Die Überprüfung – Exklusiv – Hatte Obama als Student niedrigere Punktzahlen als George W. Bush?

Charles C. Johnson über Barack Obamas Leistungen in Schule und Universität.

(Anmerkungen in Klammern)

Präsident Barack Obama wird von seinen Anhängern und den Medien als einer der brillantesten Männer begrüßt, die jemals im Amt waren. Doch seine Weigerung, seine Abschlüsse und akademischen Leistungsnachweise (academic records) zu veröffentlichen, sowie seine Defizite als Student und seine häufigen sachlichen Fehler — selbst auf seinem eigenen Gebiet des Verfassungsrechts — lassen an seiner vermeintlichen Genialität Zweifel aufkommen. Breitbart News hat festgestellt, daß Obamas Noten und Prüfungsergebnisse (Scholastic Aptitude Test, SAT) möglicherweise sogar noch niedriger waren als die seines angeblich weniger fähigen Vorgängers George W. Bush.

Breitbart News hat von Vertretern des Columbia College (der Columbia University) erfahren, daß der (nach den entsprechenden Leistungen zusammengestellte) Austausch-Kurs (transfer class), in dem Obama im Herbst 1981 am Columbia College anfing, zu der Zeit einer der schlechtesten Kurse in der jüngsten Vergangenheit war.

Der Artikel „Dichtes Wohnumfeld entmutigt Austausch-Bewerbungen für das Columbia College“ („Tight Housing Discourages Transfer Applications to CC“) aus dem Columbia Spectator vom 18 November 1981, geschrieben von Student Jeremy Feldman, berichtet mit Verweis auf Vertreter der Zulassungsstelle: „Die Qualität der [Austausch-]Studenten hat zusammen mit der Anzahl der Bewerber zumindest auf dem Papier abgenommen, so die Vertreter.“

Feldman zitierte Robert Boatti, den stellvertretender Dekan der Zulassungsstelle für das College, sowie den verstorbenen Dekan Arnold Collery und fuhr fort:

Boatti schrieb den Rückgang der Austausch-Bewerbungen auch der Politik des Kollegiums zu, die verlangt, daß Austausch-Studenten Kurse im Kern-Curriculum nehmen müssen, sowie der eingeschränkten finanziellen Unterstützung.

Er fügte hinzu, daß eine „Mehrheit“ der Austausch-Studenten von Colleges aus dem Raum New York kommen. Viele kommen von Colleges aus den Gemeinden und nicht von den Elite-Schulen (top-schools) der Nation.

„Nicht einmal die unglücklichsten Leute von Harvard kommen als Austausch-Studenten“, so Boatti.

In Noten und anderen Indikatoren akademischer Leistungsnachweise entsprechen die Austausch-Bewerber „nicht mehr der Art und Weise, wie es bei ihnen zuvor der Fall war“, sagte [Dekan Arnold] Collery.

Boatti bestätigte Collerys Beobachtungen.

Bei den angenommenen Austausch-Studenten liegt die durchschnittliche kombinierte Punktzahl im Scholastic Aptitude Test in Mathematik und Sprache laut Boatti bei 1100 (von 1600 möglichen Punkten) und ihr Notendurchschnitt in ihren früheren Schulen bei etwa 3,0 (bei möglichen Noten von 0,0 bis 5,0).

Die Erstsemester erreichten zusammen eine SAT-Punktzahl, die mehr als 100 Punkte höher lag.

Im Jahr 1981 bewarben sich für Columbia nur 450 Studenten und 67 wurden laut dem Columbia Spectator zugelassen, verglichen mit 650 Bewerbern nur vier Jahre davor.

Wenn Obamas SAT-Punktzahl dem Durchschnitt der Austausch-Studenten entsprach, die Columbia im Herbst 1981 betraten, würde seine Punktzahl signifikant unter der von George W. Bush liegen, dessen kombinierte Punktzahl in Mathematik und Sprache 1206 von möglichen 1600 Punkten betrug, was der New Yorker im Jahr 1999 enthüllte.

In seiner Autobiografie „Ein amerikanischer Traum“ („Dreams from My Father“) beschreibt sich Barack Obama als unkonzentrierter Gymnasiast, dessen Mutter ihn dafür schalt, ein „Faulenzer“ zu sein (die Stelle fehlt in der gebundenen deutschen Ausgabe von 2004 auf Seite 110 nach dem Satz „Verdammt noch mal, Bar, du kannst nicht einfach faul herumhocken und darauf warten, dass dir das Glück schon weiterhilft“). Er beschreibt seine Haltung gegenüber dem Studium am Occidental-College auf Seite 111 als „gleichgültig“ und nennt sich selbst einen „Rumtreiber“ (die Stelle fehlt in der deutschen Ausgabe auf Seite 123 im Satz „Ich lächelte hilflos, spürte, dass Regina mich geringschätzig musterte“), der laut Seite 108 Drogen mißbrauchte und laut Seiten 107 und 123 berühmt-berüchtigt dafür war, das ganze Wochenende Partys zu feiern. (Er feierte so kräftig, daß sich seine Freunde dabei erbrachen: „Bottles everywhere. Cigarette butts. Newspapers. That spot where Jimmy threw up.“ In der deutschen Ausgabe wurde Jimmy bloß „schlecht“. Sie können „Dreams from my Father“ hier lesen.)

Das hat Fragen darüber aufgeworfen, wie Obama im Jahr 1981 auf Columbia einen Platz verdiente und den Weg zur juristischen Fakultät Harvard fand. Obama scheint den Columbia-Zulassungsprozeß, wie vieles in seiner Biographie, fiktionalisiert zu haben. In „Ein amerikanischer Traum“ schreibt Obama auf Seite 129: „Als ich dann von einem Austausch-Programm zwischen Occidental und der Columbia University hörte, bewarb ich mich sofort.“

Doch weder auf Columbia noch am Occidental College existieren Aufzeichnungen über ein solches „Austausch-Programm“.

Breitbart News sprach mit einer offiziellen Quelle des Studentensekretariats vom Occidental College, die bestätigte, daß es bisher nur ein Austausch-Programm zwischen Occidental und Columbia gegeben hat, durch das Studenten an die „Columbia School of Engineering and Applied Science“ kamen, heute bekannt als die „Fu Foundation School of Engineering and Applied Science“.

Obama, der kein Maschinenbaustudent war, wäre für dieses Programm nicht berechtigt gewesen.

Auch für die Zeit zwischen 1970 und 1990 fand sich in den Aufzeichnungen von Occidental kein Austausch-Programm mit irgendeinem anderen Programm der Columbia University.

Darüber hinaus sprach Breitbart News mit Phil Boerner, der 1981 als Austausch-Student vom Occidental College zur Columbia University ging und dort im Jahr 1984 sein Studium abschloß. Er war Obamas Zimmergenosse in New York und ist einer der wenigen Columbia-Studenten, die sich an Obama erinnern. Boerner sprach per Telefon und dementierte, daß es ein „Austausch-Programm“ gegeben hätte.

„Man kann an Colleges jederzeit Austausch-Student werden“, sagte Börner und betonte, daß er nicht für Obama gesprochen hätte. „Zwischen den beiden Hochschulen gab es keine förmliche Vereinbarung.“

Es ist möglich, daß Obama vom Columbia-Minderheitenförderprogramm profitierte, das die Universität in dem berühmten Bakke-Fall des Jahres 1977 (siehe DER SPIEGEL vom 17.10.1977: „Farbenblind“) kürzlich in einem Amicus-Curiae-Brief vor dem Obersten Gerichtshof verteidigte.

Columbia schloß sich mehreren anderen Elite-Universitäten an, die den Einsatz der Rasse als einen Faktor bei College-Zulassungen verteidigten. Die Argumentation lautete, der „Minderheitenstatus muß als unabhängig von wirtschaftlichen oder kulturellen Entbehrungen berücksichtigt werden“. (Hoffentlich erlaubt man diesen intellektuellen Minderheiten dann nicht nur, Journalist, Moderator, Rapper, Escort oder Präsident zu werden, sondern auch Herzchirurg oder Pilot.)

In Anbetracht der Tatsache, daß sich 1981 für Columbia-Austausch-Studenten als ein relativ einfaches Jahr herausstellte, und daß sich Obama als Austausch-Student eines privaten Colleges in Kalifornien bewarb und als Student einer Minderheit angehörte, ist es sehr wahrscheinlich, daß Obama, unabhängig von seinen Punkten und Noten, unter den Bewerbern hervorstach.

Doch weil Obama nie seine akademischen Leistungsnachweise veröffentlicht hat, ist es unmöglich, zu wissen, ob er die Kriterien erfüllte, als Student im ersten Semester zugelassen zu werden oder als Student in einem typischen Austausch-Jahrgang.

Der einzige Weg, dies zu erfahren, heißt für Obama, seine Zeugnisse, Studiennachweise und Punktzahlen veröffentlichen — von Occidental, Columbia und Harvard. Warum Obama hat das nicht getan hat, bleibt ein Rätsel — es sei denn, er hat etwas zu verbergen.

Joel B. Pollak trug zu diesem Bericht bei.

(Diskussionen wie diese würden nie entstehen, wenn sich unsere Systemelite Intelligenztests unterzöge. Burks, Gegenstimme und Opium des Volkes haben das Problem erkannt, wurden allerdings nicht konkret. Ratsam wäre ein IQ-Mindestwert von 127 für Journalisten und 135 für Professoren und Politiker, so daß diejenigen, die ihn nicht erreichen, ein Anrecht auf einen Behinderten-Ausweis haben — der Vorschlag hat höchste Dringlichkeit, um sicherzustellen, daß für den Dienst an der gesellschaftlichen Aufklärungs-, Bildungs- und Politikfront nur die intelligentesten Journalisten, Professoren und Politiker ausgewählt werden, weil wir, das Volk, verdienen, nur von den Besten aufgeklärt, unterrichtet und regiert zu werden.)

Hier finden Sie den Originalartikel, Exclusive: The Vetting—Did Obama Have Lower SAT Scores Than George W. Bush?

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