Neues Tief für Dance Moms: 8-jährige Mädchen in hautfarbenen Bikinis treten vor ihren Müttern als Burlesque-Tänzerinnen auf

Daisy Dumas über das neue Kinderfernsehen.

Der Sender Lifetime-TV hat mit seinen „Dance Moms“ ein neues Tief erreicht, indem er die teilnehmenden Kinder — die jüngste Teilnehmerin ist gerade mal acht Jahre alt — in hautfarbene Bikinis steckte und auf der Bühne als Burlesque-Tänzerinnen auftreten ließ.

Die schlüpfrigen Tanzbewegungen sind gewöhnlich eine Domäne von Striptease-Profis und die nicht-jugendfreien Darstellungen sprühen vor Nacktheit, Brustwarzen-Quasten und sexuell expliziten Posen.

Doch ein Ausschnitt der Sendung dieser Woche zeigt, wie Tanzlehrerin Abby Lee Miller die Kinder in lohfarbene Bikinis kleidet, um dem Publikum den Eindruck von vollständiger Nacktheit zu geben, bevor sie ihnen erklärt, so zu tun, als ob Mann sie sich „nicht leisten kann“.


Nacktheit? Mädchen ab acht sollen lohfarbene Bikinis anziehen und wie Burlesque-Tänzerinnen auftreten, um die „Illusion“ zu vermitteln, daß sie nackt sind

Nach der Ankündigung des anzüglichen Programmteils — „das Publikum sollte denken, daß Sie nackt sind“, verrät Abby Lee Miler — sind die berühmt-berüchtigten Mütter und ihre wetteifernden Töchter deutlich geschockt, wie die Vorschau auf Jezebel zeigte.

Die 8-jährige Mackenzie sagt der Kamera mit weit aufgerissenen Augen: „Ich möchte auf der Bühne nicht nackt sein.“

Die blonde Mutter Christi erklärt eindeutig: „Niemand will im Zusammenhang mit ihrer 10-jährigen jemals das Wort nackt hören.“


Müssen wir das tun? Die Kandidaten von „Dance Moms“ sind über das, was sie machen sollen, sichtlich schockiert

Das Unbehagen ist spürbar — ein Elternteil kommentiert laut: „So viel zum Thema konservativ.“

Christis Augenbrauen bleiben auf halber Höhe stehen. „Die sehen doch verrückt aus“, sagt sie, als sie die Mädchen beim Anprobieren ihrer aufschlußreichen Kleidungsstücke beobachtet.

Abby Lee Miller, die nie eine professionelle Tänzerin war, sondern seit sie 14 war Choreographie unterrichtet, dirigiert ihre jungen zurechtgemachten Schützlinge, ihre Keuschheit erst schamhaft zu „verstecken“ und dann hinter den knallrosa Fächern „hervorzulugen“.


Unbehagen: Bei dem Gedanken, auf der Bühne nackt zu erscheinen, nur mit rosa Federn, die ihre Keuschheit verbergen, sehen die Mädchen besorgt aus


Habe ich richtig gehört? Die berühmt-berüchtigten Mütter sind eindeutig besorgt — erlaubten aber trotzdem, mit dem Programm weiterzumachen


Verunsichert: Die unzähmbaren Dance Moms sind nicht gerade glücklich bei der Vorstellung, ihre Mädchen scheinbar entkleidet tanzen zu sehen

So sehr sie vielleicht glaubt, daß sich das Publikum auf die herumwedelnden Federn konzentrieren wird, um nicht die scheinbar nackten Kinder zu bemerken, die sie halten, geben ihre Absichten deutlich zu erkennen, daß die Zuschauer „Prostituierte“ denken sollen, wenn sie die Tänzer sehen.

„Ich bin heiß, ich bin ein Miststück, du kannst mich nicht haben, ich bin zu teuer für dich“, sagt sie beim Training zu den Mädchen.

„Den Schritt und die Möpse“, sagt sie zur Position der Federn — obwohl alle Mädchen viel zu jung sind, um etwas in der Art von Brüsten zu haben.


Zu jung: die achtjährige Mackenzie, in Rot, inspiziert ihren winzigen Bikini und fragt ihre Mutter: „Wie soll mir das passen?“


Burlesque? Die Mädchen sollen ihre Federn über den „Möpsen“ platzieren und sich dann in den „Schritt“ greifen

Es ist nicht nur die Prozedur, die unangemessen ist. Selbst die Mädchen sehen, daß ihre knappen Outfits unangenehm aufschlußreich sind.

„Wie soll ich das anziehen?“, fragt Mackenzie. „Ich kann das meiner Puppe aus Amerika anziehen.“

Die wilde Madame sieht bei der fehlgeleiteten Wahl der Ausstattung offenbar keinen Mangel an Sensitivität und erklärt, daß „man darauf anspielt, daß man unter den Federn nackt ist … wir alle wissen, daß sie lohfarbene BHs und Unterhosen tragen“. Die Federn, sagt sie, dienen der Bedeckung des Körpers.


Nicht glücklich: Die Idee, das Bikini-Oberteil in der Öffentlichkeit zu tragen, scheint Mackenzie unglücklich zu machen: „Ich kann das meiner amerikanischen Puppe anziehen.“

„Jeder in der Branche weiß, daß die Mädchen komplett bedeckt sind und daß alles harmlos ist … Diese Mütter müssen aufhören, mich in Frage zu stellen. Was ich tue, funktioniert.“

Doch trotz der anfänglichen Schock-Reaktionen und offensichtlichen Angst unternehmen die Mütter nichts gegen die die unangemessene Idee.


Ich weiß, was funktioniert: Tanzlehrerin Abby Lee Miller ist überzeugt daß Programm und Outfit trotz des Unbehagens der Eltern korrekt sind


Verkehrt? Abby Lee Miller, die nie eine professionelle Tänzerin war, instruiert die Mädchen: „Ich bin heiß, ich bin ein Miststück, du kannst mich nicht haben, ich bin zu teuer für dich.“

Die Warnzeichen, daß die Dance Moms ein schlüpfriger Griff sein könnten, waren nur zu deutlich, als Mütter, die ihre Kinder in der Sendung „Toddlers and Tiaras“ auftreten lassen, in der Talkshow von Anderson Cooper kürzlich sagten, daß die Dance Moms Eltern „schlimmer“ wären als sie.

„Sie sind schlimmer wie wir, dagegen sehen wir richtig gut aus“, sagte Mutter June in der Sendung, während eine andere, Kayla, die ihre Tochter ermutigte, 10 Pfund abzunehmen, über die Dance Moms sagte: „Ich denke, sie sind böswillig, sie wirken niederträchtig.“

Hier finden Sie den Originalartikel, Dance Moms hits a new low: Girls as young as EIGHT wear nude bikinis and dance burlesque routines in front of their mothers.

Was kommt als nächstes? Politiker, die die Volljährigkeit immer weiter herabsetzen und Kinder, die bei „Wetten, dass..?“ folgende Tanzeinlage aus Sydney Pollacks Havanna (ca. 42. Minute) nachspielen?

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