Justizministers Holders Chuzpe

Thomas Sowell über die Leichtigkeit des Wählens.

(Anmerkungen in Klammern)

Justizminister Eric Holder sagte vor kurzem einer Gruppe von schwarzen Geistlichen, daß Menschen, die versuchen, Schwarzen und anderen Minderheiten den Zugang zu den Wahlurnen zu blockieren, das Wahlrecht bedrohen.

Das ist wirklich eine Weltklasse-Chuzpe — von einem Generalstaatsanwalt, der in seinem eigenen Justizministerium Anwälte von der Strafverfolgung schwarzer Schlägertypen abhielt, die sich in Philadelphia außerhalb eines Wahllokals aufstellten, um weiße Wähler zu schikanieren und einzuschüchtern.

Das, was sich zu der Zeit ereignete, war keine vereinzelte, kleine Episode, sondern bloß die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs. Der US-Staatsanwalt J. Christian Adams, der den Fall verfolgte, legte sein Amt im Justizministerium aus Protest nieder und schrieb über eine Reihe von ähnlichen rassischen Entscheidungen über Wahlrechte, die Eric Holder und seine Untergebenen im Justizministerium trafen, ein Buch.

Das Buch mit dem Titel „Ungerechtigkeit: Obamas rassische Agenda des Justizministeriums“ nennt Namen, Daten und Orte im ganzen Land, wo das Justizministerium seine eigenen Anwälte davon abhielt, Fälle von Wahlbetrug und Einschüchterung zu verfolgen, wenn es Schwarze waren, die dieser Verbrechen beschuldigt wurden.

Falls Adams lügt, geht er ein großes Risiko ein, Namen zu nennen. Doch trotz der Tatsache, daß die meisten der zitierten Personen Anwälte sind, hat ihn scheinbar niemand verklagt. Darüber hinaus hat Adams über die rassische Doppelmoral im Justizministerium bezüglich des Wahlrechts auch unter Eid vor der „US Commission on Civil Rights“ ausgesagt.

Bundesstaaten, die für die Stimmabgabe eine Ausweispflicht haben, sind der Grund, weswegen Justizminister Holder sich lautstark beschwert und Rechtsstreite begonnen hat. Holder nennt es Minoritäten den „Zugang“ zu den Wahllokalen zu verweigern.

Da Millionen von schwarzen Amerikanern — wie Millionen von weißen Amerikanern — mit der Auflage konfrontiert sind, sich auf Flughäfen, in Banken und unzähligen anderen Institutionen mittels eines Lichtbildausweises zu identifizieren, ist es ein klein wenig extrem, zu behaupten, daß es eine Verwehrung des Wahlrechtes ist, das gleiche Ding beim Wählen zeigen zu müssen.

Doch Justizminister Holder hat die Chuzpe, zu behaupten, daß die Auflage der Bundesstaaten, sich für die Stimmabgabe mit einem Lichtbildausweis zu identifizieren, um Wahlbetrug zu verhindern, nur ein Vorwand ist, um Schwarze und anderen Minderheiten zu diskriminieren. Wahlbetrug? Davon sieht er nichts, hört er nichts und sagt er nichts.

Holders Behauptung zum Trotz zeigte ein kleines Experiment in seinem eigenen Wahlbezirk, wie einfach es ist, Wahlbetrug zu begehen. Ein Schauspieler — ein weißer Schauspieler — ging zur Stimmabgabe an einen Ort, an dem Eric Holder als Wähler registriert ist, und erzählte ihnen, daß er Eric Holder wäre.

Der Schauspieler hatte nichts dabei, um sich zu identifizieren — weder mit noch ohne Foto. Er sagte dem Beamten, daß er nicht daran gedacht und seine Papiere zur Identifizierung in seinem Auto gelassen hätte. Anstatt ihm zu sagen, zum Auto zurück zu gehen und einen Ausweis zu holen, sagte der Beamte, daß alles in Ordnung wäre und bot ihm den Stimmzettel an.

Der Schauspieler war so gut, den Stimmzettel nicht anzunehmen, was ihn des Wahlbetrugs schuldig gemacht hätte — und, da er weiß ist, wäre er von Eric Holders Justizministerium zweifellos strafrechtlich verfolgt worden.

Der Schauspieler hatte jedoch auf etwas Wichtiges hingewiesen. Wenn ein Weißer seine Stimme abgeben kann, indem er sich für einen Schwarzen ausgibt, der in diesem Bezirk wohnt, und ihm daraufhin ein Stimmzettel angeboten wird, dann ist es viel zu leicht, Wahlbetrug zu begehen.

Kann Justizminister Eric Holder das nicht verstehen? Natürlich versteht er es! Der Mann ist nicht dumm, trotz seiner anderen Schwächen.

Holders Hinwegsehen über die Risiken von Wahlbetrug und Hochgespielens der „Gefahr“, Minderheiten den „Zugang“ zur Wahlkabine zu verweigern, sind völlig im Einklang mit seinem Bestreben, (1) die Anzahl der Stimmen von schwarzen Demokraten zu maximieren und (2) unter den Minderheiten so viel Angst wie möglich zu verbreiten, daß sie bedroht werden und die Demokraten der einzige Schutz sind.

Es ist eine politische Schutzgelderpressung, die mit Stimmen bezahlt wird.

Ebenso wenig kann Holders Chef, Barack Obama, keine Kenntnis von Wahlbetrug haben. Immerhin kommt er aus Chicago, wo sich die Beamten weigern, tote Menschen zu diskriminieren (und wo deshalb mit Wählerstimmen von Toten betrogen wird).

Hier finden Sie den Originalartikel, Holder’s Chutzpah.

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