Arabisch Pflicht an öffentlicher Schule

Sabrina Ford über die Zukunft des westlichen Bildungssystems.


Globales Ansehen: Schulleiterin Kram Rosen (links) hofft, das von Mohamed Mamdouh (rechts) unterrichtete Arabisch verhilft der öffentlichen Grundschule PS 368 zu weltweitem Prestige.

Eine öffentliche Grundschule in Manhattan wird laut den Behörden die erste in der Stadt sein, die verlangt, daß die Schüler Arabisch lernen.

Ab dem kommenden Semester werden alle 200 Zweit- bis Fünftklässler der öffentlichen Grundschule PS 368 in Hamilton Heights zweimal pro Woche für 45 Minuten in der Sprache unterrichtet werden — genau so oft wie Wissenschaft und Musik.

Ein Grund, warum Schulleiterin Nicky Kram Rosen Arabisch auswählte — im Gegensatz zu üblicheren Angeboten wie Spanisch oder Französisch — ist, weil die Schule eine prestigeträchtige Internationale Hochschulreife erhält.

„Sie schlug dies dem Elternverband vor. Ihre Unterstützung war sehr groß“, sagte Angela Jackson, Geschäftsführerin vom Global Language-Project, das die Initiative unterstützt.

„Arabisch ist als eine entscheidend notwendige Sprache identifiziert worden“, sagte sie unter Berufung auf den zukunftigen „Karriereverlauf“ der Schüler.

„Es heißt, sie können den Globus drehen und entscheiden, wo sie arbeiten und leben wollen.“

Die Schüler, dei den Kurs nun in einem Pilotprogramm in ihren freien Nachmittagsstunden belegen, sagten, es wäre eine Herausforderung — aber eine lohnende.

„Ich mag den Arabischkurs. Ich mag die Worte, die wir lernen. Ich dachte anfangs, sie klingen lustig, jetzt denke ich, sie klingen cool“, sagte Nayanti Brown, eine 7-jährige Zweitklässlerin. „Ich lehre meine kleine Schwester die Worte, die ich lerne.“

Nayanti sagte, ihre Mutter war anfangs skeptisch.

„Als ich meiner Mutter das [Erlaubnisschreiben] gab, war sie schockiert. [Jetzt] ist sie glücklich, daß ich in dem Kurs bin“, sagte sie.

Die Arabischpflicht wird im September obligatorisch. Die öffentliche Grundschule PS 368 ist jedoch eine sogenannte „Wahl“-Schule und keine Kinder, auch nicht diejenigen, die in der Nähe wohnen, sind gezwungen, sie zu besuchen. Wenn die Schule jemals einen Schüler einschreibt, der Einwände hat, Arabisch zu lernen, werden die Administratoren je nach Fall entscheiden, so Jackson.

Mohamed Mamdouh, der das Pilotprogramm unterrichtet, sagte: „Arabisch wird bald eine globale Sprache wie Französisch und Spanisch sein. Diese Kinder sind wie Schwämme. Es ist erstaunlich, ihre Fortschritte zu sehen.“

Mamdouh spielte mit den Kindern gestern eine Version des Fangspiels „duck, duck, goose“ und benutzte für „duck“ und „goose“ die arabischen Wörter für „Mutter“ und „Vater“: „mama“ und „baba“.

Er spielte auch eine Version von „Simon Says“, wobei er auf arabisch etwas wie „ma drasti“ — meine Schule — sagen und eine Geste wie das Öffnen eines Buches machen würde.

Bella Mond Castro, 34, aus Harlem, schrieb ihren Sohn ein und ist froh, daß er die Möglichkeit haben wird, Arabisch zu lernen.

„Das macht die Welt für die Kinder kleiner. Es entwickelt ihr Vertrauen“, sagte Castro.

Hier finden Sie den Originalartikel, Arabic mandatory at city public school.

Würden unsere korrupten Politiker den Schritt wagen, neben dem Unterrichtsfach „Arabische Sprache“ auch noch ein Fach wie „Arabische Wissenschaft“ als Ersatz für das Fach Mathematik zu schaffen, könnte pisa-technisch nicht nur das Problem der schlechten Noten im Sprachunterricht abgeschafft werden, sondern sicherlich auch dieses Problem:

Studenten versagen bei Matheprüfung – Durchfallquote von 94 Prozent

Von 368 Studenten haben nur 21 eine Matheklausur an der Uni Köln bestanden. Das ist eine Durchfallquote von 94 Prozent. Viele Studenten klagen nun darüber, dass die Klausur zu schwer war. Auch die Lehrmethoden der Professorin kritisieren sie. Jetzt will die Universität die Lehre verbessern.

Die Studenten an der Universität Köln haben gebüffelt, aber gereicht hat es trotzdem nicht. Von den 368 Lehramtsstudenten, die an der Klausur „Einführung in die Mathematik“ teilnahmen, erreichten nur 21 die erforderliche Punktzahl. Das ist eine Durchfallquote von rund 94 Prozent.

Die Klausur sei zu schwer gewesen und soll weit über die Grundlagen hinausgegangen sein, die ein Lehrer an einer Grund-, Haupt-, Real- oder Sonderschule braucht. Die meisten Studenten sollen Mathematik ohnehin nur im Nebenfach studieren. „Es war wirklich sehr viel Stoff, den wir lernen mussten“, sagt Sarah S. (Name geändert). Die Studentin hat die Klausur mitgeschrieben, aber nicht bestanden.

Die Atmosphäre in der Vorlesung war schlecht

Aber nicht nur die Klausur selbst soll ein Problem gewesen sein. Eine Studentin soll der Dozentin eine E-Mail geschickt haben, in der sie die Probleme in der Vorlesung angesproch hätte. Statt auf die Kritik zu reagieren, hätte sie später den Text dem gesamten Hörsaal vorgelesen. Sie soll auch den Namen der Studentin genannt haben und führte sie öffentlich vor, weil sie auf Rechtschreibfehler in der E-Mail aufmerksam gemacht haben soll.

Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte die Dozentin, dass die Klausur nicht zu schwer gewesen sei, sondern die Studenten von der Schule einfach zu schlecht vorbereitet wurden. „Das ist bei weitem die schwächste Generation, die ich bisher hatte“, erzählte sie der Kölner Zeitung. Die Wissenslücken bei den Studenten seien immens gewesen. Und das zeige eben auch die Klausur.

Sie selbst hätte weit mehr getan als nötig, um die Studenten auf die Klausur vorzubereiten. So soll sie zum Beispiel zusätzliche Tutorien angeboten haben. Dass es der Dozentin nicht an Engagement fehlte, weiß auch Sarah S. Das Problem sieht die Studentin eher in der Atmosphäre, die während der Vorlesung herrschte. „Sie hat uns suggeriert, dass wir zu blöd wären, um die Klausur zu bestehen“, sagt Sarah S. Es sei wenig ermutigend gewesen, wenn Kommilitonen, die Fragen gestellt hätten, mit Sätzen wie „sie haben ein beschränktes Denken“ abgespeist wurden.

Studenten organisierten sich über Facebook

Erklären kann sich die Universität diesen Ausreißer noch nicht. In der Regel bestünden zwei Drittel bis drei Viertel die Klausur. „Die Klausur hatte das Nievau der Vorjahre“, betont Pressesprecherin Merle Hettesheimer.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) kommt zu einer anderen Einschätzung. „So etwas darf einfach nicht geschehen“ kritisiert Jonas Thiele vom Asta-Vorstand die hohe Quote. Nach dem das Klausurergebnis bekannt wurde, haben sich die Studenten über Facebook organisiert und sich gemeinsam mit einem Brief an den Asta gewendet.

Die Lehre soll verbessert werden

„Die Studenten sind nicht schuld“, konstatiert Luisa Schwab, Sprecherin des Asta. Die Zahlen sprechen in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache für sie. Vor allem gab es im Vorfeld der Klausur Übungen und sogar eine Probeklausur, bei der es nach Luisa Schwab keine Probleme gegeben haben soll. „Das ist komisch“, sagt sie. Für die Asta-Sprecherin ist klar: „Die Lehre war nicht ausreichend, um die Klausur zu bestehen.“

Alternativ könnten auch lustige Integrationsgeschichten erzählt werden:

Kampf der Kulturen in Europa

Da kam ein kleiner Junge zu mir, zwölf, dreizehn Jahre war er, und hat mir gesagt, Barino, weißt du, ich komme gerade aus einer anderen Moschee in Bonn und dort hat der Imam uns, einer kleinen Gruppe von Jugendlichen, zur Seite genommen und hat gesagt: Jungs besorgt euch kleine Küken und schneidet ihnen die Köpfe ab. Das soll eine Übung für euch sein, denn es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr genauso den Juden die Köpfe abhacken.

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