen sind zuverlässig.

Fakt 3: Die Schätzungen in den Studien über grüne Arbeitsplätze verwendeten schlechte wirtschaftliche Modelle, die auf dubiosen Annahmen basierten.

Mythos 4: Grüne Arbeitsplätze fördern das Beschäftigungswachstum.

Fakt 4: Indem anstelle von mehr Produktivität zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, fördern die in der Literatur beschrieben grünen Arbeitsplätze in Wirklichkeit schlecht bezahlte Arbeitsplätze zu weniger erwünschten Konditionen. Wirtschaftliches Wachstum kann nicht durch den Kongreß oder durch die UNO angeordnet werden. Die Einmischung der Regierung in die Wirtschaft — wie zum Beispiel die Beschränkung von erfolgreichen Technologien zugunsten von spekulativen Technologien, die von bestimmten Interessengruppen bevorzugt werden — erzeugt Stagnation.

Mythos 5: Die Weltwirtschaft kann neu erschaffen werden, ohne daß unser Lebensstandard dramatisch abnimmt, indem der Handel verringert und vor Ort produziert und weniger verbraucht wird.

Fakt 5: Die Geschichte zeigt, daß einzelne Nationen nicht alles produzieren können, was seine Bürger brauchen oder wünschen. Menschen und Länder haben Talente, die eine Spezialisierung auf Produkte und Dienstleistungen ermöglichen, die sie zu immer effizienteren und kostengünstigeren Produzenten machen, wodurch alle Menschen reicher werden.

Mythos 6: Regierungverordnungen ersetzen den freien Markt.

Fakt 6: Unternehmen reagieren auf die Forderungen des Kunden / des Marktes schneller und effizienter als auf schwerfällige Regierungverordnungen.

Mythos 7: Es ist ausreichend, den Wunsch nach technologischem Fortschritt zu erfüllen.

Fakt 7: Einige Technologien, die in den Studien zu grünen Arbeitsplätzen bevorzugt werden, sind nicht effizient genug, um das für die heutigen Anforderungen erforderliche Niveau zu erreichen.

Fast jeder Mythos hat sich inzwischen als genau das herausgestellt, was er ist: ein Mythos, der sich auf nichts anderes stützt als auf Ideologie. Solyndra und die dubiosen Zählmethoden der Obama-Administration sind nur ein weiterer Beweis für den Betrug mit grünen Arbeitsplätzen. Morris et. al. erklärten: „Der Versuch, die moderne Gesellschaft nach den Vorgaben der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu transformieren, ist ein Versuch von atemberaubender Komplexität und Größe. Dies auf Basis des Wunschdenkens und der schlechten Wirtschaftspolitik der Literatur über grüne Arbeitsplätze zu tun, wäre der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.“ In Anbetracht der zweifelhaften Zählmethoden, mit denen das „Amt für die Arbeitsmarktstatistik“ rechnete, war der Betrug mit grünen Arbeitsplätzen tatsächlich der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.

Gregory S. McNeal ist ein auf Recht und öffentliche Ordnung spezialisierter Professor.

Hier finden Sie den Originalartikel, Rep. Issa Exposes the Obama Administration’s Green Jobs Scam.

Wer einen Blick ins Grüne wirft, entdeckt auch die folgenden beliebten Politikerlügen:

Die zehn Lebenslügen der Ökolobby

Mythos 1: «Der Strom von Wind und Sonne ist im Moment zwar noch teuer, doch die höhere Stromqualität macht den Aufpreis wett.»

Tatsache ist: Strom ist Strom, egal, aus welcher Quelle er kommt. Der Mehrwert ist ideologischer Natur, ökonomisch betrachtet ist der vermeintliche (siehe unten) «Ökostrom» praktisch wertlos. Weil immer nur genau so viel Strom produziert werden muss, wie konsumiert wird, ist die Verfügbarkeit der entscheidende Faktor. Doch wegen der Witterung ist die Produktion von Solar- und Windanlagen weder planbar noch steuerbar und unterliegt extremen Schwankungen. In Norddeutschland laufen Kohlekraftwerke zeitweise im Leerlauf, um bei Bedarf die Produktionsschwankungen von Windanlagen abdecken zu können.

Mythos 2: «Die Alternativenergien sind umweltfreundlich, weil sie keine Ressourcen verbrauchen und kein CO2 erzeugen.»

Tatsache ist: In Anbetracht der geringen Produktivität und der beschränkten Lebensdauer fällt bei den alternativen Stromerzeugern die sogenannte graue Energie massiv ins Gewicht. Das heisst: Für die Herstellung von Solarzellen wird so viel Energie aufgewendet, wie die Anlage in drei bis sechs Jahren erzeugt (bei der Windenergie sind es zwei bis sechs Monate). Entsprechend gross ist der Verschleiss an Rohstoffen und Raum. Das renommierte Paul-Scherrer-Institut (PSI) hat errechnet, dass bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Atomstrom zehnmal weniger CO2 anfällt als bei der gleichen Menge Solarstrom (siehe Grafik).

Mythos 3: «Die Kernenergie ist überholt, die Zukunft gehört den alternativen Energieträgern.»

Tatsache ist: Die Windenergie wird seit Urzeiten genutzt, die Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität wurde vor 170 Jahren entdeckt – trotzdem konnten sich beide Technologien in der Stromproduktion nie durchsetzen. 1921 bekam Albert Einstein den Nobelpreis, weil er die Grundlagen zur Fotovoltaik lieferte, seit den 1950er Jahren werden Solarzellen bei Satelliten kommerziell genutzt. Im gleichen Zeitraum wurden die ersten zivilen Kernreaktoren gebaut und seither laufend weiterentwickelt. Der nächste Schritt ist die Kernfusion, die kaum radioaktive Abfälle hinterlässt.

Mythos 4: «Die Wirtschaft hat kein Interesse, alternative Energieträger zu fördern, die auch von der Wissenschaft vernachlässigt werden.»

Tatsache ist: Alternativenergie ist ein seit Jahren boomendes Business – allerdings ein hochsubventioniertes. Gemäss Uno setzte die Branche allein im Jahr 2007 weltweit 148 Milliarden Dollar um. Seit 1990 wendet die öffentliche Hand in der Schweiz jährlich über 100 Millionen Franken zur Erforschung von erneuerbaren Energien (EE) und Sparmassnahmen auf (die Kern- und Fusionstechnologie erhielt rund 50 Millionen). Dazu kommen direkte Subventionen in Milliardenhöhe. Trotzdem bewegt sich der Anteil der EE an der Gesamtproduktion im Promillebereich.

Mythos 5: «Die Kernenergie wird subventioniert.»

Tatsache ist: Das Gegenteil ist der Fall. Die Schweizer AKWs haben Rückstellungen in Milliardenhöhe für den künftigen Abbau der Anlagen und die Endlagerung der nuklearen Abfälle gemacht. Auf Kosten der AKWs werden heute alternative Energieträger quersubventioniert. Die Kernenergie verfügt schon lange über keine gewichtige Lobby mehr – sehr wohl aber ihre professionell organisierten Gegner.

Mythos 6: «Subventionen an alternative Energieträger fördern die Innovation.»

Tatsache ist: Mit dem neuen Fördergesetz wurde das Gegenteil erreicht. Weil die Vergütungen für Alternativstrom fünf Prozent Rendite bei voller Amortisation garantieren, besteht kein Anreiz, die Anlagen zu optimieren, zu erneuern oder der Nachfrage anzupassen.

Mythos 7: «Alternativenergie schafft neue und nachhaltige Arbeitsplätze.»

Tatsache ist: Eine spanische Studie hat gezeigt, dass jeder «grüne» Job 2,2 Stellen in der realen Wirtschaft vernichtete, weil das Geld für andere Projekte fehlte oder weil die Industrie wegen der Strompreise ins Ausland abwanderte. Die Fördergelder haben lediglich einen kurzen Boom im Baugewerbe ausgelöst, die meisten Solarzellen werden mit billigem Kohlestrom in Fernost fabriziert.

Mythos 8: «Tschernobyl ist überall.»

Tatsache ist: Bei der weltweit bisher einzigen AKW-Katastrophe mit Todesfolgen starben 1986 in Tschernobyl gemäss Schlussbericht der Atomenergieagentur IAEA und der WHO insgesamt 56 Menschen; dazu kommen 9000 mutmassliche Krebserkrankungen. Die Havarie im teilweise militärisch genutzten Reaktor «Wladimir Iljitsch Lenin» wäre in einem westlichen Kraftwerk technisch nicht möglich.

Mythos 9: «Keine Versicherung übernimmt die vollen Risiken einer AKW-Katastrophe.»

Tatsache ist: Jede Versicherung ist nach oben begrenzt. Mit der Forderung nach einer höheren Deckung wollen AKW-Gegner lediglich den Atomstrom verteuern.

Mythos 10: «Die Entsorgung von nuklearen Abfällen ist nicht gelöst.»

Tatsache ist: In der Schweiz wurde eine sichere Endlagerung von der Bundesbehörde Nagra nachgewiesen. Gemessen an all den giftigen chemischen Abfällen, die wir der Nachwelt hinterlassen, geht es hier um sehr kleine Mengen. Der nukleare Brennstoff, den ein AKW pro Jahr verbraucht, hat im Kofferraum eines Autos Platz. Neuere Anlagen werden ausserdem immer effizienter.


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