Perverse Lehrer arbeiten noch immer

Rachel Monahan und Ben Chapman haben 16 Gründe für Homeschooling oder Hausunterricht.

(Wenn Sie mehr über die Zustände an öffentlichen Schulen erfahren wollen, lesen Sie im Internet das von Dagmar Schubert übersetzte Buch „Prächtige neue Schulen“ von Berit Kjos.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Sportlehrer Stanley Feldman von der „Boys and Girls High School“ zeigte einem Mädchen angeblich eine schlüpfrige Karikatur auf seinem Handy

Sechzehn städtische Lehrer wurden von den Entscheidungsträgern im Bildungswesen wegen perversem Verhalten im Klassenzimmer ausgesondert — doch DAILY NEWS hat erfahren, daß sie nicht entlassen werden können.

Ein Lehrer beugte ein Kind angeblich über einen Stuhl, stieß ihn von hinten und sagte: „Ich werde dir zeigen, was schw** ist.“ Ein anderer konnte nicht aufhören, Mädchen in seiner Turnstunde „sexy“ zu nennen. Und noch einem anderen wird vorgeworfen, einem Schüler gesagt zu haben: „Ich schlief letzte Nacht mit deiner Mutter.“

Sehen Sie hier die nicht so süßen 16.

Vierzehn der fragwürdigen Lehrer arbeiten noch immer mit Kindern — und zwei von ihnen wurden aus dem Klassenzimmer geworfen, nachdem ihnen wiederholt unangemessenes Verhalten vorgeworfen wurde.

Schulkanzler Dennis Walcott nannte die Lehrer im vergangenen Monat bei einer Durchsicht von Mitarbeiterdaten aufgrund der diesjährigen Verhaftungswelle wegen sexuellen Mißbrauchs. Im Rahmen des staatlichen Gesetzes über die Auskunftspflicht öffentlicher Einrichtungen (Freedom of Information Law) forderte DAILY NEWS Informationen über sie an.

Während die Stadt im März ankündigte, daß Vertreter acht weitere Mitarbeiter feuern wollen, sagten Vertreter, daß das staatliche Recht sie daran hindert, diese 16 Lehrer zu feuern, weil unabhängige Schiedsgutachter bereits entschieden, daß ihre Straftaten kein Grund für eine Kündigung wären.

„Wenn es nach mir ginge, würden diese Lehrer nicht länger im Klassenzimmer sein“, sagte Walcott und fügte hinzu, „vernünftige Reformen“ könnten ihm die Macht geben, Lehrer zu feuern, die sich schlecht benehmen.

Die von Walcott genannten Lehrer reichen von einem, der seit 30 Jahren tätig ist und knapp über 100.000 Dollar verdient, bis zu einem mit acht Jahren Berufserfahrung, der unter 70.000 Dollar verdient.

Die Handlungen von einem von ihnen — William Scharbach der „Public School 299“ in Queens, der angeblich männliche Schüler abfrottierte und sie an ihren Kragen hochhob — „erwecken im besten Fall den Anschein von unangemessenem Verhalten und im schlimmsten Fall von Pädophilie“, schrieb Schiedsgutachter Paul Zonderman.

Das gleiche könnte über viele der angeklagten Lehrer gesagt werden, die vor unabhängige Schiedsgutachter gebracht wurden, um ihre Strafen zu entscheiden.

Die Schiedsgutachter — staatlich bestellte Anwälte, denen Tagessätze von 1.000 bis 1.800 Dollar gezahlt werden — entschieden, daß die Lehrer ihre Arbeitsplätze behalten und verhängten stattdessen eine Reihe von kleineren Strafen.

Der Präsident der Lehrergewerkschaft, Michael Mulgrew, sagte, die Vertreter der Schulbehörde hätten weitere Schritte unternehmen können, um die von Walcott ausgesonderten Lehrer zu feuern.

„Wenn das Bildungsministerium glaubt, daß der Anhörungsbeauftragte einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat, kann es gegen den Schiedsspruch vor staatlichen Gerichten Berufung einlegen“, sagte Mulgrew. (Ja. Sicher. Ganz bestimmt. Und die Gewerkschaft wird dies unterstützen und künftig Empfehlungen aussprechen, welche Lehrer gefeuert werden sollen.)

Die Entscheidungsträger im Bildungswesen sagten jedoch, daß es sehr schwer ist, die Entscheidung eines Schiedsgutachters gesetzlich zu kippen — und aufgrund der Rechtsnormen in keinem der Fälle möglich wäre.

In der Vergangenheit hat die Stadt Lehrer dauerhaft aus der Klasse entfernt, wenn sie nicht die Zustimmung eines Anhörungsbeauftragten fanden.

Nach einem alarmierenden Anstieg der Festnahmen von Bediensteten in diesem Jahr — darunter mindestens sieben aufgrund von Sexualverbrechen — haben die Entscheidungsträger im Bildungswesen die Kontrollen von Mitarbeitern an Schulen erhöht.

Darüber hinaus hat der Sonderbeauftragte der Untersuchung für das Jahr 2012 bereits 248 Beschwerden wegen sexuellen Mißbrauchs erhalten — ein Anstieg von 35% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2011.

Und zwei der 16 von Walcott identifizierten Lehrer kamen in den Schreibtischtienst, nachdem neue Vorwürfe gegen sie auftauchten.

Edward Cascio, ein ehemaliger Sportlehrer an der „Brooklyn Tech High School“, wurde vorgeworfen, einen Schüler gebeten zu haben, ihm Handy-Bilder von seiner nackten Ex-Freundin zu schicken. Ein Schiedsgutachter urteilte, daß Cascio nicht nach den Bildern gebeten hatte, sondern „ja, sicher“ antwortete, als sie ihm angeboten wurden.

Dem ehemaligen Musiklehrer Michael Dalton an der „Public School 366“ wurde vorgeworfen, an einen Schüler seine Leistegegend gelegt, ein Kind auf seinem Schoß gehabt und ein anderes auf die Stirn geküßt zu haben. Der Schiedsgutachter urteilte, daß eine Kündigung nicht notwendig wäre, weil dies „Einzelfälle“ wären und Dalton sein Verhalten ändern könnte.

Details über die neuen Anschuldigungen gegen das Paar würden die Vertreter nicht zur Verfügung stellen.

Mehrere Lehrer auf der Liste, die DAILY NEWS erreichte, sagten sie verdienten, ihren Job zu behalten und die gegen sie erhobenen Anschuldigungen seien falsch.

Willy Laraque, ein Sportlehrer an der „George Washington Carver High School“ in Queens, wurde vorgeworfen, einen Schüler über einen Stuhl gebeugt und gesagt zu haben: „Ich werde dir zeigen, was schw** ist.“

Als er zu Hause erreicht wurde, behauptete Laraque: „Es ist nie passiert. Es war ein Scherz. Das Kind sagte nie aus.“

Ein Schiedsgutachter bezeichnete sein Verhalten als „unwürdig und ein Fehlverhalten“, glaubte aber nicht, daß es ein Kündigungsgrund war.

Pete Rosado, ein Mathematiklehrer an der „Intermediate School 219“, wurde vorgeworfen, Kinder gekitzelt, ihre Beine gerieben und einem Mädchen erzählt zu haben: „Ich schlief letzte Nacht mit deiner Mutter.“

Er sagte, er wäre das Opfer von Schülern, die lügen.

„Diese Kinder haben versucht, sich an mir zu rächen, weil ich sie bestrafte“, sagte er.

„Sie erfanden diese Lügen. Sie erzählten jedem in der Schule, sie würden dafür sorgen, daß ich gefeuert werde“, sagte Rosado.

Weil er „zerknirscht und reuig“ war und „eine wertvolle Lektion lernte“, dachte ein Schiedsgutachter, es wäre „sehr unwahrscheinlich“, daß Rosado wiederholt auf die gleiche Art und Weise handeln würde.

Ein anderer Lehrer, den Walcott feuern will, ist Stanley Feldman, ein Sportlehrer auf der „Boys and Girls High School“, der einem Mädchen eine schlüpfrige Karikatur auf seinem Handy zeigte und anderen Schülern erzählte: „Wenn du 18 Jahre alt bist, könntest du zu mir nach Hause kommen und wir können eine richtige Party haben.“ Ein Schiedsgutachter hielt die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehenden Schüler nicht für glaubwürdige Zeugen.

Feldman sagte The News im letzten Jahr: „Es ist alles falsch und für falsch befunden.“

Einige Eltern mit Kindern an den Schulen, an denen die Lehrer derzeit arbeiten, sagten, sie wollten die lüsternen Lehrer sofort aus dem Klassenzimmer haben.

„Es ist verrückt, ehrlich“, sagte Jasmine Torres, deren Sohn ein Zweitklässler auf der „Public School 96“ in der Bronx ist, wo dem Sportlehrer Andrew Troup vorgeworfen wird, einer Schülerin gesagt zu haben, daß er sie liebte und von ihr träumte und bei ihr zu Hause auftauchte. Troups Schiedsgutachter dachte, er wäre mit dem Mädchen zu sehr befreundet, hätte aber keine Grenze überschritten — und fand stattdessen, er wäre ein „wertvolles Gut für die Schule“.

Torres widersprach.

„Er muß hier raus“, sagte Torres und fügte hinzu: „Es stresst mich. Ich bin schockiert.“

Über Genaye Esposito, eine Lehrerin an der „Junior High School 14“ in Brooklyn, der vorgeworfen wird, sie hätte an ihrer früheren Schule eine sexuelle Beziehung mit einem Schüler gehabt, sagten Eltern, sie wollten mehr Informationen über sie.

Ein Schiedsgutachter stellte fest, daß, obwohl Esposito dem Teenager zu nah kam, indem sie ihn ins Kino nahm und ihm Jeans kaufte, ihre Beziehung nicht sexuell war.

„Es ist ein wenig beängstigend“, sagte Gregory Williams, 40, ein Busfahrer, dessen Sohn ein Sechstklässlerin auf der Junior High School 14 ist.

„Ich würde nicht sagen, feuert sie, aber zumindest, informiert uns besser“, sagte Williams und fügte hinzu: „Ich werde auf jeden Fall mit dem Schulleiter sprechen.“

Mit Sharyn Jackson und Jennifer H. Cunningham

Hier finden Sie den Originalartikel, Perverted teachers still working.

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