Neue Schwarze Liste: Meat Loaf als Republikaner „verboten“

John Nolte über das Coming-Out von Meat Loaf.

(Der Titel von Meat Loafs erwähntem Album „Hell in a Handbasket“ bedeutet „den Bach runtergehen“.)

Diejenigen von uns, die verstehen, wie die neue Schwarze Liste funktioniert, sind nicht überrascht, wenn Meat Loaf sagt, daß, nachdem er sich als Republikaner outete, es weniger Medien gibt, die sich für seine Arbeit interessieren.

Am interessantesten ist jedoch die Reaktion des Esquire-Journalisten:

MEAT LOAF: Ich behandle solche Themen nicht — „Hell in a Handbasket“ befaßt sich nicht mit der politischen Natur des Landes. Es befaßt sich mit der Menschlichkeit und dem Mitgefühl der Welt. Ich kann Ihnen ein Beispiel geben — ich bin in zwei Fernsehsendungen verboten.

ESQUIRE: Weshalb?

MEAT LOAF: Weil USA Today mich als Republikaner aufgelistet hat.

ESQUIRE: Und die Sendungen wollen keine Republikaner als Gäste?

MEAT LOAF: Ja. Ich habe diese Geschichten gehört, aber ich habe sie nicht so richtig geglaubt, daß sie das tun würden.

ESQUIRE: Das eigentliche Thema, das Sie auf dem Album andeuten, ist also ein Mangel an Menschlichkeit und Mitgefühl in der Welt?

MEAT LOAF: Ja, total. Ein Mangel an Menschlichkeit. Ein Mangel an Mitgefühl. Ein Mangel an Selbstprüfung, das ist, worum es in [dem ersten Lied] „All of Me“ geht — die völlige Mißachtung der eigenen Menschlichkeit und des Selbstbildes.

Der Autor Adam K. Raymond ist nicht nur nicht überrascht, sondern übergeht dieses Problem, als ob es nichts Besonderes wäre.

Jede andere Schwarze Liste wäre wahrscheinlich die Schlagzeile des Tages und das Thema überhaupt. Aber alles, was Republikaner zu hören bekommen, ist Gleichgültigkeit.

Wie auch immer, herzlich willkommen im Club, Meat Loaf. Sie werden feststellen, daß Sie jetzt zwar weniger, aber umso treuere Freunde haben. Sie werden sogar feststellen, daß, selbst wenn Sie wieder ein liberaler Linker werden, wir weiterhin Ihre Freunde bleiben.

Hier finden Sie den Originalartikel, New Blacklist: Meatloaf ‘Banned’ For Being Republican.

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