Gesundheitsgremium: Ausdehnung von Lebensmittel-Verboten

Luke Funk über die Neue Gesunde Ernährung unter der Schönen Neuen Weltordnung.

(Anmerkungen in Klammern)


McDonalds Antwort auf Bürgermeister Michael Bloomberg

Die von Bürgermeister Michael Bloomberg handverlesene Behörde, die sein Verbot genehmigen muß, in Restaurants große zuckerhaltige Getränke zu verkaufen, sucht sich möglicherweise andere Ziele.

Die „Behörde für Gesundheit von New York City“ (nicht das „New York City Department of Health“, sondern das „New York City Board of Health“) zeigte am Dienstag bei einem Treffen in Queens ihre Unterstützung, die Größen von zuckerhaltigen Getränken zu begrenzen. Die Mitglieder kamen darin überein, den Prozeß zur Formalisierung für ein Verbot großer Getränke einzuleiten, indem sie zustimmten, eine Sechs-Wochen-Frist für öffentliche Stellungnahmen zu starten. (Das hätte Radio Eriwan gewiß nicht schöner formulieren können.)

Bei dem Treffen sagten einige Mitglieder des Behörde, daß sie für kalorienreiche Lebensmittel andere Begrenzungen in Betracht ziehen sollten.

Ein Mitglied, Bruce Vladeck, denkt, es sollten Größenbegrenzungen für Kino-Popcorn in Betracht kommen.

„Das Popcorn ist nicht viel besser als die Limonade“, sagte Vladeck.

Ein anderes Mitglied der Behörde denkt, daß Milchgetränke unter die Größenbegrenzungen fallen sollten.

„Es gibt sicherlich Milchshakes und Milchkaffee-Getränke, die monströse Mengen an Kalorien haben“, sagte Behördenmitglied Dr. Joel Forman. (Diese Sitzung hätte Mark Twain ohne Zweifel zu einem Essay inspiriert, das „Unruhige Tage in Österreich“ übertrifft.)

Laut Bürgermeister Bloomberg sind die Getränkevorschriften ein Versuch der Stadt, die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Sie würden Schnellrestaurants in der Stadt die Beschränkung auferlegen, keine Getränke anzubieten, die größer sind als 473 ml (16 ounces), Nachfüllungen jedoch erlauben. (Ich hätte einen besseren Vorschlag: die Behörden sollten statistisch die Fettleibigkeit anderer Länder erfassen und dann deren Lebensmittelpackungsgrößenverordnung übernehmen — dies würde nebenbei noch eine Behörde zur Erfassung der Fettleibigkeit schaffen.)

Die Restaurantvereinigung von New York City bekämpft den Vorschlag und erwägt rechtliche Schritte, sollte er in Kraft treten.

Laut einer am Mittwoch von der Universität Quinnipiac veröffentlichten Umfrage, wird das von Bürgermeister Michael Bloomberg vorgeschlagene Verbot für den Verkauf von übergroßen zuckerhaltigen alkoholfreien Getränken von 51 Prozent der Wähler von New York City abgelehnt und von 46 Prozent befürwortet. (Ich hätte nie gedacht, daß New York City einen Idiotenanteil von 46 Prozent hat — die Zahlen müssen gefälscht sein.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Health panel talks about wider food ban.

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