PTBS: Occupy klagt über posttraumatische Belastungsstörung

Kyle Olson über die kranken Wutbürger der Occupy-Bewegung.

Die isolierten, selbstgefälligen Occupy-Protestler — denen die Führer der Chicagoer Lehrergewerkschaft vor kurzem ihre „absolute“ Loyalität erklärten — riskieren laut ihren Führern, ein posttraumatisches Streßsyndrom zu entwickeln.

All das tägliche Schmollen und Schreien kann einem wirklich auf die Seele gehen, sagen sie. Und der beste Weg, damit umzugehen, ist einmal so richtig gut zu heulen.

Ein von Occupy Chicago veröffentliches Dokument mit dem Titel „Das Trauma bei Protesten und Massenmobilisierungen: Sich selbst und andere unterstützen, um traumatische Ereignisse zu meistern“ beginnt so:

Faktoren, die uns einem höheren Risiko für posttraumatische Belastungsstörungen aussetzen, sind Erfahrungen von Mißbrauch, mangelnde Unterstützung durch unsere Verbündeten, und von den anderen getrennt zu werden, entweder während oder nach der Aktion. Da Mißbrauch in dieser Kultur allgegenwärtig ist, ist es wichtig, zu lernen, unsere traumatischen Erfahrungen in den Aktionen zu heilen und zu integrieren, um unser Leben jeden Tag voll zu leben.

In einem anderen Dokument mit dem Titel „Fakten zur Krise: 10 Wege, um eine posttraumatische Belastungsstörung zu erkennen“ erklärt Occupy Chicago die Warnzeichen:

— sich „emotional kalt“ zu fühlen.
— unkontrolliert zu weinen.
— sich von Familie und Freunden zu isolieren und soziale Situationen zu vermeiden.
— zunehmend auf Alkohol oder Drogen zu vertrauen, um durch den Tag zu kommen.
— sich extrem launisch, reizbar, wütend, ängstlich oder mißtrauisch zu fühlen.
— sich von dem, was normalerweise als eine alltägliche Situationen empfunden wird, überfordert zu fühlen sowie ein vermindertes Interesse, die normalen Aufgaben durchzuführen oder die üblichen Interessen zu verfolgen.
— Schuldgefühle, das Ereignis (event) zu überleben bzw. das Problem nicht zu lösen, das Ereignis (event) nicht zu ändern oder die Katastrophe nicht zu verhindern.
— Ängste und Untergangsstimmungen wegen der Zukunft.

All das trifft auf die Occupy-Menge so ziemlich zu. Die selbstgefällige Kühnheit von Occupy zeigt sich jedoch in einem anderen Dokument mit dem Titel „Trauma und Heilung“. Es empfielt eine gesunde Portion Selbstmitleid und Heulen, um die Auswirkungen von PTBS zu überwinden.

Im Vergleich zu Vergewaltigungen, Massenmord oder anderen schrecklichen Dingen sind Straßendemonstrationen relativ wenig traumatisierend — ein Trauma ist allerdings ein sehr individuelles Ding und Einzelpersonen können von Gas (gassing), Polizeischlägen, Verrat oder sogar von unerwartetem Verhalten von Genossen oder dem Staat stark betroffen sein. Wir können kleine Dinge so gut wie große Dinge betrauern — es ist gesund und wir sollten es tun. Ein bewußter Aufenthalt am „Ort der Trauer“ ermöglicht es uns, tiefer in die Dinge einzutauchen, die wir zur Heilung brauchen, und allmählich können wir Erinnerungen hervorholen, die im Dunkel gelegen haben könnten, um einen früheren Zeitpunkt im Leben zu bewältigen. Viele Menschen, viele Aktivisten wurden verhaftet oder gefangen gehalten oder hatten in ihrer Kindheit und Schulzeit ein Gefühl dieser Art. Es gibt viel zu betrauern und es ist gesund.

Wenn diese Leute nur halb so viel Zeit mit dem Verschicken von Lebensläufen verbringen würden, wie sie sich selbst bemitleiden, dann hätten sie nichts mehr zum Protestieren.

Doch Beschäftigung würde bedeuten, dem „1 Prozent“ und dem bösen kapitalistischen System nachzugeben. Diese Leute glauben, es ist weit besser, herumzustehen und anderen die Schuld für die Probleme in ihrem Leben zu geben und von denen, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten, Reparationszahlungen zu verlangen.

Diese armen Menschen von Occupy. Was für ein schrecklichen Leben, zu dem sie da gezwungen werden.

Möchte jemand ein Taschentuch?

Hier finden Sie den Originalartikel, Occupiers Claim PTSD Spreading Through Ranks.

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