Feminismus: Die Zerstörung Amerikas

Alan Stang über Feminismus.

Termini technici
bull dykes: Kampflesben; Quelle: ‚Die Tiefseetaucher’ von Wes Anderson;
Steve Zissou: „This bull dyke’s got something against us.“ [„Diese Kampflesbe hat was gegen uns.“]

(Im Gedenken an Alan Jay Stang; * 16. Februar 1932; † 19. Juli 2009)

(weitere Anmerkungen in Klammern)

Wenn ich Sie bitten würde, eine Sache zu wählen, die in den Vereinigten Staaten in der Neuzeit mehr Schaden verursacht hat als irgend etwas anderes, was würden Sie wählen? Die Frage würde Sie zum Nachdenken bringen, nicht wahr? Da wir mitten in einer Revolution leben, gibt es mehrere Möglichkeiten. Alles ist in Aufruhr. Jede Institution steht Kopf. Es ist kaum zu glauben, daß viele Amerikaner noch nicht einmal wissen, daß etwas Grundsätzliches schief läuft.

Zum Beispiel verrottete unsere konstitutionell in Schranken gehaltene Republik wie im alten Rom zu einem Imperium, und Imperium bedeutet Krieg. Während ich dies schreibe, kämpfen wir im Irak. Wenn Sie dies lesen, könnten wir im Iran kämpfen. Wir kämpfen seit mehr als einem Jahrhundert. Der Historiker Harry Elmer Barnes nannte den Prozeß ‚Ewiger Krieg für ewigen Frieden‚. (Gore Vidal kam etwas später — diejenigen, die in der Aufklärung im 18. Jahrhundert leben, können das nicht wissen.) Unsere eigenen Führer haben uns reingelegt — einen Krieg nach dem anderen, von denen jeder einzelne hätte vermieden werden können.

Wir leiden unter einer Invasion an unserer südlichen Grenze, angeführt vom Präsidenten der Vereinigten Staaten. Ich werde dies jetzt nicht erklären. Da Sie als einer meiner Leser genug Verstand haben, gehe ich davon aus, daß Sie dies bereits wissen. (Gemeint ist die Zuwanderung.) Die Invasion könnte unser Land in die Knie zwingen — kulturell, finanziell und politisch. Sie könnte unser Land auslöschen.

Finanzexperten erzählen uns, daß der größte Finanzkollaps in der Geschichte der Galaxie bevorsteht. Dazu zählt das Platzen der Immobilien-Blase, die mit Luft-Krediten für Luft-Schlösser gefüllt ist, für die der Kreditnehmer den Kreditgeber nicht einmal mehr über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse informieren muß; dazu zählt auch der Zusammenbruch des Dollars, der heute etwa so viel wert ist wie zwei Cent von 1913, denn selbst eine Regierung, die so groß ist wie unsere, kann nicht ewig ungedeckte Schecks (rubber checks) ausstellen.

Die Regierung könnte den Dollar ganz bewußt abwerten, als Teil des Plans, ihn durch etwas zu ersetzen, das ‚Amero’ genannt wird, die Währung der neuen Union, die ‚Nord-Amerikanische Union’ (‚North American Union’) genannt wird und sich aus den drei ehemaligen Nationen Nord-Amerikas zusammengesetzt. (Ein netter Versuch, eine weitere EU zusammenzuschustern.) Auch dieser Plan fordert die Abschaffung unserer Nation. Dies ist keine Spekulation. Die verantwortlichen Verräter sagen in fast jenen Worten, daß es das ist, was sie tun. Der ‚Trans-Texas Corridor’ (eine geplante Verkehrsverbindung zwischen Mexiko und Kanada) ist ein Teil des Pakets. (Der Protest war zu groß, um es offiziell durchzuziehen: „The ambitious proposal to create the Trans-Texas Corridor network has been dropped in response to public outcry and will be replaced with a plan to carry out road projects at an incremental, modest pace, state officials said Tuesday.“)

Unser Lebensstandard sinkt. Die Illusion bleibt, aber nur weil mehr und mehr Familienmitglieder arbeiten müssen, um sie aufrecht zu erhalten. China, Indien und andere Nationen übernehmen mehr und mehr abgeschobene Jobs, die bisher hier von Amerikanern gemacht wurden. General Motors war ein amerikanisches Unternehmen mit ausländischen Niederlassungen; jetzt ist es ein chinesisch-kommunistisches Unternehmen mit amerikanischen Niederlassungen.

Viele andere Firmen sind auf der Flucht vor der Regierung der Vereinigten Staaten. Wollen Sie kostenlos nach Indien telefonieren? Rufen Sie Ihre Kreditkartengesellschaft oder irgendein anderes Finanzinstitut an. Sie werden mit einer Person in Bangalore namens Priyadarshini sprechen, die sich selbst Jacqueline nennt.

Mit einigen Ausnahmen lehren die öffentlichen Schulen anstelle von Fakten folgende Religionen: Atheismus, Evolution und Islam, Homosexualität und Revolution. Überlebende, die aus diesen Institutionen hervorgehen, glauben, ihre Unwissenheit wäre Wissen, weil ihnen die Verzieher (miseducators) erzählen, sie wären die „am besten ausgebildete“ Generation von Amerikanern, die es je gab.

Die Menschen, die die Regierung aus der ganzen Welt hierher bringt — von denen einige keine Ahnung haben, wie man eine Türklinke bedient — bringen Krankheiten, von denen wir dachten, wir hätten sie schon vor langer Zeit ausgelöscht. Die Freiheit im Gesundheitswesen — die Möglichkeit, die medizinische Behandlung zu wählen, die Sie wollen — ist in Indien größer, als in den Vereinigten Staaten. Nur wenige Amerikaner erkennen, daß wir bereits in einer Diktatur leben.

Auch dies sind nur einige Beispiele. Sie könnten ohne Zweifel mit ganz anderen eigenen Beispielen kommen. Jedes von ihnen ist groß genug und böswillig genug, um eine Nation auszulöschen. Doch das, worüber ich spreche, ist glaube ich das Schlimmste von allen — es hat mehr dazu beigetragen, Amerika zu zerstören, als jedes der anderen, wie schlimm sie auch sind.

Es ist der Feminismus.

Warum der Feminismus? Das Ding, das unsere Zivilisation und das Land zusammenhält, ist die Familie. Die starke, stabile Familie ist tatsächlich das Grundelement dieser Zivilisation. Ohne die Familie könnte unser Land nicht existieren. Es ist die Familie, der unsere ursprüngliche Loyalität gilt. Es ist fast eine Binsenweisheit, dies zu sagen: der sicherste Weg, um unser Land zu zerstören, wäre die Zerstörung der Familie, die Zerstörung des Fundaments.

Ohne Familien gäbe es nur ziellose Mobs ohne Loyalität — Menschen ohne Rückhalt, die einer nach dem anderen ausgeschaltet werden können. Eine Zivilisation kann sich von den anderen Übergriffen, die ich zitiert habe, erholen, doch die Familie ist die irreduzible, zelluläre Grundlage der Gesellschaft. Ohne sie wird die Lebensgrundlage ausgelöscht. Und der Zweck des Feminismus ist seit jeher die Zerstörung der Familie, so daß dieses Land erobert werden kann.

Schauen Sie sich um. Die Demontage unserer Nation erfolgt durch Homosexualität und Feminismus. Scheidungen, Kriminalität und uneheliche Geburten sind einige der Symptome. Ein weiteres ist unsere dramatisch geschrumpfte Geburtenrate, die schon zu niedrig ist, um unsere Bevölkerung zu erhalten. In Westeuropa sind die Zahlen sogar noch schlimmer und schaffen ein Vakuum, das der räuberische Islam schnell ausfüllt.

Natürlich ist der Feminismus nicht der einzige Einfluß, der die Familie angreift. Die schwarze Familie war in diesem Land relativ stabil. Uneheliche Geburten unter Schwarzen waren niedriger als bei seinem weißen Pendant. Dann arbeitete die Regierung Tag und Nacht, um die schwarze Familie zu zerstören, mit großem Erfolg. Aber der Feminismus ist der mit Abstand tödlichste Feind der Familie.

Derzeit zerstört der Feminismus unser Militär. Feminismus ist das Prinzip, nach dem gearbeitet wird, wenn einem Mann beim Militär vorgeworfen wird, im Irak nicht nett gewesen zu sein. Feminismus ist der Grund, warum wir dem Feind einen Vorteil geben — und nicht unseren eigenen Leuten. Das gesamte US-Militär wird umgerüstet, nur um im Pentagon ein paar uniformierte Kampflesben unterzubringen, die die Hoffnung haben, Konteradmiral (flag rank) zu werden. Gute Männer schmeißen hin.

Kürzlich (am 4. Mai 2007) schlug ein Krimineller (Deontae Edward, 22) in Detroit einen Veteranen des Zweiten Weltkriegs nieder und stahl sein Auto. Das Opfer, Leonard Sims, war 91 Jahre alt und Kommentatoren sind entsetzt, weil viele Zeugen das Verbrechen sahen, es wurde sogar aufgezeichnet, aber niemand — niemand — niemand tat etwas, um ihm zu helfen. Sims mußte allein sehen, wie er sich verteidigt.

Warum die Überraschung? Die Zeugen taten das, was ihnen seit dem Kindergarten beigebracht wurde. Sie waren nett. Ihnen wurde nie beigebracht, für irgendetwas zu kämpfen, also taten sie nicht. Ihnen wurde beigebracht, daß es nicht nett ist, Waffen zu tragen, also taten sie es nicht. Die Tatsache, daß sich der Verbrecher weigerte, nett zu sein, war kein Grund, einzugreifen. Die Zeugen warteten höflich, bis die Polente auftaucht. Sie taucht fast immer auf, nachdem das Verbrechen begangen wurde.

Hier ist ein weiteres von Stangs unabänderlichen Gesetzen: Es ist richtig, zu Damen, Herren und Kindern nett zu sein. Aber wenn Sie im Krieg oder bei einem Verbrechen nett sind, passiert folgendes: Sie werden verlieren, Sie werden verlieren, Sie werden verlieren. Habe ich es oft genug wiederholt? Das ist der Grund, weshalb wir im Irak nicht gewinnen können. Das ist der Grund, weshalb es immer wieder einen amerikanischen Soldaten gibt, der wegen „Gräueltaten“ vor Gericht steht.

Das Grundprinzip des heutigen Feminismus ist, daß Männer und Frauen gleich sind. Es gibt oberflächliche Unterschiede — Frauen ragen weiter nach vorn und nach hinten — doch der Feminismus sagt, sie wären oberflächlich. Der Feminismus sagt, Männer und Frauen sind grundsätzlich austauschbar, und deshalb sollten sie gleich behandelt werden, beim Militär, bei der Polizei und überall. Um den Effekt davon zu sehen, brauchen Sie einfach nur den Fernseher einzuschalten. Die feministische Propaganda lehrt, daß Frauen und Männer gleich sind, Frauen aber überlegen sind, weil sie netter sind.

Natürlich weiß jeder, der überhaupt etwas über das Thema weiß, daß das so absurd ist, daß es ein Witz sein könnte, oder vielleicht, daß die Menschen, die es vorschlagen, verrückt sind, weil sicherlich beabsichtigt wird, eine Katastrophe zu schaffen. Die Idee ist tatsächlich so zerstörerisch, daß sich unweigerlich die Frage stellt, ob diese Katastrophe der eigentliche Zweck ist.

Die Feministinnen verschweigen dies nicht. Einige von ihnen prahlen ganz offen, daß es ihre Absicht ist, die Gesellschaft zu zerstören. Natürlich sind sie bloß Kanonenfutter. Solle ihnen die Zerstörung der Gesellschaft gelingen, würden sie von den Leuten, die an die Macht kommen, schnell in die Mülltonne der Geschichte gekippt werden. Um diese Leute zu aufzuhalten, müssen wir wissen, was sie tun.

Das Wichtigste, was über den Feminismus verstanden werden muß, ist, daß er zutiefst anti-feminin ist, daß er Frauen in einem stärkeren Maße ungerecht behandelt und übervorteilt, als dies bei jeder realen Ungerechtigkeit der Fall ist — Frauen sind in der Tat die Hauptleidtragenden — und daß er Frauen weiterhin als Bauernopfer für ein totalitäres Ziel benutzt (und daß er im Prinzip wie eine Wilde aus einer steinzeitlichen Galaxie handelt, die versucht, die Eigenschaften des Feindes zu übernehmen, indem sie ihn totschlägt, frißt und seine Hose anzieht). Die Frauen und das Land, das wir lieben müssen vom Feminismus befreit werden.

Der Feminismus ist bisher so erfolgreich gewesen, weil er sich völlig falsch als Fairness-Bewegung darstellt, zum Beispiel mit „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“ Der Feminismus hat überhaupt nichts mit Fairness zu tun. Er ist es eine immens erfolgreiche Waffe, die ausdrücklich geschaffen ist, um die Vereinigten Staaten zu zerstören.

Alan Stang war einer der ersten Skriptschreiber von Mike Wallace auf ‚Channel 13’ in New York, wo er einige der Skripte verfasste, die Mike Wallace zu CBS brachten. Stang war selbst Radiomoderator. In Los Angeles wurde er zeitgleich zu Larry King gesendet und hatte laut Arbitron fast doppelt so viele Zuhörer. Er hat als Auslandskorrespondent gearbeitet. Er hat hunderte von Sonderbeiträgen in Zeitschriften im ganzen Land und etwa fünfzehn Bücher geschrieben, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter eine Ehrung durch das Repräsentantenhaus von Pennsylvania für hervorragende journalistische Leistungen. Eines von Stangs Exposés hielt einen kriminellen Versuch auf, die Kontrolle über New Mexico zu erlangen, wo eine Bande ein Gerichtsgebäude eroberte, einen Richter als Geisel nahm und einen Stellvertreter ermordete. Der Plan stand kurz vor dem Erfolg bevor Stang eingriff. Ein weiteres Exposé von Stang inspirierte wichtige Reformen im bundesstaatlichen Arbeitsrecht.

Sein erstes Buch, ‚Es ist sehr einfach: Die wahre Geschichte der Bürgerrechte’ (‚It’s Very Simple: The True Story of Civil Rights’), war ein sofortiger Bestseller. Sein erster Roman, ‚Die höchste Tugend’ (‚The Highest Virtue’), der in der russischen Revolution spielt, errang eine Fünf-Sterne-Bewertung in der West Coast Review of Books, die in nur einem Prozent ihrer Bewertungen fünf Sterne vergab.

Stang hat in jedem amerikanischen Bundesstaat und auf der ganzen Welt Vorträge gehalten und wurde in vielen Sendungen begrüßt, darunter ‚Cross Fire’ auf CNN. Weil er und seine Frau in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik die meisten Kinder hatten, wo sie damals lebten, wurde die ganze Familie gewählt, um in Sydney Pollacks ‚Havanna’ mit Robert Redford zu spielen, dem bis dahin teuersten Film. Alan Stang ist der Mann mit den angeklatschten Haaren in dem lächerlichen Harry-Truman-Hawaii-Shirt. Er sagt, daß er dazu gezwungen wurde.

Hier finden Sie den Originalartikel, Feminism: Destroying America.

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