Studie: In traditionellen Mama-Papa-Familien geht es Kindern besser

Cheryl Wetzstein über gesunde Erziehung.

Termini technici
gay: schwul
homosexual: homosexuell

(Anmerkungen in Klammern)


Auf diesem Familienfoto aus dem Jahr 2011 feiert das Lesbenpaar Giuseppina La Delfa und Raphaelle Hoedts in Neapel den achten Geburtstag ihrer Tochter Lisa-Marie (Associated Press)

Zwei am Sonntag veröffentlichte Studien bremsen womöglich die beliebte sozialwissenschaftliche Behauptung, daß schwule Eltern genauso gut wie — oder vielleicht sogar besser als — verheiratete Mutter-Vater-Eltern sind.

„Die empirische Behauptung, daß keine nennenswerten Unterschiede existieren, muß weichen“, sagte Mark Regnerus, Professor für Soziologie an der Universität von Texas in Austin, in seiner Studie im Journal „Social Science Research“.

Mit einem neuen Datensatz aus fast 3.000 zufällig ausgewählten amerikanischen jungen Erwachsenen, die einem „Goldstandard“ entsprechen, untersuchte Mark Regnerus die sozialen, emotionalen und Beziehungs-Ergebnisse (outcomes) ihres Lebens anhand von 40 Kriterien.

Er fand, daß — verglichen mit Erwachsenen, die in verheirateten Mutter-Vater-Familien aufgewachsen sind — unter lesbischen Müttern aufgewachsene Erwachsene in 24 von 40 Kategorien negative Ergebnisse hatten, während unter schwulen Vätern aufgewachsene Erwachsene in 19 Kategorien negative Ergebnisse hatten.

Erkenntnisse wie diese unterstützen nicht die Behauptung, daß es zwischen einer schwulen Elternschaft und heterosexuellen, verheirateten Eltern „keine Unterschiede“ gibt, sagte Mark Regnerus, der half, die neue Studie über Familienstrukturen an der Hochschule zu entwickeln.

Stattdessen „scheint die Neigung bei Kindern, als Erwachsene erfolgreich zu sein, dann am größten zu sein, wenn sie ihre gesamte Kindheit mit ihren verheirateten Müttern und Vätern verbringen, und vor allem, wenn die Eltern bis zum heutigen Tag verheiratet bleiben“, schrieb er.

Regnerus‘ Untersuchung von 2988 Personen im Alter von 18 bis 39 — darunter 175 Erwachsene, die von lesbischen Müttern aufgezogen wurden und 73 Erwachsene, die von schwulen Vätern aufgezogen wurden — ist die erste Forschungsarbeit aus dem neuen Datensatz, der zunächst rund 15.000 Personen beinhaltete.

Die zweite Studie, ebenfalls aus dem Journal „Social Science Research“, wirft einen kritischen Blick auf die Grundlagen eines vielzitierten Berichts der „Amerikanischen Psychologischen Vereinigung“ („American Psychological Association“, APA) über Kindererziehung durch Schwule.

Im Schriftstück der APA heißt es: „Bezüglich Kindern von heterosexuellen Eltern hat nicht eine einzige Studie herausgefunden, daß Kinder von lesbischen oder schwulen Eltern in irgendeiner wichtigen Hinsicht benachteiligt sind“, sagte Loren Marks, außerordentlicher Professor an der „School of Human Ecology“ an der „Louisiana State University.

Doch nach einem Blick auf die 59 Studien, die diese Behauptung untermauern, “steht das Urteil noch aus„, sagte Loren Marks. “Der Mangel an qualitativ hochwertigen Daten läßt die wichtigsten Fragen [über Kindererziehung durch Schwule] unangesprochen und unbeantwortet.„

Die Probleme mit den von der APA zitierten Studien waren ihre geringe Größe; die Anlehnung an wohlhabende, weiße, gut ausgebildete lesbische Mütter; und ein Versagen, gängige Folgen (outcomes) für die Kinder zu untersuchen, wie Bildung, Beschäftigung und Armutsrisiko, Kriminalität, frühe Mutterschaft, Drogenmißbrauch und Selbstmord. Stattdessen betrachteten die APA-Studien das geschlechtsspezifische Rollenverhalten, die emotionale Funktionsfähigkeit und die sexuelle Identität der Kinder.

Ein APA-Sprecher konnte nicht sofort für eine Stellungnahme erreicht werden. Loren Marks‘ Erkenntnisse wurden jedoch bereits in Gerichtsverfahren zu Schwulenehen im Interesse derer erwähnt, die zugunsten der traditionellen Ehe argumentieren, und Kritiker erklärten, daß Loren Marks‘ Papier noch nicht veröffentlicht worden und daß er kein Experte für Schwulenfamilien wäre.

Jennifer Chrisler, geschäftsführende Direktorin des „Rates für Familiengleichheit“ („Family Equality Council“), wollte zu den Studien, die sie nicht gesehen hatte, keine Stellung beziehen.

Doch sie war überzeugt, die Studien könnten nicht „dem sehr tiefen und reichen Fundament an Forschung, die in den letzten 30 Jahren durchgeführt wurde“ entgegenwirken, die zeigt, daß Kinder, die von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgenderellen Müttern und Vätern aufgezogen wurden, „ebenso gut abschneiden, wie ihre von heterosexuellen Paaren aufgezogenen Gegenstücke“.

„Und ich kann Ihnen anekdotisch sagen, daß, angesichts der Abertausenden (wie viele Hunderte das wohl pro Tag sind) von Familien, mit denen ich regelmäßig meine Zeit verbringe“, das, was in ihrem Leben passiert, „alles bestätigt und bekräftigt, was wir in der Forschung in Bezug auf die positiven Folgen für diese Kinder sehen“, sagte Jennifer Chrisler, die mit ihr Frau Cheryl Jacques Zwillingssöhne aufzieht.

Anfang dieses Jahres behauptete Michael E. Lamb — ein Gelehrter der Universität Cambridge, der in Gerichtsverfahren zur gleichgeschlechtlichen Ehe im Interesse der Kindererziehung durch Schwule ausgesagt hat — in einer Studie, daß weder eine Familienstruktur noch ein Zuhause mit einer biologischen Mutter und einem biologischen Vater für die gesunde Anpassung des Kindes notwendig sind.

„[D]ie vorliegenden Erkenntnisse sind hinreichend schlüssig“, daß „Kinder und Jugendliche, die von gleichgeschlechtlichen Eltern aufgezogen werden, wahrscheinlich ebenso gut angepaßt sind wie Kinder und Jugendliche mit heterosexuellen Eltern“, erklärte Michael E. Lamb im April im Journal „Applied Developmental Science“.

Die Forscher sollten sich auf andere Familienfragen konzentrieren, „anstatt … Fragen zu bearbeiten, die bereits beantwortet aind“, fügte er hinzu.

Regnerus wies darauf hin, daß seine Studie nicht versucht, Argumente zu Schwulenrechten „zu untergraben oder zu bestätigen“ oder schwache Ergebnisse bei Erwachsenen ausschließlich mit einer Kindererziehung durch Schwule in Verbindung zu bringen.

Sie sollte jedoch die Meßlatte für die Erforschung der Kindererziehung durch Schwule höher ansetzen, da sie sich nicht auf eine „Schneeball-Auswahl“ verläßt, in der schwule Eltern an den gleichen Stellen wie ihre schwulen Freunde und Kollegen rekrutiert werden, sagte Patrick Fagan, ein Gelehrter für Familie und Ehe am „Family Research Council“. (Die Schneeball-Auswahl ist eine Form der Stichprobenwahl, bei der eine bereits zur Stichprobe gehörende Person mögliche neue Stichprobenkandidaten vorschlägt, zum Beispiel persönliche Bekannte.)

Die Regnerus-Studie ist ein „Goldstandard“, sagte Patrick Fagan. Und wenn „Sie daraus keine Schlußfolgerungen ziehen können“, was die Kausalität angeht, dann „gibt es nicht die Chance von einem Schneeball in der Hölle, daß Sie aus diesen anderen Studien [über Kindererziehung durch Schwule] Schlußfolgerungen ziehen können“, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Study: Children fare better in traditional mom-dad families.

Diese Studien werden Politiker und Soziologen sicher ebenso begeistert begrüßen wie Journalisten und Homosexuelle.

Wahrscheinlich so sehr wie den folgenden Forschungserfolg (an dessen Veröffentlichung nur ein redaktioneller Totalausfall bei der Springer-Presse schuld sein kann, der den Volksbildungsauftrag der permanenten Hypersex-Indoktrination kurz außer Kraft setzte).

Forscher erkennt Kinderschänder am Gehirn

Wie unterscheidet man pädophile Männer von nicht pädophilen? Sexualmediziner des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben jetzt eine Antwort auf diese Frage!

Mit einer weltweit einzigartigen Methode können die Forscher die Neigung einer Person herausfinden. BILD traf den Mann, der Kinderschänder am Gehirn erkennt.

„Im Grunde handelt es sich um eine neuartige Nutzung des klassischen, funktionellen MRTs“, erklärt Professor Hartmut Bosinski (55). Ein MRT erstellt Schnittbilder des Körpers. So lassen sich einzelne Organe untersuchen, zum Beispiel das Gehirn.

Im Kieler Verfahren werden dem Patienten im zufälligen Wechsel immer eine Sekunde lang Bilder von nackten Kindern und Erwachsenen gezeigt. Dabei wird die Steigerung der Durchblutungsaktivität im Gehirn beobachtet.

„Bei dieser Methode gibt es keine Möglichkeit, die Reaktion des Gehirns zu kontrollieren“, so der Sexualmediziner. „Das Gehirn reagiert beinahe reflexartig. Es sucht in Bruchteilen einer Sekunde aus – ,passt in mein Schema‘ oder ,passt nicht in mein Schema‘.“

Doch wie sicher ist die neue Verfahrensweise?

„Die Zuordnungssicherheit liegt bei 95 Prozent“, verspricht Bosinski. Nach jahrelanger Forschung soll es nun möglich sein, zwischen sogenannten Neigungstätern, also Pädophilen, und Gelegenheitstätern zu unterscheiden.

„Die Auswertungen solcher Untersuchungen können jedoch nur dazu dienen, nach einer Verurteilung eine angemessene Therapie für Betroffene zu finden“, sagt Bosinski. „Die Messungen in einem Prozess zu verwenden, wäre in Deutschland verfassungswidrig.“

Trotzdem registriert das Team der Kieler Sexualmedizin weltweite Nachfragen.

„Einige US-Amerikaner sind schon ganz scharf auf unsere Entwicklung“, sagt Bosinski. „Bei denen gilt so eine Untersuchung wahrscheinlich auch als Beweismittel vor Gericht.“

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