„Ausgesucht, weil sie nicht Ihrer Gemeinde oder Religion angehörten“ — Richter verurteilt „von Lust und Gier getriebene“ Mißbrauchsbande zu insgesamt 77 Jahren

Graham Smith und Martin Robinson berichten über Kindesmißbrauch, an dem nicht die Rasse schuld ist.

(Graham Smith und Martin Robinson wurden inzwischen durch James Tozer und Nazia Parveen  wegzensiert  ersetzt und der ursprüngliche Artikel entfernt — die alte URL vom 9. Mai 2012 leitet auf eine neue URL weiter — eine Internetsuche nach „Labour MP Keith Vaz warns against opening Pandora’s Box“ oder „DEFENDANTS ACCUSE ALL-WHITE JURY OF ‚RACISM‘ AFTER BNP TWEET“ findet jedoch Zitate des ursprünglichen Artikels)

— Richter sagt, neunköpfige Bande suchte fünf Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren aus, weil sie weil sie nicht Ihrer „Gemeinde oder Religion“ angehörten

— Rädelsführer, 59, aus Gericht gewiesen, weil er den Richter einen „rassistischen B******“ nannte

— Richter Gerald Clifton weist Behauptung der Angeklagten zurück, daß die Anklage „durch die Rasse ausgelöst“ wurde

— Gelegenheit, die Pädophilen aufgrund einer Beschwerde zu fangen, wurde vor vier Jahren verpaßt

— 47 gefährdete Mädchen bekamen Alkohol, Geschenke und Geld

— Sie wurden dann für Sex mit „mehreren Männern am Tag“ herumgereicht

— Polizei sagt, mindestens ein Opfer wurde gezwungen, in einer Nacht mit 20 Männern Sex zu haben

— Ehemalige Labour-Abgeordnete Ann Cryer sagt, die Bande wurde in Ruhe gelassen, weil die Polizei fürchtete, als rassistisch gebrandmarkt zu werden

— Muslimischer Führer warnt, daß einige britische pakistanische Männer „denken, daß weiße Mädchen im Teenageralter wertlos sind und ohne darüber nachzudenken mißbraucht werden können“

— Labour-Abgeordneter Keith Vaz warnte davor, wegen Rassenbeziehungen die Büchse der Pandora zu öffnen, indem eine bestimmte Rasse oder Religion für den Mißbrauch von Mädchen verantwortlich gemacht wird


Richter Gerald Clifton verurteilte die Bande und wies Rassismusvorwürfe zurück

Ein Richter, der heute neun Männer zu insgesamt 77 Jahren Gefängnis verurteilte, sagte, sie suchten für Sex weiße Mädchen, von denen manche erst 13 waren, „weil sie nicht Ihrer Gemeinde oder Religion angehörten“.

Die Männer stammen bis auf einen ursprünglich alle aus Pakistan und wurden vom Liverpooler Krongericht verurteilt, über mehrere Jahre bis zu 47 Mädchen mit Alkohol, Drogen, Fastfood und kostenlosen Taxifahrten zum Sex verlockt zu haben.

Ein Mädchen wurde das Opfer einer entsetzlichen Tortur, als sie in einer einzigen Nacht von 20 Männern vergewaltigt wurde.

Richter Gerald Clifton eröffnete die Verurteilung mit den Worten: „Alle von Ihnen behandelten (die Opfer), als ob sie wertlos wären und keinen Respekt verdienten.

„Einer der Faktoren, der dazu beitrug, war die Tatsache, daß sie nicht Ihrer Gemeinde oder Religion angehörten.

Als Sie verhaftet wurden, sagten einige von Ihnen, es wäre durch die Rasse ausgelöst worden. Das ist Unsinn. Was diese Anklage auslöste, war Ihre Lust und Gier.“

Die Anhörung fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, mit Polizeiwachen im Gerichtssaal und um das Gebäude, da eine Demonstration oder Störung seitens rechtsextremer Gruppen befürchtet wurde.

Der Rädelsführer, ein 59-Jähriger, der aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden kann, wurde wegen Verschwörung, zwei Fällen von Vergewaltigung, Anstiftung zu einer Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Menschenhandel für sexuelle Ausbeutung innerhalb des Vereinigten Königreichs zu insgesamt 19 Jahren verurteilt.


Böse: Abdul Qayyum (links), 43, wurde wegen Verschwörung zu fünf Jahren verurteilt. Mohammed Amin (rechts) 45, erhielt 5 Jahre wegen Verschwörung und sexueller Nötigung. Der 59-jährige Rädelsführer der Bande, der aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden kann, wurde zu 19 Jahren Haft verurteilt


Monster: Abdul Aziz (links), 41, erhielt 9 Jahre wegen Verschwörung und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Mohammed Sajid (rechts), 35, erhielt 12 Jahre wegen Verschwörung, Menschenhandel, einen Fall von Vergewaltigung und einen Fall von sexuellen Handlungen mit einem Kind


Abschaum: Hamid Safi (links), 22, erhielt vier Jahre wegen Verschwörung und Drogenhandel, jedoch nicht schuldig in zwei Fällen von Vergewaltigung. Adil Khan (rechts), 42, wurde wegen Verschwörung und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung schuldig befunden


Kabir Hassan (links), 25, wurde wegen Verschwörung und Vergewaltigung zu neun Jahren verurteilt. Abdul Rauf (rechts), 43, wurde der Verschwörung und des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung für schuldig befunden und zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Der Angeklagte wurde zuvor wegen seines bedrohlichen Verhaltens und weil er den Richter einen „rassistischen B ******“ nannte aus dem Gericht gewiesen.

Verteidiger Simon Nichol sagte zuvor, daß sein Mandant zur Urteilsverkündung nicht anwesend sein möchte und hatte dem Rechtsanwalt aufgetragen, den Richter in seinem Namen nicht um Milderung zu bitten.

Nichol sagte: „Er beanstandete von Anfang an, vor einer völlig weißen Jury zu stehen und die nachfolgenden Ereignisse haben seine Ängste bestätigt.

Er nimmt keine der Bemerkungen zurück, die er während des Verfahrens gegenüber Euer Ehren, der Jury, oder sonst jemand im Gericht gemacht hat.

Er glaubt, daß seine Verurteilung nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, sondern aus dem Glauben und der Rasse der Angeklagten resultiert.

Er glaubt ferner, daß die Gesellschaft die Mädchen in diesem Fall im Stich ließ, bevor ihnen die Mädchen überhaupt begegneten, und für dieses Versagen jetzt einer schwachen Minderheit die Schuld gegeben wird.“

Der Richter nannte den Angeklagten einen „unangenehmen und heuchlerischen Mobber“.

NACH EINER TWITTER-NACHRICHT DER BNP WERFEN DIE ANGEKLAGTEN DER VÖLLIG WEISSEN JURY RASSISMUS VOR


Rückschlag: Ein Tweet von BNP-Chef Nick Griffin hatte fast zur Folge, daß der Prozeß platzte, da der Jury eine „extrem rechte Voreingenommenheit“ vorgeworfen wurde

Einige Mitglieder der Bande haben die weiße Jury nach einem Tweet von BNP-Chef Nick Griffin beschuldigt, rassistisch zu sein, ein Streit, der dazu führte, daß ein Strafverteidiger heute bestätigte, daß er Berufung einlegen will.

Am vergangenen Donnerstagnachmittag — zweieinhalb Tage, nachdem sich die Jury zurückzog, um zu beraten — schrieb Griffin unter seinem Account @nickgriffinmep folgenden Kommentar: „Blitzmeldung. Sieben der muslimischen pädophilen Vergewaltiger in Liverpool für schuldig befunden.“

Griffin ruderte später auf Twitter zurück, als ihm gesagt wurde, daß die Jury offiziell noch keine Urteile gefällt hätte.

Ihm droht möglicherweise eine Klage, da sein Kommentar die strengen gerichtlichen Anordnungen verletzt haben könnte, die vor dem Ende des Falles eine Berichterstattung über Urteile verbieten.

Seine Twitter-Nachricht hatte jedoch zur Folge, daß Richter Clifton von acht Verteidigern aufgefordert wurde, die Jury zu entlassen, nachdem Untersuchungen Griffins Kommentar als eine „100 Prozent genaue“ Widerspiegelung der bisherigen Beratungen erkennen ließen.

Der Richter entschied gegen sie und ließ die Jury die Urteile abliefern. Heute sagte er der Jury, sie hätte sich in einer „sorgfältigen“ und „fairen“ Art und Weise an ihre Aufgabe gemacht.

Alias Yousaf, Anwalt für Adil Khan, bestätigte an diesem Nachmittag jedoch, daß er gegen die Verurteilung Rechtsmittel einreichen würde, da die Vertraulichkeit der Beratungen der Jury möglicherweise „verletzt“ wurde.

Yousaf sagte außerhalb des Gerichts, daß rechtsextreme Organisationen von Anfang an versuchten, das Ergebnis dieses Verfahrens zu beeinflussen.

Er fügte hinzu, daß der Richter vor dem Hintergrund von Demonstrationen durch die BNP, die EDL und einem Zeugen der Anklage, der ein Mitglied der BNP ist, die Jurymitglieder aufgefordert hatte, zu bestätigen, daß sie nicht mit rechten Gruppen in Verbindung stehen.

Er sagte: „Es war daher sehr beunruhigend, daß die Ungläubigen von Großbritannien (Infidels of Great Britain) eine rechtsextreme Organisation, am 3. Mai im Internet berichteten, daß sieben Angeklagte für schuldig befunden worden wären und Nick Griffin auf Twitter meldete: ‚Blitzmeldung: Sieben des muslimischen Pädophilen-Ringes in Liverpool für schuldig befunden.‘“


Rechtsanwalt: Alias Yousaf, Anwalt für Adil Khan, bestätigt, daß er gegen das Urteil Berufung einlegen wird

„Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gericht noch kein Urteil gefällt.

Nick Griffin ruderte später auf Twitter zurück, als ihm gesagt wurde, daß die Jury offiziell noch keine Urteile gefällt hätte.

Eine richterliche Untersuchung der Jury ergab, daß sich dieser Bericht darin als wahr erwies, daß sieben Angeklagte für schuldig befunden wurden.

Es ist sehr beunruhigend, daß der Vorsitzende der British National Party offenbar Kenntnis von den Urteilen hatte, noch bevor sie dem Gericht mitgeteilt wurden.

Uns bleibt nur der Schluß, daß die Vertraulichkeit der Beratungen der Jury verletzt worden sein müssen, und wir machen geltend, daß daraus die richtige Schlußfolgerung gezogen werden sollte, daß zwischen der Jury und Nick Griffin und vielleicht auch anderen Personen unzulässig kommuniziert wurde.

Unter den Umständen machen wir geltend, daß die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der Jury, die der Grundstein jedes fairen Verfahrens sind, möglicherweise kompromittiert worden sind.

Dies lässt die Frage offen, ob die Beratungen der Jury über die Urteile unzulässig beeinflußt wurden.“


Befürchtungen, als rassistisch gebrandmarkt zu werden, führten dazu, daß Polizei und soziale Dienste der Bande erlaubten, ihre kranken Verbrechen fortzusetzen, behauptete heute die ehemalige Abgeordnete Ann Cryer

Imbiss-Arbeiter Kabir Hassan, 25, aus Oldham, Greater Manchester, wurde wegen Vergewaltigung zu neun Jahren und, gleichzeitig, wegen Verschwörung zu drei Jahren Haft verurteilt.

Der 59-Jährige befahl dem ersten Opfer Sex mit Hassan — als „Leckerei“ für seinen Geburtstag. Er vergewaltigte das Mädchen, das damals 15 Jahre alt war.

Taxifahrer Abdul Aziz, 41, aus Rochdale, wurde wegen Verschwörung zu neun Jahren und, gleichzeitig, wegen Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung zu neun Jahren verurteilt.

Der verheiratete Vater von drei Kindern übernahm vom 59-jährigen als Haupt-Schlepper der Opfer und wurde von verschiedenen Männern bezahlt, um Mädchen für Sex zu beschaffen.

Der Verheiratete Vater von fünf Kindern, Abdul Rauf, 43, aus Rochdale, wurde wegen Verschwörung für sechs Jahre und, gleichzeitig, wegen Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Der Religionslehrer einer örtlichen Moschee fragte ein 15-jähriges Opfer, ob sie irgendwelche jüngeren Freundinnen hätte und fuhr einige der Mädchen zu anderen Männern, die sie für Sex benutzten, obwohl er wußte, daß sie minderjährig waren.

Mohammed Sajid, 35, aus Rochdale, wurde wegen Vergewaltigung zu 12 Jahren, wegen Verschwörung zu sechs Jahren, wegen Menschenhandel zu einem Jahr und, gleichzeitig, wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind zu sechs Jahren verurteilt.

Er ist bekannt als „Saj“ und gab den Opfern regelmäßig Alkohol, bevor er mit ihnen in seiner Wohnung Sex hatte, wo sich Gruppen von Männern trafen und die Mädchen „herumreichten“. Er wird nach dem Absitzen seiner Strafe zurück nach Pakistan abgeschoben werden.

Adil Khan, 42, aus Rochdale, wurde wegen Verschwörung zu 8 Jahren und, gleichzeitig, wegen Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung zu acht Jahren verurteilt.

Khan, der verheiratet ist und ein Kind hat, zeugte das Kind eines 13-jährigen Opfers, von der er glaubte, daß sie in ihn verliebt wäre.

Mohammed Amin, 45, aus Rochdale, wurde wegen Verschwörung zu fünf Jahren und, gleichzeitig, wegen sexuellen Übergriffen zu 12 Monaten verurteilt.

Er war für 14 Jahre ein Fahrer für „Eagle Taxis“ und als „Car-Zero“ bekannt. Er ist verheiratet und hat Kinder, die zur Schule gehen.

Abdul Qayyum, 44, aus Rochdale, wurde wegen Verschwörung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Er war ein Fahrer für „Streamline Taxis“ in Middleton, Greater Manchester, und unter dem Namen „Tiger“ bekannt.

Hamid Safi, 22, ein illegaler Einwanderer ohne festen Wohnsitz, wurde wegen Verschwörung zu vier Jahren und, gleichzeitig, wegen Menschenhandel zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

Er kam im Jahr 2008 auf einem LKW in das Vereinigte Königreich und behauptete, aus Afghanistan geflohen zu sein, weil sein Onkel von den Taliban ermordet wurde. Er kam im März 2009 aus einer Haftanstalt in Birmingham frei und zog nach Rochdale.

Safi wird nach dem Absitzen seiner Strafe zurück nach Afghanistan abgeschoben werden.

ISLAMISCHER FÜHRER: „PAKISTANISCHE GEMEINDEÄLTESTE IGNORIERTEN DEN SEXUELLEN MISSBRAUCH UND DIE SEXUELLE AUSBEUTUNG VON KINDERN“


Mohammed Shafiq von der Ramadan-Stiftung sagte: „Bei der Erörterung der Rassenfrage sollte es keine Stille geben.“

Der Leiter der Ramadan-Stiftung hat den pakistanischen Gemeindeältesten vorgeworfen, in der Frage des sexuellen Mißbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern „ihre Köpfe in den Sand zu stecken“.

Mohammed Shafiq, der Geschäftsführer der Gruppe, sagte, die Polizei darf sich durch die „Rassenfrage“ nicht davon abhalten lassen, die Frage zu erörtern.

Die Ramadan-Stiftung mit Sitz in Manchester ist eine moderate muslimische Jugendgruppe, die für „friedliche Koexistenz und Dialog zwischen allen Gemeinden“ arbeitet.

Shafiq sagte: „Es gibt für die britisch-pakistanische Gemeinde ein großes Problem, es gibt unter den jüngsten Verurteilungen für das Verbrechen des sexuellen Mißbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern eine Überrepräsentation, es sollte in der Rassenfrage keine Ruhe geben, da dies für die Taten dieser Kriminellen von zentraler Bedeutung ist.

Sie denken, daß weiße Mädchen im Teenageralter wertlos sind und ohne darüber nachzudenken mißbraucht werden können; es ist diese Art von Verhalten, das Schande über unsere Gemeinde bringt.

Ich appelliere an die Polizei und die Ratsversammlungen, dieses Problem unerschrocken anzugehen, es gibt starke Beispiele, daß die Rasse nicht ignoriert werden kann.“

Er fügte hinzu: „Ich bin überwältigt von der Unterstützung der jungen Menschen für die Ramadan-Stiftung und unsere Kampagne gegen sexuellen Mißbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern, aber besorgt, daß die Gemeindeältesten wieder einmal ihren Kopf in den Sand steckten — das betrifft uns alle und wir müssen es aussprechen.

Die Gemeindeältesten müssen aus der Reaktion der jungen Menschen lernen und jeden Versuch ablehnen, die Reaktion unserer Gemeinde zu verschweigen.“

Die Polizei müßte in diesem Fall „über ihre Fehler nachdenken“, sagte er.

„Letztendlich sind die rechtsextremen und faschistischen Bewegungen in Rochdale nicht willkommen, wir lehnen ihre Zwietracht un ihren Haß ab, und sie haben keinen Platz in einer toleranten und vielfältigen Gesellschaft. Diese Kriminellen brachten Schande über sich selbst, ihre Familien und unsere Gemeinde.

Wir werden aus diesem Fall lernen, aber nicht zulassen, daß Außenstehende uns trennen“, fügte Shafiq hinzu.

Der asiatische Labour-Abgeordnete Keith Vaz warnte jedoch, daß hinsichtlich der Rassenbeziehungen die Büchse der Pandora geöffnet werden könnte, wenn eine bestimmte Rasse oder Religion für den sexuellen Mißbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern verantwortlich gemacht wird.

Vaz, der Vorsitzende der Unterhausausschusses für Innere Angelegenheiten (Home Affairs Select Committee), sagte, daß die Ursachen der Kriminalität gegen junge Mädchen bei den Wurzeln angegangen werden und der Blick von der ethnischen Herkunft, der Religion oder der geographischen Lage der Beteiligten genommen werden muß.

Shafiq würdigte auch den Mut der Opfer:

„Ohne ihren Beitrag wäre es nicht möglich gewesen, Gerechtigkeit zu schaffen.

Die heutigen Schuldsprüche sind zu begrüßen und ich hoffe, daß laut und deutlich die Botschaft zu hören ist, daß man erwischt und vor Gericht gestellt wird, wenn man diese Verbrechen begeht.

Diese Kriminellen brachten Schande über sich, ihre Familien und unsere Gemeinde.“

Richter Clifton sagte, die Männer wurden für ihre „schweren“ Sexualdelikte verurteilt, dazu zählte „der sexuelle Mißbrauch und die sexuelle Ausbeutung“ mehrerer junger Mädchen.

Er sagte: „In einigen Fällen wurden diese Mädchen kaltschnäuzig, grausam und brutal vergewaltigt.

Die meisten von Ihnen waren sehr viel älter als sie.

Sie gingen in ihrem Leben durch eine Phase voller Mühe und Not. Eine hatte ihr Elternhaus verlassen, eine andere war schon seit vielen Jahren in Pflege.

Sie zogen sie durch Schmeicheleien, freie Kost und Alkohol an sich.

Einige von Ihnen handelten, um Ihre Lust zu stillen, andere, um sie zu Geld zu machen.

Alle von Ihnen behandelten sie, als ob sie wertlos wären und keinen Respekt verdienten.“

Die Verurteilung erfolgte, nachdem Ann Cryer, die ehemalige Labour-Abgeordnete für Keighley, heute sagte, daß die Behörden Beschwerden über sie ignorierten, weil sie „panische Angst davor hatten, als rassistisch bezeichnet zu werden“.

Diese unschuldigen Mädchen wurden wegen der politischen Korrektheit schließlich „verraten“ und einem Leben in „unsäglichem Leid“ überlassen, sagte sie.

„Dies ist ein absoluter Skandal. Weil sie panische Angst davor hatten, als rassistisch bezeichnet zu werden, wählten sie die politische Korrektheit“, sagte sie.

„Sie hatten mehr Angst davor, in diesem Licht wahrgenommen zu werden, als sich um die Probleme zu kümmern, die vor ihnen lagen.“


Der Mißbrauch begann an zwei Imbissbuden in Rochdale in der Gegend von Heywood, darunter das „Balti House“ im Bild, das einen neuen Eigentümer hat


Ebenfalls unter einem neuen Eigentümer: Der „Tasty Bites“-Imbiss — jetzt umbenannt in „Bakar“ und an neue Besitzer verkauft — war der andere Imbiss, der im Mittelpunkt des Skandals stand

Die ehemalige Abgeordnete sagte MailOnline, daß sie seit mehr als einem Jahrzehnt mit dem Problem zu tun hätte, und daß die Polizei fürchtet, als rassistisch betrachtet zu werden, weshalb sie schwierige Verbrechen wie die von der Rochdale-Bande verübte meidet.

„Die Kräfte wurden als institutionell rassistisch beschuldigt. So etwas bleibt haften“, sagte sie.

„Wenn Sie solche Dinge über die Polizei sagen, dann werden sie sehr vorsichtig sein, damit sie deswegen nicht kritisiert werden. Es kann gut sein, daß sie dann die tragischen Ereignisse meiden, über die wir hier reden. Alles nur, weil sie politisch korrekt sein wollen.

Vor zehn Jahren hatte ich mit Fällen wie diesem in meiner Gegend zu tun, aber die Polizei von Greater Manchester sagt, sie wüßten nichts davon.“

Der Vorsitzende des Unterhausausschusses für Innere Angelegenheiten, Keith Vaz, behauptet jedoch, daß das Problem nichts mit der Rasse zu tun hat oder damit, asiatisch zu sein.

„Ich glaube nicht, daß es ein Rassenproblem ist“, sagte er auf BBC Radio 4 in der Sendung Today.

„Ich denke, wir müssen dies prüfen, aber ich denke, es ist ganz falsch, eine ganze Gemeinde zu stigmatisieren.

Dies sind abscheuliche Verbrechen, wir stimmen alle darin überein, daß sie ins Gefängnis sollten. Aber es ist ein großer Sprung, von dieser Position plötzlich zu der Position zu gehen, wo man sagt, ‚es sind asiatische Männer und pakistanische Männer‘.

Wir sollten uns nicht scheuen, dies zu diskutieren. Es ist durchaus richtig, daß wir es diskutieren sollten, aber diejenigen, die es gerade diskutieren, sie sollten auch Beweise haben. Was die BNP sagt, ist, daß dies ein Verbrechen ist, das von pakistanischen Männern und asiatischen Männern verübt wurde — das ist falsch, das ist, wo ich sage, daß man vorsichtig sein sollte.“


Ankunft am Gericht: Mohamed Sajid (links) wurde für schuldig befunden, während Qamar Shazad (rechts) freigesprochen wurde

47 gefährdete Mädchen bekamen Alkohol, Geschenke und Geld, bevor sie herumgereicht wurden, um mit „mehreren Männern am Tag, mehrmals in der Woche“ Sex zu haben.

Mindestens ein Opfer wurde, als sie betrunken war, gezwungen, in einer Nacht Sex mit 20 Männern zu haben, sagte die Polizei. Zwei wurden als Ergebnis ihrer schrecklichen Tortur schwanger — eine von ihnen war erst 13 und hatte eine Abtreibung.

Es kann jedoch gezeigt werden, daß eine Gelegenheit, den Ring zu zerschlagen, vor fast vier Jahren verpaßt wurde, nachdem ein 15-jähriges Mädchen der Polizei erzählte, daß sie im Jahr 2008 vergewaltigt wurde.


Nicht schuldig: Liaquat Shah bei einer vorherigen Anhörung am Krongericht Liverpool

In den nächsten zwei Jahren mißbrauchten ältere Männer der Bande, die sich um Imbissbuden in Rochdale, Greater Manchester, zentrierte, Dutzende von weißen Teenagern.

Eine Überprüfung des früheren Falles im Jahr 2010 löste eine Welle von Verhaftungen und Anklagen aus.

Es ist der jüngste Fall von Männern überwiegend asiatischer Herkunft, die Sex mit jungen Mädchen hatten.

Der ehemalige Innenminister Jack Straw warf im vergangenen Jahr einigen pakistanischen Männern vor, weiße Mädchen als „leichte Beute“ für sexuellen Mißbrauch zu sehen, nachdem in Derby eine andere Kindesmißbrauchsbande verhaftet wurde. Der letzte Fall wurde vor dem Hintergrund der Rassenpolitik durchgeführt.

Die Spannungen wurden durch rechtsextreme Gruppen ausgebeutet, die außerhalb des Krongerichts Liverpool anti-muslimische Plakate zeigten und drei Tage nach Prozeßbeginn zu den Imbissbuden marschierten.

Ein Anwalt der Männer wurde außerhalb des Gerichts von einem Demonstranten geschlagen, während die Twitter-Nachrichten von BNP-Chef Nick Griffin außergewöhnliche Anschuldigungen über einen „Maulwurf“ in der Jury auslösten, die später von der Hand gewiesen wurden.

Trotzdem war die Polizei letzte Nacht bemüht, das rassische Element herunterzuspielen.

Kriminalhauptkommissarin Mary Doyle der Polizei von Greater Manchester bestand darauf, daß „die Besessenheit von Rassen- und Ethnizitätsfragen“ davon ablenkte, daß es einfach sexueller Mißbrauch von Kindern war.

„Es gibt keine Hinweise, um sagen zu können, daß sie ausgesucht wurden, weil sie weiß waren“, sagte sie. „Sie wurden ausgesucht, weil sie dort waren.“

Manche Gruppen argumentieren jedoch, daß, um das Problem anzugehen, es wichtig ist, zu erkennen, daß eine Minderheit innerhalb ihrer Gemeinschaft Jagd auf junge, weiße Mädchen macht.

„Es gibt ein besonderes Problem mit Gruppen pakistanischer Männer, die denken, daß weiße Mädchen wertlos sind“, sagte Mohammed Shafiq, Direktor der Ramadan-Stiftung. „Sie denken, sie können diese Mädchen auf diese abscheuliche Art und Weise benutzen und mißbrauchen und sie dann wegwerfen.“

Die verpaßte Chance, die Mädchen zu retten, kam im August 2008, als die 15-Jährige verhaftet wurde, nachdem sie in einer der Imbissbuden den Tresen zerschlug.

OPFER, 15, VERRÄT, WIE SIE VON DER POLIZEI „IM STICH GELASSEN“ WURDE


Ein Opfer des Rings sagte, sie wurde von der Polizei und der Staatsanwaltschaft „im Stich gelassen“ (Akten-Bild)

Ein Opfer des Rings sagte, sie wurde von der Polizei und der Staatsanwaltschaft „im Stich gelassen“, weil von dem Problem asiatischer Banden, die sich mit jungen weißen Mädchen anfreunden, um sie zu mißbrauchen, zu der Zeit „nichts gehört“ wurde.

Das Mädchen, das 15 Jahre alt war, als sie das Ziel der Bande wurde, meldete der Polizei den Mißbrauch im August 2008, doch die Staatsanwaltschaft entschied sich gegen eine strafrechtliche Verfolgung, weil sie nicht glaubte, daß eine Jury sie „glaubhaft“ finden würde.

Nachdem sie den Mißbrauch meldete, litt sie vier Monate in den Händen der Bande und wurde von ihrer „Freundin“ — einem jungen Mädchen, das den Männern als Zuhälter diente — weiterhin zum Sex gezwungen.

Sie sagte, das Problem wurde „schlimmer“, nachdem sie der Polizei davon erzählt hatte.

„Ich fühlte mich im Stich gelassen. Aber ich weiß, daß sie (die Polizei) mir glaubte … aber … weil sie am Ende zu mir sagte, daß etwas hätte getan werden müssen, aber die Staatsanwaltschaft würde es einfach nicht — wie heißt es? — strafrechtlich verfolgen?

Es ist als ob davon, damals, im Jahr 2008 wirklich nichts gehört wurde … asiatische Männer mit weißen Mädchen.

Davon wurde einfach nichts gehört. Ich habe noch nie davon gehört. Jetzt ereignet es sich überall. Sie denken bei muslimischen Männern an religiöse und familiäre und einfach nur nette Menschen. Sie glauben nicht, daß … Ich weiß nicht … Sie glauben einfach nicht, daß sie solche Dinge tun würden.“

Das Mädchen, jetzt 20, entkam der Bande im Dezember 2008 nur, als sie schwanger wurde und wegzog. Sie wurde dann vertröstet, bis August 2009 auf die Staatsanwaltschaft zu warten, um dann zu hören, daß sie den Fall nicht vor Gericht bringen würden.

Sie bezeichnete die Männer, die sie mißbrauchten, als „böse“ und sagte, sie hofft, daß sie für ihre Verbrechen bezahlen.

„Sie raubten mir alle meine Würde und mein letztes bißchen Selbstachtung und am Ende hatte ich keine Emotionen, was auch immer, weil ich daran gewöhnt war, täglich benutzt und mißbraucht zu werden“, sagte sie.

„Es war einfach blockiert, es war einfach, als ob es nicht länger ich wäre. Sie nahmen einfach alles weg und ich denke nur, hoffentlich werden sie für das, was sie getan haben, bezahlen.“

Sie erzählte der Polizei, daß zwei Männer sie wiederholt sexuell mißbraucht hätten und sie vor der Vergewaltigung mit Wodka versorgten.

Einer war der Anführer der Gruppe — ein 59-Jähriger, der aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden kann. Doch trotz Beweisen, darunter DNA-Abstriche ihrer Unterwäsche, entschied ein leitender Staatsanwalt, daß es gäbe keine Aussicht auf eine Verurteilung und die beiden wurde nie angeklagt.

Infolgedessen konnten die Mitglieder der Bande ihren Mißbrauch fortsetzen.

Die Untersuchung wurde nur wiederbelebt, nachdem Nazir Afzal zum Oberstaatsanwalt für Nordwestengland ernannt wurde und den Fall untersuchte.

Im Jahr 2010 wurden zwölf Männer verhaftet, doch viele der Mädchen hatten zu viel Angst, um vor Gericht auszusagen oder betrachteten die Männer trotz des enormen Altersunterschiedes als ihre Freunde. Fünf erklärten sich jedoch tapfer bereit, gegen die Täter auszusagen.

Das Gericht erfuhr, daß Mädchen, die sich sträubten, Sex zu haben, festgehalten und vergewaltigt wurden, während sich einige bewußt betranken, um auszuradieren, was geschah.

Eine sagte, sie schlief ein, nachdem ihr Alkohol gegeben wurde und erwachte durch den schweren Atem an ihrem Hals, als ihr klar wurde, daß sie vergewaltigt wurde.

Eine andere sagte aus, sie wurde von zwei Männern vergewaltigt und war dabei „so betrunken, daß sie sich über die Seite des Bettes erbrach“. Ein 13-jähriges Opfer wurde schwanger und hatte das Kind abgetrieben.


Der Fall der 11 Männer, der die Nation schockiert hat, wurde vor dem Krongericht Liverpool verhandelt


Polizisten bewachen den Eingang zum Krongericht Liverpool, nachdem Angriffe auf zwei Anwälte durch rechtsextreme Demonstranten zur Folge hatten, daß der Prozess um zwei Wochen verzögert wurde

Ein älteres weißes Mädchen, das als „Honey Monster“ bekannt ist, machte die Mißbrauchsopfer mit den Männern bekannt. Sie wurde nicht angeklagt, weil die Anwälte sie selbst als ein Opfer von sexuellem Mißbrauch betrachten.

Oberstaatsanwalt Afzal sagte, er hätte nicht lange darüber nachdenken müssen, die Entscheidung zu revidieren, keine Anklage zu erheben und sich bei dem Mädchen, das den Hinweis gab, entschuldigt. „Sie wurde vom gesamten System im Stich gelassen“, sagte er.

Der ehemalige Gefängnisdirektor und Leiter der Kinder-Hilfsorganisation „Barnardo’s“, Martin Narey, sagte, daß es im Norden zwischen asiatischen Männern und sexuellem Mißbrauch eine klare Verbindung gäbe.

„Es scheint mir unbestritten, daß es bei diesen schrecklichen Verbrechen im Norden unter asiatischen Männern — häufig pakistanischen Männern — eine sehr deutliche Überrepräsentation gibt“, sagte er in der Sendung Today auf BBC Radio 4.

„Meine siebenjährige Erfahrung als Gefängnisleiter ist, daß Sexualstraftäter überwiegend weiß sind und ich denke, es gibt sehr viele Beweise, daß die Schuldigen bei sexuellem Mißbrauch im Internet überproportional weiß sind.

Doch für diese spezielle Art von Verbrechen, sich in den nördlichen Städten auf der Straße mit Mädchen anzufreunden, um sie zu mißbrauchen und mit ihnen Menschenhandel zu betreiben … gibt es sehr beunruhigende Beweise dafür, daß im Rahmen der Strafverfolgungsmaßnahmen für solche Straftaten überwiegend Asiaten vertreten sind. Das bedeutet nicht, eine ganze Gemeinschaft zu verdammen — die meisten Asiaten würden absolut verabscheuen, was wir in den letzten Tagen im Rochdale-Prozeß gesehen haben.“

VIDEO: OPFER DER MISSBRAUCHSBANDE ERZÄHLT VON IHREM LEIDENSWEG

Hier finden Sie den Originalartikel, ‘Targeted because they were not part of your community or religion’: Judge blasts sex grooming gang ‘driven by lust and greed’ as they are jailed for total of 77 years.

Wir wissen nicht, was einer unserer liberalen linken Politiker in einem solchen Fall tun würde, wir wissen aber, daß ein rechtskonservativer Politiker genau das gleiche tun würde:

Freikarten für Fehlverhalten

Pforzheim – Der Pforzheimer CDU-Stadtrat Klaus Gutscher setzt sich für irakische Jugendliche (15 bis 18 Jahre) ein, die wegen Fehlverhaltens Hausverbot in einem Freibad erhalten haben. Das Hausverbot solle aufgehoben und den Jugendlichen eine Freikarte spendiert werden „als Zeichen unserer Bereitschaft für ein vernünftiges Miteinander und einen gelebten Integrationsgedanken“, so Gutscher. Gegen den Wachmann, der die Jugendlichen zur Ordnung gerufen hatte, wurde disziplinarisch vorgegangen.

Hier die Originalmeldung:

Hausverbot: Frauen in Bad sexuell belästigt

Pforzheim. Die Gründe für das Hausverbot im Emma-Jaeger-Bad für fünf irakische Jugendliche liegen in sexuellen Übergriffen. Hinweise von PZ-Lesern bestätigte Bäderamts-Chef Erich Forstner am Mittwoch.

Frauen und Mädchen wurden im Whirl-Pool angebaggert, Mädchen wurde in den Bikini-Slip gefasst oder in den Schambereich unter dem Badeanzug, oder die Frauen und Mädchen wurden sexuell beleidigt. Von alledem war nichts gestanden in einem Schreiben von CDU-Stadtrat Klaus Gutscher an Forstner. Darin schlug Gutscher vor, das Hausverbot für die Jugendlichen, von denen einer sogar von einem Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes geschlagen worden sei, aufzuheben und im Sinne der Integration ihnen darüber hinaus Freikarten zu spenden. Die Jugendlichen hätten – ganz generell – ihr Fehlverhalten eingesehen und Besserung gelobt.


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