Schul-Klausurtagung: Abnormer Sex und Plastikgenitalien

Chelsea Schilling hat gute staatliche Gründe für Homeschooling oder Hausunterricht.

Vorstandsmitglied: „Niemand hielt irgendjemandem eine Pistole an die Brust. Es war keine große Sache“

Männer, die vortäuschten, homosexuellen Verkehr haben, Diskussionen über „abartigen Sex“, Käppis mit Plastikhoden und Transvestismus: Laut einer Klage gehörte alles zu einer öffentlichen Schul-Klausurtagung in Kalifornien.

Laut Gerichtsakten hat die Schulverwaltung des „Lake Elsinore Unified School District“ seit 2008 an den jährlichen Schul-Klausurtagungen teilgenommen.

Die Zeitung PRESS ENTERPRISE aus Riverside in Kalifornien berichtete, daß eine stellvertretende Schulleiterin genug gehabt und behauptet hätte, sie wäre das Opfer von sexueller Belästigung, Diskriminierung und einem von Anfeindungen gekennzeichneten Umfeld.

Kathryn Jones, 42, sagte, daß die Schul-Klausurtagungen waren nicht optional; Administratoren waren verpflichtet, die Veranstaltungen im „Coachella Valley“-Hotel zu besuchen, wo die Distriktleitung das nicht ganz salonfähige Verhalten erlaubte und daran teilhatte.

„Bei so etwas können Sie einfach nur den Kopf schütteln“, sagte Jones‘ Anwalt Andrew Rosenberry der Zeitung. „Das Verhalten ist so ungeheuerlich.“

Laut PRESS ENTERPRISE lehnte Bezirkssprecher Mark Dennis eine Stellungnahme ab, Schulvorstandsmitglied Jeanie Corral bestätigte aber, daß sie die in der Klage beschrieben Ereignisse miterlebte. Allerdings sagte sie, daß sie von den Vorwürfen überrascht wäre, weil sie die Vorfälle nicht aufregten.

„Es gab nichts, was ich anstößig fand“, sagte Corral.

Laut PRESS ENTERPRISE sagte Jones jedoch, der sexuelle Humor auf den Klausurtagungen wäre geschmacklos.

„Er gehört nicht an einen Arbeitsplatz“, sagte sie.

Laut dem Rechtsstreit beschwerte sich Jones mehrmals über die Klausurtagung — und wurde im Jahr 2011 dann von der Ko-Schulleiterin (associate principal) an der „Temescal Canyon“-Oberschule zur stellvertretenden Schulleiterin (assistant principal) an der „Luiseno“-Grundschule degradiert. Jones, eine Lesbe, behauptet auch, daß Diskriminierung ein Faktor für ihre Degradierung gewesen wäre.

Der Bericht stellt fest, daß Jones‘ Supervisor an der „Temescal Canyon“-Oberschule ihr hervorragende Beurteilungen gegeben hatte und sie als den „moralischen Kompaß“ der Schule bezeichnete. Nachdem sie klagte, wurde ihr ihre derzeitige Position als stellvertretende Schulleiterin an der „Elsinore“-Oberschule in Wildomar angeboten.

Laut Jones waren auf der Klausurtagung 2008 Transvestismus-Parodien zu sehen.

Das Motto des Jahres 2010 lautete „Wizard of Oz“ und die Administratoren mußten sich als Figuren aus der Geschichte kleiden — darunter der männliche stellvertretende Schulinspektor (Assistant Superintendent) Alain Guevara als Dorothy.

Laut der Klage täuschten männliche Bezirksmitarbeiter im Jahr 2011 vor, Sex miteinander zu haben und überrascht zu sein, daß sie auf einem Video gefilmt wurden, das auf der Klausurtagung gezeigt wurde.

PRESS ENTERPRISE berichtete: „Ein weiteres Video zeigte Guevara, auf einem Tisch liegend, mit jemandem der vortäuscht, eine Sonde für eine Darmspiegelung einzuführen, so Jones. Das Video hat dann einen Schnitt und zeigt Filmmaterial von einer wirklichen Darmspiegelung, sagte sie.“

Berichten zufolge kündigte der ehemalige Schulinspektor Frank Passarella, der jetzt im Ruhestand ist, das Video auf der Klausurtagung 2011 an, indem er den Administratoren sagte, „jeder sollte wissen, daß alles Spaß ist“.

Laut der Beschwerde wies Guevara die Bezirksmitarbeiter an, Formen und Linien zu zeichnen, mit denen festgestellt werden sollte, ob die Teilnehmer „abnormen Sex“ mögen.

Die Zeitung erwähnt, daß Anwälte nach dem Vorfall mit dem „abartigen Sex“ einen Kurs über sexuelle Belästigung anboten, doch sie scherzten über die Übung.

Jones sagte, daß es auf den Klausurtagungen auch Vorfälle gab, die dazu gedacht waren, neue Mitarbeiter zu schikanieren, einschließlich obligatorischen „Käppis“ („rookie hats“), einige mit vulgären Dekorationen.

PRESS ENTERPRISE berichtete: „Vor der letztjährigen Klausurtagung, so Jones, sendete Passarella per E-Mail eine Liste der Mitarbeiter, die die Käppis tragen sollten. Jones sagte, ihr Name war darauf, weil sie degradiert worden war. Sie protestierte vor der Klausurtagung, ihr wurde aber gesagt, das Tragen des Käppis wäre nicht optional.“

„Jones sagte, sie hätte auf der Klausurtagung mit Passarella eine tränenreiche Konfrontation gehabt, bei der er sagte, das Tragen der Käppis wäre Teil der Bezirkskultur. Er machte schließlich einen Rückzieher, sagte Jones. Das Käppi, das sie hätte tragen sollen, hat sie nie gesehen, sagte Jones, aber auf dem Käppi eines anderen Mitarbeiters war eine Rolle Toilettenpapier, zusammen mit Rennie-Magentabletten und Imodium-Flaschen.“

Laut der Klage trug Guevara einen Hut mit Unterwäsche und Plastikhoden.

Schulvorstandsmitglied Corral sagte der Zeitung jedoch, die Events waren gedacht, um eine „humorvolle Erleichterung“ von der täglichen Arbeit der Administratoren zu bieten und ihnen zu helfen, miteinander vertraut zu werden. Sie behauptete auch, daß die Klausurtagungen keine Pflicht waren.

„Niemand wurde herausgegriffen, um Vergeltung oder Kritik zu üben“, sagte sie. „Niemand hielt irgendjemandem eine Pistole an die Brust. Es war keine große Sache.“

Hier finden Sie den Originalartikel, School retreats spotlight ‚kinky sex,‘ plastic genitals.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: