Neue Schwarze Liste: Hollywood macht „Act of Valor“ zu „Triumph des Willens“

Ben Shapiro über die Filmkritikschmiede Hollywood.

(Anmerkungen in Klammern)

Hollywood ist entsetzt über den Erfolg von „Act of Valor“, der mit 24.500.000 Dollar über das Wochenende auf Platz eins kam. Die Kritiken für den Film waren einheitlich mies — darüber hinaus haben die Kritiken entweder erklärt oder impliziert, daß der Film Propaganda ist. Nehmen wir zum Beispiel diese Kritik (die sich leider nicht einbetten läßt: Six Second Review: Act of Valor).

Falls es zu schnell war: der Film wurde als „unverblümte Propaganda“ bezeichnet. Und das ist nicht ungewöhnlich. Dax Shepherd aus der Fernsehserie „Parenthood“ twitterte: „Sah heute nacht ‚Triumph des Willens‘, Moment mal, ich meine ‚Act of Valor‘, tolle Action.“ Barry Falls von NinerOnline meinte, der Film wäre „nichts weiter als ein Stück Propaganda statt ein realistischer Einblick in das Leben von Navy SEALs“. Christian Toto hat die Kritiken hier zusammengefaßt. Der liberale linke Konsensradar scheint den „Panzerkreuzer Potemkin“ zu orten.

Wer hätte diese Reaktion der liberalen Linken erwartet, wo Hollywood doch jede positive Darstellung des Militärs offen verachtet. Aber es gibt noch etwas anderes: Hollywood und die Filmkritiker wollen subtil mitteilen, daß diejenigen, die pro-militärische Filme machen, als naziartige Propagandisten verleumdet werden. (Aktuell versuchen liberale linke Filmkritiker gerade, Battleship zu verdauen und erwähnen deshalb militärisch präzise mit keinem Wort, wie aus einer anfänglichen Flasche von Bruder — Taylor Kitsch als Alex Hopper — ein Held wird oder wie ein KriegsversehrterGregory D. Gadson als Lieutenant Colonel Mick Canales — auf Beinprothesen die Aliens vermöbelt oder wie 90-jährige Veteranen unter AC/DC-Musikuntermalung auf der aus dem Trockendock geliehenen USS Missouri zum Finale satteln — und thematisieren stattdessen lieber alles andere, zum Beispiel Brooklyn Decker als Samantha mit ihren „blonden Haaren, blauen Augen und großen Brüsten“.)

So funktioniert Hollywoods Schwarze Liste. „Act of Valor“ übertraf am Wochenende alle Erwartungen und schreibt bereits schwarze Zahlen. Doch werden die Regisseure, Mike „Mouse“ McCoy und Scott Waugh, Einladungen in die Promi-Clubs erhalten? Werden sie von den Studios Film-Angebote bekommen? Sie benötigten kein riesiges Budget, um einen riesigen Action-Film machen, aber wird man sie neben Michael Bay sehen?

Natürlich nicht. Sie werden auf die schwarze Liste gesetzt, so wie Mel Gibson nach „The Passion of the Christ“, aber lange vor seinem wahnsinnigen betrunkenen Geschwafel. Die Kritiker werden sie als Extremisten bezeichnen, als Spinner, die nur daran interessiert sind, neue „Tötungsmaschinen“ zu rekrutieren. Niemand bezeichnet die Schöpfer von „Green Zone“ als Propagandisten im Auftrag der irakischen Friedensbewegung; doch wer einen pro-militärischen Film macht, wird als Paria dargestellt.

In Hollywood zählt der Ruf. Freunde, die öffentliche Wahrnehmung und vor allem der Ruf in der Branche entscheiden, ob man einen Job bekommt. Wird man als Lockvogel für das Militär bezeichnet, dann ist der Ruf befleckt. Man ist kein „freier Denker“ oder Künstler, sondern ein „Propagandist“, dessen Adresse mit Lepra diagnostiziert, aus dem Adressverzeichnis genommen und auf Eis gelegt wird.

Es gibt nur einen Weg, sich zu wehren: neue Studios und neue Vertriebswege schaffen. Was Hollywood wirklich erschreckt, ist, daß sie „Act of Valor“ ignorierten, verspotteten, und hitlerisierten. Und die Amerikaner gingen trotzdem ins Kino.

Aber ein Treffer macht noch keine Infrastruktur. Hollywood besitzt immer noch die über Jobs und Zukunft entscheidende Beziehungs-Maschine und die Infrastruktur. Wir müssen unsere eigene Maschine bauen. Und „Act of Valor“ zeigt uns, warum. Die Schwarze Liste wird sonst fortgesetzt — und die Politik der persönlichen Zerstörung, durch das liberale linke Hollywood.

Hier finden Sie den Originalartikel, The New Blacklist: How Hollywood Turned ‘Valor’ Into ‘Triumph of the Will’

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