Jon Stewart verspottet „Reiche“ und ist reicher als Romney

Sally Nelson über Volksrepublik-Hollywood-Wutbürger Jonathan Stuart Leibowitz.

(Anmerkungen in Klammern)


2009 und 2010 kaufte „Daily Show“-Moderator Jon Stewart für 3.800.000 Dollar und 3.200.000 Dollar diese beiden Villen in Red Bank, New Jersey (Bing Maps)

„Comedy Central“-Moderator Jon Stewart kritisiert regelmäßig amerikanische Milliardäre, weil sie so reich sind, und ignoriert die peinliche Tatsache, daß er einer von ihnen ist.

Obwohl Stewart sich von den „Ein-Prozentlern“ distanziert und über ihre Extravaganz heult, sind seine Bankkonten voller Spuren jener „Multi-Multi-Multi-Multi-Millionäre“, die er verhöhnt. Der 49-jährige Stewart, geboren Jonathan Stuart Leibowitz (da der Name genannt wird, wird es einen Grund dafür geben — vielleicht um zu zeigen, daß Menschen, die Leibowitz heißen, aufgrund ihres Intelligenzquotienten erfolgreicher sind als andere Menschen?), verdient mehr als das 300-fache des mittleren amerikanischen Gehalts, besitzt drei Luxushäuser und zahlt manchmal keine Steuern.

Im Januar explodierte Stewart in seiner Sendung wegen dem Einkommen des Republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. „Das sind fast — das sind fast 57.000 Dollar pro Tag“, sprudelte es aus ihm heraus.

Doch Stewarts eigenes Einkommen bringt ihm und seiner Frau Tracey etwa 41.000 Dollar pro Tag. Die Internetseite „Celebrity Net Worth“, die das Einkommens-Handicap von Promis auflistet, gibt sein Jahresgehalt mit 15 Millionen Dollar an und schätzt sein Reinvermögen auf 80 Millionen Dollar.

Obwohl die 80.000.000 Dollar Stewart nicht in die gleiche Reichtumskategorie wie Romney stellen, ist er bereits auf dem Weg, reicher als der ehemalige Gouverneur von Massachusetts zu sein, wenn er dessen Alter erreicht.

Bei seiner aktuellen Ertragsrate wird das Reinvermögen des „Daily Show“-Moderators 320.000.000 Dollar betragen, wenn er 65 ist — Romneys jetziges Alter. Und dieser Betrag erfaßt keinen Anstieg der Eigentumswerte oder der anderen Vermögenswerte, die Stewart ansammeln könnte.

Und dann sind da die Häuser. Als Arizonas Senator John McCain im Jahr 2008 für das Präsidentenamt kandidierte, wurde er kritisiert, nicht zu wissen, wie viele Häuser er besitzt — die Antwort: sieben. Doch mit drei opulenten Villen, deren Gesamtwert 12.800.000 Dollar beträgt, ist Stewart auf dem besten Weg nach McCain Country.

Technisch besitzt er diese Häuser jedoch nicht: Mit Hilfe eines Tricks, den unzählige Ein-Prozentler beherrschen, wurde das Eigentum von privaten Stiftungen erworben. Stewarts Stiftungen sind nach seinen Haustieren benannt.

Die Super-Reichen tätigen ihre kostspieligen Einkäufe häufig über Stiftungen, um ihre sonstigen Vermögenswerte vor Gerichtsprozessen zu schützen, die Erbschaftssteuer zu verringern und der öffentlichen Kontrolle auszuweichen.

Der Satiriker gründete sein Immobilien-Imperium im Jahr 2005, als „Die Stanley Monkey Stiftung“ („The Stanley Monkey Trust“) — benannt nach seiner Katze Stanley und einem seiner Pit Bull Terrier namens Monkey — für 5.800.000 Dollar ein zweistöckiges Penthouse in Manhattan kaufte.

Das Superpromi-Apartment hat 40 Fenster, eine Fläche von 550 Quadratmetern, eine 55-Quadratmeter-Terrasse und eine private Dachterrasse mit 110 Quadratmetern, berichtete der NEW YORK OBSERVER im Jahr 2005.

Eine andere juristische Person, „Die Shamsky Monkey Stiftung“ („The Shamsky Monkey Trust“), kaufte in den Jahren 2009 und 2010 zwei weitere Häuser. Shamsky ist Stewarts anderer Pit Bull Terrier, der nach Art Shamsky benannt wurde, dem Außenfeldspieler des Jahres 1969 der „Miracle Mets“.

Stewarts Villen am Seeufer, die er 2009 und 2010 kaufte, liegen in Red Bank, New Jersey. Sie kosteten ihn 3.800.000 Dollar und 3.200.000 Dollar und liegen Tür an Tür, aus Gründen die der DAILY CALLER nicht feststellen konnte.

Immobilien-Suchmaschinen zeigen, daß „Die Shamsky Monkey Stiftung“ auch ein Haus für 675.000 Dollar in North Haven, New York, besitzt. Öffentliche Unterlagen zeigen, daß dort Lawrence Leibowitz lebt, Stewarts älterer Bruder.

Lesen Sie hier Jon Stewarts Besitzurkunden und Steuerpfandrechte:

Großer Reichtum wirft oft große steuerliche Probleme auf. Im Januar explodierte der Komiker, weil Romney auf seine Einkünfte — überwiegend Kapitalgewinne auf Aktien und andere Wertpapiere — einen Steuersatz von 15 Prozent zahlt.

Präsident Barack Obama stellte die 15-prozentige Kapitalertragsteuer in den Mittelpunkt seiner Vorschläge zur Steuerreform und schlug eine so genannte „Buffett-Regel“ vor, um, wie er sagte, die Titanen der Industrie zu zwingen, einen höheren Steuersatz als ihre Sekretärinnen zu zahlen.

Stewart vertrat in seiner Sendung eine ähnliche Position, ohne darauf hinzuweisen, daß er seine eigenen steuerlichen Probleme hatte.

Laut Dokumenten, die dem DAILY CALLER zugingen, in denen die Stewarts als „steuerliche Straftäter“ („tax delinquents“) bezeichnet werden, stellte das „New York State Department of State“ in den Jahren 2007 und 2008 gegen ihn und seine Frau Grundstücksbelastungen aus, weil sie ihre Steuern nicht in voller Höhe bezahlten.

Weil sie versäumten, 476,03 Dollar zu zahlen, stellte der Empire State (genannte Staat New York) dem Paar seine erste „staatliche Steuervollstreckungsanordnung“ („state tax warrant“) aus und schickte die Mitteilung an die Adresse der „KLS Professional Advisors Group“, das Finanzunternehmen, das Stewarts Geld verwaltet.

Im September 2008 stellte New York eine zweite Grundstücksbelastung aus, die an die Adresse der Stiftungen der Stewarts geschickt wurde — diesmal eine Forderung in Höhe von 3.225,63 Dollar an Stewarts Frau Tracey, irrtümlich „Tracy“ geschrieben.

Ein Vertreter für Stewart lehnte eine Stellungnahme ab.

Hier finden Sie den Originalartikel, Jon Stewart mocks ‘rich’ Romney while outpacing him in wealth.

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